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Neue Studie: Alle Klimaziele sind noch erreichbar - wenn wir wollen
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Selbst die ambitioniertesten weltweiten Ziele zum Schutz des Klimas sind noch umsetzbar, so das Ergebnis einer neuen Studie. Dafür müssten allerdings Wirtschaft, Politik und jeder einzelne sofort handeln.

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Newspeak 16.01.2019, 21:29
20. ....

Wenn wir alle wollen, erschaffen wir das Paradies. Das ist Sozialismus im Gewand von Umweltromantik. Man soll mal froh sein, dass die nächste Eiszeit nicht kommt. Mit einem Meeresspiegelanstieg kann ein Grossteil Europas sehr gut leben, mit einer Vergletscherung nicht, wie man gerade in den Alpen mit ein wenig Schnee sieht. Da geht es dann um Schneehöhen von km nicht m.

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zeichenkette 16.01.2019, 21:33
21. Wer nicht hören will...

... muss halt fühlen. Diese Leute, die immer meinen, in Zukunft würde sich das alles als bezahlte Panikmache rausstellen, werden sich noch wundern. Zum Glück habe ich keine Kinder und wenn es so richtig losgeht, lache ich mir einen und mache den Deckel über mir zu. Aber andere und ihre Kinder und Enkel werden das so richtig abkriegen und dann hilft alles Jammern nicht mehr.

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Schubidubiduu 123 16.01.2019, 21:33
22. Klimawandel gab es schon immer

im Perm und später im Mesozoikum. Und es ist eh zu spät. Die Menschen sollen ihr Verhalten ändern? Wer's glaubt ....Aber warum soll es uns besser gehen als den Dinos?

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knuty 16.01.2019, 21:33
23.

Zitat von dunnhaupt
Gewiss muss man damit rechnen, dass Gebiete in Äquatornähe Temperaturen erreichen werden, wo menschliches Leben nicht mehr möglich ist. Doch dafür erwärmen sich erstmals enorme fruchtbare Landstriche in Kanada und Sibirien, wo Ackerbau bisher nicht möglich war.
Der wird auch weiterhin dort kaum möglich sein, denn die Sonnenscheindauer verändert sich nicht, auch wenn es dort wärmer wird. Ohne mehr Sonne auch nicht mehr Photosyntese.

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Suppenelse 16.01.2019, 21:36
24. Wenn's nicht so traurig wäre

...wäre es fast amüsant, die Berichte über solche Studien zu lesen. Deutschland hat die Atomenergie abgeschafft und statt dessen - weil völlig wider Erwarten leider doch nicht ständig Wind weht und Sonne scheint - jede Menge Kohle- und Gaskraftwerke am Laufen, um neben den erneuerbaren Energien irgendwie eine "grundlastfähige" Energieversorgung sicherzustellen. Die Diesel-Technologie, die Stickoxide ausstößt, aber dafür deutlich weniger Kohlendioxid, wird gerade an die Wand gefahren. Elektroautos, für die keine nennenswerte Infrastruktur existiert und deren ökologische Bilanz der Herstellung noch immer meist ignoriert wird, werden blind gefördert, ohne die grundlegenden Probleme zu lösen. Und so weiter und so weiter.
Aber wenigstens sind die Plastiktüten im Supermarkt fast abgeschafft...

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knuty 16.01.2019, 21:39
25.

Zitat von skipari56
Es soll mich keiner missverstehen: Ich bin für den Erhalt unserer Umwelt. Ich versuche meinen bescheidenen Beitrag zu leisten. Versuche im täglichen Leben meinen "Fußabdruck" so klein wie möglich zu halten. Aber, da ich, als ich noch berufstätig war, sehr viel und sehr weit gereist bin und dadurch andere Völker und Kulturen kennengelernt habe, so habe ich feststellen müssen, daß bei sehr vielen Völkern dieser Erde die Einsicht der Notwendigkeit des Erhalts unserer Umwelt bei vielen nicht angekommen ist. Dies gilt insbesondere für die Länder in Asien, aber zum Teil auch für Afrika und Süd- bzw. Mittelamerika. Wir in der westlichen Welt sind sehr priviligert. Und ich möchte sagen: wir können gut reden! Aber, wer die Slums dieser Welt mit eigenen Augen gesehen hat, der wundert sich nicht darüber, daß die Leute dort anderes im Sinn haben, als die Welt zu retten! Manchmal finde ich es direkt als ein Frevel, wenn ich lese, daß wir zuerst auf den Mond und dann Ansiedlungen auf dem Mars vornehmen wollen. Wie wäre es einmal damit, diesen Planeten, der durchaus ohne uns Menschen auskommt, ein bisschen respektvoller zu behandeln? Und nicht davon zu träumen, wenn wir alles hier kaputt gemacht haben, daß wir uns anderswo niederlassen können bzw. sollen. Nein, so gerne ich daran glauben möchte und so sehr ich es mir auch wünschen würde - wegen der Natur des Menschen sehe ich leider nicht, daß es gelingen wird. Weil dies hieße, man müßte den Menschen neu "erschaffen".
Was Sie außer acht lassen ist, dass diese armen Slumbewohner kaum bis gar nicht zur Klimaerwärmung beitragen und trotzdem sagen Sie zwar mit viel Verständnis, dass diese Menschen keine Einsicht für den Erhalt der Umwelt hätten und es deshalb nicht klappen kann.

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Haarfoen 16.01.2019, 21:39
26. Verziht?

Zitat von Stony0511
...geht es um Konsequenz und Verzicht. Da wir (fast alle) damit in irgendeiner Art und Weise mit mindestens einer Sache ein Problem haben, würde die Umsetzung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schwierig...
Um Konsequenz ja, um Verzicht nein.
Ich habe meinen CO²- Abdruck signifikant verkleinert. Bei der Abrechnung der Gas- und Stromwerke rangiere ich in der untersten Verbrauchskategorie und bekomme regelmäßig Geld zurück. Zu 85% ernähre ich mich vegetarisch, sehr lecker übrigens.
Mit den ÖPNV und dem Fahrrad kann ich mich geschickt durch die Stadt bewegen, das kleine, 20 Jahre alte Aluminium- Auto wird nur selten und in sparsamer Fahrweise bewegt. Verpackungs- intensive Produkte meide ich und kaufe überlegt nur nachhaltige und wertige Dinge. Ein Paar handgemachte Stiefel trage ich schon seit 15 Jahren, 4. Sohlengarnitur. Die halten bis an mein Lebensende.
Ich genieße eine hohe Lebensqualität. Ich bin weder schlecht gekleidet, noch militant. Meine Wohnung ist angemessen klein, aber schön. Fernreisen ja, aber nur bedacht, gut vorbereitet und mit angemessener Aufenthaltsdauer im jeweiligen Land. Vielleicht auch in Zukunft als Krönung des Luxus ein mehrsitziges Wohnmobil mit viel Platz für Mitfahrer, gerne auch mit alternativem Antrieb und als "share".
Ein Leben als CO²- Sparer kann sehr erfüllt sein, dies kann ich allen Lesern versichern.

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knuty 16.01.2019, 21:45
27.

Zitat von Newspeak
Wenn wir alle wollen, erschaffen wir das Paradies. Das ist Sozialismus im Gewand von Umweltromantik. Man soll mal froh sein, dass die nächste Eiszeit nicht kommt. Mit einem Meeresspiegelanstieg kann ein Grossteil Europas sehr gut leben, mit einer Vergletscherung nicht, wie man gerade in den Alpen mit ein wenig Schnee sieht. Da geht es dann um Schneehöhen von km nicht m.
Die nächste Eiszeit steht erst in knapp 30.000 Jahren an. Die Menge des CO2, die heute emittiert wird, würde ausreichen um die Temperaturabsenkung der nächsten Eiszeit etwa 25 Mal auszugleichen. Bloß so lange reichen fossilen Brennstoffe nicht.

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knuty 16.01.2019, 21:47
28.

Zitat von cool-change
In 20 Jahren wird man über die derzeitige Klima-Hysterie lachen.
Das hat man auch schon vor 50 Jahren gesagt.

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Haarfoen 16.01.2019, 21:48
29.

Zitat von skipari56
Aber, da ich, als ich noch berufstätig war, sehr viel und sehr weit gereist bin und dadurch andere Völker und Kulturen kennengelernt habe, so habe ich feststellen müssen, daß bei sehr vielen Völkern dieser Erde die Einsicht der Notwendigkeit des Erhalts unserer Umwelt bei vielen nicht angekommen ist. Dies gilt insbesondere für die Länder in Asien, aber zum Teil auch für Afrika und Süd- bzw. Mittelamerika. Wir in der westlichen Welt sind sehr priviligert. Und ich möchte sagen: wir können gut reden! Aber, wer die Slums dieser Welt mit eigenen Augen gesehen hat, der wundert sich nicht darüber, daß die Leute dort anderes im Sinn haben, als die Welt zu retten!
Als wenn diese Menschen für das Klimadesaster verantwortlich wären ... Lt. Herrn Prof. Lesch verbrauchen die US- Amerikaner ca. 150 kW/h am Tag, ein Europäer 125 kW kW/h, ein Afrikaner 18 kW/h und ein Asiate ca. 40 kW/h. Das Klimaproblem beginnt ganz klar in der westlichen Welt, WIR HIER sind das Problem! Und dies seit Jahrzehnten!
HIER müssen die Menschen umdenken, HIER muss der Verbrauch reduziert werden. Während wir das durchziehen, können wir in den Slums energiesparende Entsalzungsanlagen (2 Milliarden Menschenleben von künstlich entsalztem Wasser), Solarpaneele, usw installieren. Mal ausnahmsweise ohne dämliche Profite, denn schließlich geht es um die Wurst!

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