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Neue Bilanz: Das Eis in Grönland schmilzt sechs mal schneller als 1980
AP Photo / David Goldman

Der Masseverlust der Gletscher in Grönland ist mittlerweile größer als in der Antarktis. In fast 50 Jahren ist der Meeresspiegel dadurch um 1,5 Zentimeter gestiegen.

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permissiveactionlink 23.04.2019, 14:13
1. Wollte ich zunächst nicht glauben,

aber wenn man die Volumina der Jahre aufaddiert, und mit einem Faktor multipliziert, der die Landmassen berücksichigt, 1/0,7), 1Tonne Eis als 1 Kubikmeter Wasser betrachtet, dann findet man eine Radiuserhöhung eines Planeten mit vollständiger Wasserhülle und durchschnittlichem Erdradius von 6378 km von gerade einmal 14,2 mm. Eine ziemlich gute Schätzung, hätte ich nicht gedacht !

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equigen 23.04.2019, 15:51
2. Seltsam, offizielle Dänische Webseiten zeigen aber was anderes

Absolute Zunahme des Grönlandeises in den letzten 2 Jahren. Auf der Grafik hier sieht man, dass es seit 8 Monaten dauerhaft nur Zunahmen gab, nicht die geringste Abnahme.

http://polarportal.dk/en/greenland/surface-conditions/

Zunahmen teilweise weit über dem Mittel der letzten 30 Jahre! Warum wird die aktuelle Situation verschwiegen?

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Sendungsverfolger 23.04.2019, 16:01
3. 1 kg Eis = 1 l Wasser ?

Zitat von permissiveactionlink
aber wenn man die Volumina der Jahre aufaddiert, und mit einem Faktor multipliziert, der die Landmassen berücksichigt, 1/0,7), 1Tonne Eis als 1 Kubikmeter Wasser betrachtet, dann findet man eine Radiuserhöhung eines Planeten mit vollständiger Wasserhülle und durchschnittlichem Erdradius von 6378 km von gerade einmal 14,2 mm. Eine ziemlich gute Schätzung, hätte ich nicht gedacht !
Wäre richtig, wenn 1 kg Eis auch 1 l Wasser wäre. Ist es aber nicht. Eis hat eine geringere Dichte, deswegen schwimmt es auch. Wenn ich mich richtig entsinne, ist 1 kg Eis so ~ 0,9 l Wasser. Also 1 Tonne Eis so ~ 900 l (ohne Garantie).

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tinnytim 23.04.2019, 16:27
4. Danke Sherlock!

Zitat von equigen
Absolute Zunahme des Grönlandeises in den letzten 2 Jahren. Auf der Grafik hier sieht man, dass es seit 8 Monaten dauerhaft nur Zunahmen gab, nicht die geringste Abnahme. http://polarportal.dk/en/greenland/surface-conditions/ Zunahmen teilweise weit über dem Mittel der letzten 30 Jahre! Warum wird die aktuelle Situation verschwiegen?
Ach was, im. Winter nimmt das Eis in Grönland zu?
Mit Verlaub, man kennt Sie ja nun als Klimawandel-Leugner aber kommen Sie doch wenigstens das nächste Mal mit nicht ganz so offensichtlich falschen Pseudoargumenten.

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teijin 23.04.2019, 17:08
5. Historisch wurde das Kilogramm zuerst als das Gewicht von einem

Zitat von Sendungsverfolger
Wäre richtig, wenn 1 kg Eis auch 1 l Wasser wäre. Ist es aber nicht. Eis hat eine geringere Dichte, deswegen schwimmt es auch. Wenn ich mich richtig entsinne, ist 1 kg Eis so ~ 0,9 l Wasser. Also 1 Tonne Eis so ~ 900 l (ohne Garantie).
Kubikdezimeter (10 x 10 x 10 cm) beim Schmelzpunkt definiert. Da das Hantieren mit Wasser aber kompliziert und ungenau war, wurde es später durch einen Platin-/Iridium-Körper ersetzt. Im übrigen ist die Dichte von Eis ganz egal, wenn sie eine Masseeinheit schmelzen. Wieviel cbm Wasser dabei herauskommen, hängt nur von der Dichte des Wassers ab. Eine Tonne Eis ergibt beim Schmelzen ziemlich genau einen Kubikmeter Wasser, nicht 900 Liter.

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doc_x 23.04.2019, 17:09
6. Unser tägliches Klima-Vaterunser ...

Jau.
1972 bis 2018 - das ist doch mal ein erdgeschichtlich repräsentativer Zeitraum, aufgrund dessen man eine offenkundig stark schwankende Größe wie den Grönlandeiszuwachs oder -schwund statistisch beurteilen kann ;-)

"Sechsmal mehr als 1980" (obwohl ein konkreter Wert für 1980 gar nicht angegeben ist) macht auch gleich viel mehr her als eine simpe Grafik der jährlichen Eisbilanzen.

Und bei einem Meeresspiegelanstieg von unter 1 Millimeter jährlich müssen sich die "Fischköppe" im Norden aber gleich morgen alle eine Schwimmweste zulegen, angesichts der drohenden Verwerfungen ...

Die Klima-Agitprop-Maschinen laufen auf Hochtouren an allen Ecken und Enden.
Aber es geht ja schließlich auch um zig umzuverteilende Milliarden.

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tommirf 23.04.2019, 17:10
7. Eben gerade nicht

Zitat von Sendungsverfolger
Wäre richtig, wenn 1 kg Eis auch 1 l Wasser wäre. Ist es aber nicht. Eis hat eine geringere Dichte, deswegen schwimmt es auch. Wenn ich mich richtig entsinne, ist 1 kg Eis so ~ 0,9 l Wasser. Also 1 Tonne Eis so ~ 900 l (ohne Garantie).
1 l Wasser = 1 kg, egal ob gefroren als Eis oder flüssig.
Beim Gefrieren dehnt sich das Wasser aus, deshalb schwimmt das Eis. Ihre Überlegung stimmt dann, wenn Sie sagen 1 Liter Eis ist ca. 0,9 Liter Wasser, so wird ein Schuh daraus.

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equigen 23.04.2019, 17:12
8. Der Winter dauert 8 Monate?

Zitat von tinnytim
Ach was, im. Winter nimmt das Eis in Grönland zu? Mit Verlaub, man kennt Sie ja nun als Klimawandel-Leugner aber kommen Sie doch wenigstens das nächste Mal mit nicht ganz so offensichtlich falschen Pseudoargumenten.
Ach, interessant. Der Winter dauert 8 Monate. Na, dann bleibt ja nicht viel Zeit zum Abtauen, wenn Frühling, Sommer und Herbst zusammen nur auf 4 Monate pro Jahr kommen :-)

Haben Sie sich die Grafik eigentlich angesehen, oder sind Sie so faktenbefreit wie viele Anhänger der Klimawandelreligion?

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wuxu 23.04.2019, 17:37
9.

Und wenn es zu 100 Prozent am menschengemachten CO2 liegen würde und wenn Deutschland alle 1 Meter ein Windrad aufstellen würde und wenn alle Deutsche ab sofort wie die Neantertalter leben würden, ändert sich daran nichts.
Deutschland hat nämlich nur einen minimalen Anteil am CO2-Ausstoß im Vergleich zu China und den USA.

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