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Neue Strategie beim Militärbündnis: Nato rüstet sich für Kriege im Weltraum
Arun Sankar / AFP

Die Konflikte der Zukunft werden wohl auch im All entschieden - zum Beispiel durch Angriffe auf Satelliten oder die Stationierung von Waffen in einer Erdumlaufbahn. Die Nato bereitet sich mit einer Weltraum-Strategie vor.

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stefan7777 25.06.2019, 22:38
30. Die Dummheit und der Spieltrieb der im Geiste alten weißen Männer

Seit Jahrhunderten keine evolutionäre Entwicklung. Nur die Spielzeuge der Zerstörung und des unendlichen Leids haben sich weiter entwickelt. Sogar der Pfarrer meiner Tochter in der Schule findet es klasse, dass in Israel alle jungen Bürger 3 Jahre Wehrdienst leisten und sich gegen die "Anderen" wehren. Was für ein zivilisatorischer Tiefpunkt. Weisheit kommt von verstehen, von (Selbst-)Erkenntnis, vom erkennen des eigenen törichten Verhaltens. Nicht von schwarz-weiß und der hinterhältigen Simplifizierung als Mittel der Rechtfertigung, zur Durchsetzung der eigenen kurzfristigen Interessen.

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Neandiausdemtal 25.06.2019, 22:44
31. Immer das Gleiche

Zitat von g.raymond
Langsam fällt es einem schwer, das Nato-Bündnis noch ernstzunehmen. Was für ein Rüstungswahn, wie gering das politische Denken, das über eine Militärlogik hinausgreift und ein internationales Friedenssystem anvisiert ! Ob die Linken nicht tatsächlich recht haben, wenn sie eine Auflösung der Nato fordern ?
Es werden öffentliche Gelder für sinnloses Zeug an die sog. freie Wirtschaft verjuxt. Streng nach der Devise : Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Und das auch noch in der Hauptsache zu Gunsten des derzeit gefährlichsten Aggressors auf diesem Planeten.

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Neandiausdemtal 25.06.2019, 22:52
32. Nee, ist nicht zu komplex.

Zitat von hzj
Wenn ein Staat mit aktueller Raketen- und Satellitentechnologie sich von militärischen Satelliten bedroht fühlt, wird es ihm ein Leichtes sein, die feindlichen Satelliten durch gezieltes Erzeugen und Verteilen von Schrott auf ihren Umlaufbahnen zu zerstören. Ganz nebenbei werden damit auch alle eigenen und fremden Satelliten auf diesen Umlaufbahnen zerstört, was zu Reaktionen der anderen, betroffenen Staaten führen wird. Wenn der Schrott nur lange genug um die Erde kreist, ist damit auch vorerst ein Ende der Raumfahrt erreicht. Wenn die Nato eine Weltraumstrategie entwickelt, gefährdet sie auf Jahrhunderte alle militärischen und zivilen Raumfahrtprojekte und bringt uns in die 1950er Jahre und die Zeit vor Sputnik zurück. Ist dieser simple Zusammenhang wirklich zu komplex für die möchtegerne Weltraumkrieger dieser Welt?
Aber darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, dass wenige Firmen und am Ende auch wenige Milliardäre zusätzlich mit Milliarden gestopft werden, die dringend für ein besseres Leben von armen Menschen und vor allem armen Kindern gebraucht werden.

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pepe83 25.06.2019, 23:18
33. Wahrscheinlich lässt es sich nicht verhindern

Bisher hat die Menschheit alle Waffen, die technologisch möglich waren, auch produziert und irgendwann eingesetzt. Auch im Weltraum wird es irgendwann einmal Krieg geben. Leider.

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thememleser 25.06.2019, 23:19
34. Krieg in den Weltraum verlagern?

Haben wir nicht genügend damit zu tun, diesen Planeten für alle Bewohner,
etwas entspannter, ohne Krieg, Tod und Elend zu gestalten?

Nein, es klappt nicht. Es wird schon über Weltraumwaffen nachgedacht.!

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robert-brockmann 25.06.2019, 23:39
35. Wünsche mir die alten Zeiten zurück

Früher waren die Franzosen unsere Feinde. Da wusste man noch, warum der Franzose so böse ist. Heute fällt es mit schwer den Chinesen oder den Russen als Feind zu betrachten. Liebe NATO, ich benötige eine Feindschulung.

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HanzWachner 25.06.2019, 23:42
36. Der Wahnsinn nimmt...

...einfach kein Ende. Inzwischen wünscht man sich den Einschlag des großen Meteoriten, damit dieser Erdlinge-Quatsch von Mutter Natur beendet wird. Dass die Menschheit Philosophie, Aufklärung, Empathie und Künste entwickelt hat zählt heutzutage offenbar weniger als Krieg, Macht und Mammon.

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Filsbachlerche 25.06.2019, 23:49
37. Si vis pacem para bellum

Wenn Du Frieden willst, bereite Dich auf Krieg vor. Altrömische Weisheit.
Galt schon vor 2000 Jahren. Sie wurde leider in Zeiten der Eisenfresserei einseitig interpretiert. Man kann den zweiten Teil auch so übersetzen: …, sei gewappnet für eine wirkungsvolle Verteidigung! Ist viel sinnvoller.
Zu Nr2: Ihre Befürchtung teile auch ich.
Zu Nr.3 Wenn ein Staat das unbedingt will, wird er das auch tun. Da hilft es nur, eigene defensive Waffen zur Zerstörung solcher Weltraumstützpunkte zu entwickeln.
Zu Nr.5: Interessanter Vorschlag, aber derzeit technologisch nicht realisierbar. Was realisierbar wäre: die IT-Steuerung dieser Satelliten im Entsendeland. Gegen alles Programmierte gibt es ein mögliches Hackprogramm. Problematisch ist nur: auch dieses ist zu hacken!
Zu Nr. 10: Eine Schrottsammelmaschine im Orbit wäre sehr schwer zu entwickeln. Aber auch diese kann zerstört werden.
Zu Nr.12: Genau darauf spiel ich in meiner Überschrift an.
Ich will und kann nicht auf jedes Posting antworten.
In einer Zeit, in der die unbestrittene Hegemonialmacht der NATO, die USA, diese Nato als obsolet erklären (wie es der derzeitige potus tat), muß ein seinen Bürgern gegenüber verantwortungsbewußter Mitgliedsstaat seine Armee zumindest insoweit aufrüsten, daß er bei einem überraschenden Angriff mit konventionellen Mitteln sein Territorium und seine Bürger effizient schützen kann.
Unsere derzeitige Bundeswehr scheint militärtechnisch eher ein Schrotthaufen zu sein. Zur Verteidigung eines potentiellen Angriffs ist sie schlicht nicht imstande.
Gegen einen nuklearen Angriff hilft eh nichts. Da hilft nur noch das Rezept der BRD vor gut 50 Jahren: Auf den Boden legen, die Aktenmappe ins Genick … und (meine Ergänzung!) die Hoffnung, daß das letzte Gebet wirkt. Das wir wohl für jeden der letzte Gedanke sein, denn ein paar Sekunden später wird es für jeden unmöglich sein, noch einen weiteren zu fassen!
Deshalb ist es unumgänglich, auch mit jedem potentiellen Gegner ständig im Gespräch zu bleiben und feindliche Positionen möglichst zu deeskalieren. Unaufhörlich! Und immer wieder aufs Neue!
Vielleicht kann es gelingen, vergreiste, kriegslüsterne Gehirne wie in USA, Rußland, Iran und Israel wieder zu rationalen Überlegungen anzustoßen.
Friedensdiplomatie im Sinne Egon Bahrs ist das Gebot der Stunde!

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AndreasKurtz 26.06.2019, 00:32
38. Kriege waren schon immer profitabel

ob sie stattfinden oder nicht - das letztere ist aber besser für die Kassen. Ich bezahle das nicht. Niemand braucht das, ausser denen, die am Krieg und der Angst verdienen wollen.

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maxmarius 26.06.2019, 01:01
39.

Zitat von usmc-cpl.
" Im März dieses Jahres trat Indien dem Club der Staaten bei, die Satelliten gezielt zerstören können. " Was ist mit dem Space-Programm der Nordkoreaner ? Weiss man da schon etwas bei SPON ? Der Diktator mit der avantgarde-Frisur ist doch auch nicht ganz koscher, wenn es um star-wars geht. Die arbeiten doch bestimmt nicht nur an der Mig14-Verbesserung, wenn es um Luftwaffe geht.
Steht doch im Artikel. Der Irre mit der avantgarde-Frisur hat eine extra Abteilung des Militärs dafür angekündigt.

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