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Neue Mars-Bilder: Rinnsale im roten Sand

Auf dem Mars fließendes Wasser zu entdecken - darauf hoffen*Astronomen seit Jahren.*Jetzt*haben sie endlich eine heiße Spur: Dunkle Linien, die sich an sonnigen Abhängen bilden, könnten durch viele kleine Rinnsale entstehen.

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criticalck 04.08.2011, 21:19
1. da war doch schon mal was

habe den livefeed mitverfolgt. auf dem historychannel wurde vor einiger zeit eine kurze doku ausgestrahlt: Mars the new evidence. Darin wurde bereits von Regen, flüssigen Wasserpfützen und sogar von flüssigen Wasserergüsse an der Oberfläche berichtet.

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Lukas. 04.08.2011, 22:35
2. Frage

Wieso Milliarden in die Nasa stecken man könnte das Geld gut woanders gebrauchen
Was bringt es uns wenn es auf dem Mars Leben gibt?
1. Es werden jetzt keine Tiere oder sonstiges seien wie die meisten Menschen Leben defenieren
2. Wenn es leben gibt sind das diese kleinen Organismen wie es sie am Anfang der Evolution hier auf der Erde gab
Aber was bringt es?
Ein Raumschiff fliegt los nach zwei Jahren ist es auf dem Mars Vieleicht sagen die Astronauten es gibt Wasser und kleine Organismen auf dem Mars
Woooooooooooww
Sch** drauf wir haben hier Probleme
Was wissen wir dann mehr es könnte leben möglicherweise irgendwo leben geben da draußen
Man denkt an Alliens...es könnten Regenwürmer oder sonstigens dummes seien. Fremdes Leben bedeutet nicht das es intelligent ist.

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MtSchiara 04.08.2011, 23:13
3. Salzwasser bei 6 Millibar und -20 Grad

Zitat von Spiegel Artikel
Wenn es sich tatsächlich um Wasser handelt, dann wohl um salziges. Denn an den unter Beobachtung stehenden Stellen liegen die Oberflächentemperaturen bei minus 20 Grad Celsius. Süßwasser wäre also schon längst gefroren. Doch bei entsprechend hohem Salzgehalt könnte der Gefrierpunkt auf passende Werte absinken.
Bei einem Druck von 6 Millibar dürfte Süßwasser eigentlich nicht mehr in flüssiger Form existieren, da bei diesem Druck bereits der Tripelpunkt des Süßwassers liegt. Damit Salzwasser bei -20 Grad noch flüssig ist, bedarf es eines Salzgehaltes von mindestens einem Viertel, wobei Natrium-Chlorid alleine nicht ausreichen dürfte. Das Wasser müßte somit mindestens so salzig wie im toten Meer sein oder sogar so salzig wie am Don-Juan-See (http://de.wikipedia.org/wiki/Don-Juan-See). Handelt es sich auf dem Mars tatsächlich um Salzwasser, dann scheint Salz im Wasser den Tripelpunkt unter 6 Millibar abzusenken, möglicherweise wegen seiner hygroskopischen Eigenschaften.

Zitat von Spiegel Artikel
Zum Vergleich: Wasser, das so salzig ist wie jenes in den Erdozeanen, würde unter den beobachteten Bedingungen auf dem Mars wohl flüssig bleiben.
Diese Aussage scheint mir nicht ganz richtig. Da laut Wikipedia bei niedrigerem Druck der Gefrierpunkt sogar noch ansteigt, würde Meerwasser auf dem Mars sofort gefrieren bzw. solange verdampfen, bis das Restwasser mit einem mindestens so hohen Salzgehalt wie im toten Meer flüssig bleiben kann.

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seeledestigers 05.08.2011, 04:13
4. Wie das Wasser, so der

Wind.

Ich finde es schade, dass in diesem Artikel nicht die Möglichkeit von Windverwehungen angesprochen wurde. Als Geologe würde ich behaupten, dass derartige Rillen auch durch bestimmte Arten von Stürmen entstehen können, welche die abgelagerten Staubschichten abtragen. Sie verwehen auf diese Art, wegen entsprechender Untergrund-Bedingungen.

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Markus Landgraf 05.08.2011, 07:52
5. Stabilisierungsmechanismus

Klasse Befund! Weiter so!

Die Beobachtung wirft die Frage auf, wie das "Wasser" (ich nehme mal an, da ist mehr als Wasser drin, z.B. Mineralien) auf der Oberfläche Stabil sein kann. Bei 6mb Druck und -20GradC würde zumindest reines Wasser sofort sublimieren (und nicht gefrieren, wie im Artikel angedeutet). Soweit ich gehört habe, wird in dem zugeordneten Paper von hygroskopischen Salzen gesprochen, was auch erklären würde, wo das Wasser herkommt: die Salze absorbieren es aus der Atmosphäre und lösen sich in ihm. Dann verstehe ich allerdings nicht, dass die Salze sich nicht über die Zeit auswaschen. Noch eine Anmerkung zum Untertitel: die Kollegen, die den Mars erforschen heissen "Planetologen", nicht "Astronomen". Astronomen beschäftigen sich mit der Beobachtung von Sternen.

Alles in Allem sehr spannend! Ad Astra

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Holledauer 05.08.2011, 08:35
6. Ihre Argumentation entspricht den physikalischen Tatsachen!

Zitat von MtSchiara
Bei einem Druck von 6 Millibar dürfte Süßwasser eigentlich nicht mehr in flüssiger Form existieren, da bei diesem Druck bereits der Tripelpunkt des Süßwassers liegt. Damit Salzwasser bei -20 Grad noch flüssig ist, bedarf es eines Salzgehaltes von mindestens einem Viertel, wobei Natrium-Chlorid alleine nicht ausreichen dürfte. Das Wasser müßte somit mindestens so salzig wie im toten Meer sein oder sogar so salzig wie am Don-Juan-See (). Handelt es sich auf dem Mars tatsächlich um Salzwasser, dann scheint Salz im Wasser den Tripelpunkt unter 6 Millibar abzusenken, möglicherweise wegen seiner hygroskopischen Eigenschaften. Diese Aussage scheint mir nicht ganz richtig. Da laut Wikipedia bei niedrigerem Druck der Gefrierpunkt sogar noch ansteigt, würde Meerwasser auf dem Mars sofort gefrieren bzw. solange verdampfen, bis das Restwasser mit einem mindestens so hohen Salzgehalt wie im toten Meer flüssig bleiben kann.
Diese scheinen jedoch den "Wissenschaftlern", welche diese Meldung lancierten, nicht bekannt zu sein.

Das Gequatsche dieser Menschenspezies dient lediglich dazu, den Steuerzahleung gnädig zu stimmen, wieder einige Milliarden Dollars los zu eisen, um weitere mehr oder zumeist weniger bedeutungsvolle Missionen zu finanzieren.
Ich nenne dies: Finanzierung eigener Hobbies durch den Steuerzahler!

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reflexxion 05.08.2011, 08:47
7. vollkommen sinnlose Debatte

Machen wir uns doch nichts vor, wir (die Weltbevölkerung) können uns eigentlich keine Reisen zum Mars leisten, wozu auch? Salzwasser gibts auf der Erde mehr als genug, alle Meere sind voll davon.

Die USA, die als einzige Nation für solche Reisen in Frage kommen würde ist quasi pleite (siehe Diskussion um noch mehr Schulden letzte Woche). Wenn die irgendwas nicht brauchen, dann sind das Marsforschungen.

Wie weltfremd müssen Wissenschaftler sein, um das nicht zu bemerken?

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KnoKo 05.08.2011, 08:49
8. ...

Der Mars ist aufgrund seiner geringen Gravitation nicht einmal in der Lage, seine eigene Atmosphäre an sich zu binden. Dort werden nie erdähnliche Verhältnisse herrschen und selbst wenn es Wasser gibt, ist eine Besiedlung im größeren Stil ausgeschlossen.
Für mein Empfinden ist die Erforschung des Mars nichts weiter als das Verpulvern von Unsummen, die in der Lösung unserer irdischen Probleme weitaus besser angelegt wären.

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Auswahlaxiom 05.08.2011, 09:07
9. Wind?

Zitat von seeledestigers
Wind.
Und wo soll der herkommen?

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