Forum: Wissenschaft
Neue Satellitendaten: Extremer Sonnensturm verfehlte die Erde
NASA/ Courtesy of Harald Albrigt

Erschreckender Fund bei der Analyse von Satellitendaten: Ein heftiger Sonnensturm hat die Erde im Juli 2012 knapp verfehlt. Er hätte wohl Schäden von mehr als einer Billion Euro verursacht - und könnte sich schon bald wiederholen.

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chuwie 24.07.2014, 15:39
10.

Wie soll denn eine Vorbereitung aussehen? Ziehen wir vorher alle Stecker?

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thetruetoday 24.07.2014, 15:43
11.

Der Artikel liest sich wie einer dieser billigen Trashfilmchen auf Syfy, wo dann immer Heldenhaft versucht wird von irgendeinem abgefrackten Wissenschaftler/Zivilperson der alles besser weiß und kann als andere die größte Katastrophe zu verhinden.

Man kann nur hoffen das es in Wirklichkeit nie zu dem kommt was im Artikel steht.

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Jaerven 24.07.2014, 15:49
12. Das wird

leider kräftig unterschätzt. Ein Sonnensturm dieser Stärke kann komplette Computeranlagen und Steuerungen nicht nur lahmlegen sondern zerstören.
Nicht nur die geliebten Urlaubsfotos auf der festplatte, auch grosse Anlagen in Industrie, Internet, Kernkraftwerke u.s.w. wären davon betroffen, denn die sind meist nicht gegen einen solchen elektromagnetischen Schock geschützt.
Mit der Feststellung dass wir immer noch am aufräumen wären hat die NASA wohl eher untertrieben. Tip- erst mal alle Urlaubsbilder auf optische Speicher brennen. Sollte man dann eventuell wieder in der Lage sein einen Computer zu bekommen...

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forscher56 24.07.2014, 16:06
13.

Zitat von sysop
... kurz nachdem die Erde aus der Schussbahn geflogen war.
Soooo schnell fliegt die Erde auch wieder nicht aus der Schussbahn, aus dem gefährdeten Sektor; für 90° braucht sie etwa 91 Tage. Es war wohl eher so, dass der spätere Eruptionsort auf der Sonne sich glücklicherweise weiter gedreht hatte (90° in 6 1/2 Tagen).

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lecker 24.07.2014, 16:13
14. Das wärs tatsächlich gewesen..

..mit dem Zusammenhalt der Gesellschaft. Kein Licht, kein Strom aus der Dose, kein TV, kein Internetz, kein Fratzenbuch, kein Wasser, keine Kühlung, keine Just-in-time Logistik, kein Flugverkehr, keine Audis, Mercedes und Porsches, kein Funk, kein Insulin.... Holzöfen wären goldwert, WC Papier wäre eine Ersatzwährung und Prepper hätten plötzlich viele neue Freunde...

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orthos 24.07.2014, 16:16
15. Den Stecker ziehen

Zitat von chuwie
Wie soll denn eine Vorbereitung aussehen? Ziehen wir vorher alle Stecker?
Den Stecker ziehen kann tatsächlich helfen die eigenen Elektrogeräte zu schützen.
Das Ergebnis eines Sonnensturmes ist im Endeffekt das Selbe wie bei einem Blitzeinschag ode reinem EMP...
In den Kabeln werden hohe Spannungen induziert. Diese haben einen hohen Strom zur Folge, welcher die Elektronik der Geräte Verbrennen lässt.
Als Faustformel kann man sagen, je kürzer die Leitung, desto geringer ist die induzierte Spannung und infolgedessen auch der Strom. Mit etwas Glück bleibt dieser gering genug, um keine Schäden im Gerät zu verursachen.

Das Ganze bringt allerding recht wenig, wenn die (hunderte km langen) Hochspannungsleitungen wie Antennen so viel Energie "auffangen", dass die Transformatoren (Trafohäuschen) zerstört werden. Dann hat man funktionierende Geräte aber keinen (Netz-)Strom um diese zu betreiben.
Die Trafos haben teilweise Lieferzeiten von Wochen und Monaten, trotz funktionierender Infrastruktur und Produktion (die im Falle eines Sonnensturmes ausfallen würden).

Relativ guten Schutz bietet ein Faraday´scher Käfig, deshalb sollte man z.B. ein Batterieradio mit einem Vorrat an Batterien bereithalten und dieses in einer metallenen Dose lagern. Notfalls kann man es in einigen Lagen Alufolie einwickeln und so einen Farad.-Käfik bauen.

Glücklicherweise trifft ein Sonnensturm "nur" die halbe, der Sonne zugewandten Seite der Erde. Hilfe von außerhalb ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Hier die Grundlagen der Katastrophenvorbereitung vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz:
http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/V...nKat-fall.html

(@Spiegel, Warum stellt ihr den Link nicht gleich in den Artikel. Diese Vorsorgen kann Leben retten!)

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Moewi 24.07.2014, 16:19
16.

Zitat von thetruetoday
Man kann nur hoffen das es in Wirklichkeit nie zu dem kommt was im Artikel steht.
Hoffnung schützt nicht vor Naturgesetzen.
Bis 2004 waren Tsunamis auch recht abstrakt für uns. Und gehofft, dass es keinen gibt, wurde vermutlich AUCH...

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crimsonking24 24.07.2014, 16:22
17. Die Auswirkungen bleiben zu vage

Einige Kommentare gehen darauf ein. Wenn sämtliche Steuerungen mit digitaler Technik und Speichereinheiten sogar zerstört werden, müssten die in Betrieb befindlichen AKW in die Kernschmelze geraten. Kein einziger Prozess, es sei denn, mechanisch, wäre ausführbar. Sämtliche Kommunikation, ausgenommen Kabel plus analoger Telefontechnik dürfte noch funktionieren. Da beim terristischen Rund- und Fernsehfunk auch auf Digitalisierung umgestellt wurde, wäre es hier ebenfalls zappenduster - also sind das alte Röhrengerät und die alte Dachantenne doch noch zu was gebrauchen, wenn denn diese Technik wiederbelebt würde. Autos, Schiffe, Züge würden stillstehen, ausser einem alten VW 1200 oder Opel Kadett aus der guten alten Zeit! Was ist mit den E-Werken, Umspannanlagen, Stellwerken bei der Bahn? Es dürfte kaum leistbar sein, das alles organsiert wieder erneuert zu bekommen. Übrigens sind Abschirmungen vor diesem "Sonnen-Super-Gau" wirkungslos. Die Zivilisation dürfte zusammenbrechen und Anarchie sich breitmachen. Also: Zurück in die Zukunft des analogen-mechanischen Zeitalters!

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Kiste 24.07.2014, 16:45
18.

Zitat von orthos
......... Hier die Grundlagen der Katastrophenvorbereitung vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz:
Ich habe diesen Notvorrat mal angeschafft. Jetzt habe ich Reis und Linsen im Schrank, die vor 3 Jahren abgelaufen sind, weil ich sowas sonst nie esse. Auch die anderen Tipps sind ziemlich unrealistisch. Das mag ja alles seine Berechtgung haben. Doch wer sich daran hält, muss immer und jederzeit die Katastrophe im Hinterkopf haben, weil man sich ständig gegen das Verfallsdatum der Lebensmittel und Medikamente wehren und sich mit der Auffrischung befassen muss. Immer nur an den schlimmsten Notfall denken, ist aber nicht das Leben, das ich will.

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polltroll 24.07.2014, 16:45
19. Panikmache!

In den letzten Jahren hat die moderne Wissenschaft immer mehr extreme Phänomene entdeckt. Sei es in der Vergangenheit oder in der Gegenwart. Es grenzt wirklich an ein Wunder, dass bei all den wahrscheinlich eintretenden Naturkatastrophen vom Meteoriteneinschlag bis Supervulkan ausbrüchen überhaupt noch Leben auf der Erde existiert. Wenn man den Empfehlungen und Schlussfolgerungen all dieser schlauen Menschen glauben mag, dürfte es 1. Die Menschheit schon garnicht mehr geben oder zumindest 2. sollte jeder nur in Vollschutz vor die Tür gehen! Für den deutschen Michel gibts doch bestimmt eine Versicherung dafür, oder?! :-)

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