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Neue Karte für Deutschland: Hier ist das Erdbebenrisiko am höchsten
G. Grünthal et a

Die Risiken durch Erdbeben in Deutschland sind gering - aber zumindest in Teilen des Landes nicht zu vernachlässigen. Geoforscher haben jetzt eine Karte vorgelegt, die weitreichende wirtschaftliche Folgen haben dürfte.

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palla-manfred 15.06.2018, 22:57
10. Vorahnung oder Beschwörung meinerseits ?!?

- hatte meinen Architekten ein halbes Jahr zuvor, angesichts des Bauplans, nach der ErdBebenSicherheit der BetonTrägerKonstruktion gefragt - er stutzte mit einem Lächeln - Datum des Bebens war übrigens der 13.(!!!) April 1992 - etwa zehn Jahre davor, eine vergleichbare Erschütterung im Ruhrgebiet auch an einem "DreiZehnten" - dann in 2003 an gleicher Stelle starkes Unwetter mit Wasser in vielen Kellern - dem RückStauFachmann sagte ich zum Schluss: "ist für teuer Geld eingebaut und dann regnet es nicht mehr" - Folge waren danach "ausgetrocknete" FlussLäufe etc. - in 2008 kamen an einem Samstagnachmittag in DO-West innerhalb 90 Minuten etwa 200 Liter Regen und Hagel pro qm runter - hatte meinem Nachbarn zuvor mit Blick auf die dunkle WolkenWand gesagt: "das kommt hier `alles´ noch runter" - hätte ich doch besser NICHTS gesagt-gefragt ;-)

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ANDIEFUZZICH 15.06.2018, 22:58
11. BWR vs. Ajax Error

Zitat von andreas.s
die drohenden Erdbeben in Berlin und München werden weitaus höhere Schäden verursachen als die Erdbeben in Deutschland der letzten 10 Jahre.
Solange Grundremmingen nicht ausgerechnet auf einer Erdbebefalte liegt...
Ansonsten, na klar, was da gerade passiert kommt einem politischen Erdbeben gleich.

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Henk-van-Dijk 15.06.2018, 23:21
12. "Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft...

...hatte anschließend auf den - aus seiner Sicht - mangelhaften Versicherungsschutz vieler Haushalte hingewiesen." Ahhhja. Bei dem Risiko in Deutschland, tatsächlich Schaden durch ein Erdbeben zu erleiden, scheint das aus GDV Sicht natürlich eine lukrative Sparte zu sein.

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Paul Panda 15.06.2018, 23:24
13. Wann? Beinahe 1992!

Zitat von quark2@mailinator.com
Na super. Haben wir wieder einen Grund gefunden, warum alles noch teurer und bürokratischer werden muß. Wann genau ist in DE der letzte Mensch durch Erdbeben gestorben, bzw. ein richtiges Gebäude zusammengefallen ? Für mich sieht das Ganze mehr nach Arbeitsbeschaffung als nach realer Gefahr aus.
Langsam, langsam! Ich habe das Beben im Rheinland im Jahre 1992 hautnah miterlebt, und es grenzte an ein Wunder, dass es damals keine Opfer zu beklagen gab. In der Nähe der Stadt Heinsberg wurden einige Häuser sehr stark beschädigt und eine dort wohnene Kollegin wäre beinahe von einem umfallenden Schrank erschlagen worden. Vor ein paar Jahren ging ein kurzes, an Donnergrollen erinnerndes Geräusch durch das Bürogebäude, in dem ich damals arbeitete; die Wände zitterten und alle Mitarbeiter rannten auf die Straße. Da ist es schon verständlich, wenn sich die Menschen Sorgen machen.

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rrippler 15.06.2018, 23:30
14. Kernkraftwerke

Bemerkenswert ist, daß vor 35 jahren das bereits seit mehr als 1 Jahr in Betrieb gewesene Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich wegen angeblicher Erdbebengefährdung geschlossen werden musste. Es liegt bei Koblenz, also im gelben Bereich. Fessenheim, ein Uralt-Meiler mit völlig veralteten Sicherheitsstandards, liegt am Rhein Höhe Freiburg, also im roten Bereich und ist heute noch in Betrieb. Der Unterschied: Fessenheim liegt in Frankreich, Mülheim-Kärlich in Deutschland.

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Teile1977 15.06.2018, 23:43
15. Zollerngraben

Zitat von quark2@mailinator.com
Na super. Haben wir wieder einen Grund gefunden, warum alles noch teurer und bürokratischer werden muß. Wann genau ist in DE der letzte Mensch durch Erdbeben gestorben, bzw. ein richtiges Gebäude zusammengefallen ? Für mich sieht das Ganze mehr nach Arbeitsbeschaffung als nach realer Gefahr aus.
Wir wohnen am Zollerngraben, das ist der Dunkelrote Fleck unten Links auf der Karte. Hier rumpelt es öfters mal und so alle 20 Jahre auch mal stärker. Wenn man das weiß ist eine gute Versicherung einfach ratsam, ein Riss in der Wand oder im Kamin kann ansonsten recht teuer werden.
Einfach Albbeben von 1978 Goggeln.

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amon.tuul 15.06.2018, 23:53
16. Aufrütteln und erstaunen

Zitat von quark2@mailinator.com
Na super. Haben wir wieder einen Grund gefunden, warum alles noch teurer und bürokratischer werden muß. Wann genau ist in DE der letzte Mensch durch Erdbeben gestorben, bzw. ein richtiges Gebäude zusammengefallen ? Für mich sieht das Ganze mehr nach Arbeitsbeschaffung als nach realer Gefahr aus.
in Deutschland gibt es zwar eine extrem hohe Rate einschneidender Ereignisse (extreme Kriege, Gebietsänderungen, Währungskatastrophen etc... ), aber das ist den Gesellschaftsstörern noch zuwenig.

Es ist das Zeitalter der Katastrophiker, mit sachlichen Betrachtugnsweisen geht garnichts mehr.

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sardor99 15.06.2018, 23:57
17. FakeNews

"Das sogenannte Erdbeben von Roermond hatte damals eine Stärke von 5,3..." - 5,9!!! Fünf Komma Neun!! Schon wieder wird hier bei SpOn die falsche Zahl genannt! Sicher wird es auch wieder nicht berichtigt! WAS SOLL DAS??
https://www.gd.nrw.de/zip/gg_erdbeben-roermond.pdf

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waldschrat_72 16.06.2018, 00:08
18. Signifikante Erdstöße in Deutschland.

Sicher keine gänzlich zu vernachlässigende Naturgewalt in Deutschland. Aber ganz bestimmt nicht die Signifikanteste. Wir haben in Zukunft, zumindest wenn es um das versicherungstechnische Thema des evtl. Greifens einer Elementarversicherung geht , ganz andere potentielle Sorgen. Insbesondere Sturm- und Hochwasserschäden sind ja wohl eher im Fokus zukünftiger Risikoabschätzung. Tektonik in Deutschland ist im Vergleich zur potentiellen Schadensschwere der zu erwartenden Folgen des aktuell bereits stattfindenden Klimawandels weitgehend zu vernachlässigen. Tektonik baut sich auf, entspannt sich, und geht. Und kommt irgendwann wieder. Die Schwere des tektonischen Ereignisses mag in Deutschland lokal spürbar sein. Aber eben auch sowohl zeitlich als auch örtlich stark begrenzt. Wenn Sie mich fragen: unser regionales Klima ist im Gegensatz zur Tektonik relativ betrachtet viel schwerer berechenbar und um ein Vielfaches potentiell schadensbehafteter. Schon deshalb, weil die Eintrittswahrscheinlichkeit um ein Vielfaches höher ist, und so viele Menschen in gefährdeten Bereichen siedeln und wirtschaften. Aber mir ist es auch zuwider, immer und immer wieder gegen die menschengemachte, rein wirtschaftlich getriebene negative Entwicklung anzureden und anzuschreiben. Mein einziger Trost: weder A.Merkel, noch D. Trump, noch ich oder Sie alle werden die finale Katastrophe hautnah erleben. Spätestens unsere Enkel werden es wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erleben. Unsere Urenkel mit Sicherheit . Ganz sicher ist: Wenn wir mit unseren klimarelevanten Emissionen so weiter machen wie bisher, ist die Katastrophe nicht nur einfach irgendwann präsent, sondern sie wird unaufhaltsam schleichend apokalyptische Ausmaße annehmen. Zumindest das ist eine physikalische Gewissheit. Eine Gewissheit, welche die meisten Lebenden von heute einfach nicht wahrhaben wollen und auch nicht können. Schlimm ist, dass die Menschheit trotz besseren Wissens der Naturwissenschaft sehenden Auges in den kollektiven Selbstmord taumelt.

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michael1971 16.06.2018, 00:15
19. Mannomann..

Aus dem Artikel:
"Die Richterskala - Die Stärke eines Erdbebens wird mit Hilfe der Richterskala und anderer Skalen beschrieben."
Der Presse und den ÖR ist einiges aus den letzten Jahrezehnten entgangen.
Zitat aus https://de.wikipedia.org/wiki/Richterskala
"Fälschlich wird in der Presse dabei häufig von Werten der Richterskala gesprochen."

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