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Neue Uno-Klimastudie: Zwei-Grad-Ziel ist kaum noch realisierbar
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Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Die Welt werde ihren Kampf gegen die Klimaerwärmung verlieren, heißt es in einer aktuellen Studie. Das anvisierte Zwei-Grad-Ziel ist demnach kaum noch realisierbar - es sei denn, die Länder fahren ihre CO2-Emissionen in kürzester Zeit drastisch zurück.

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Roller 13.05.2013, 19:00
1720.

Zitat von Klimagas
. Daher v=SQURT(2*g*h); Aber nur bei freiem Fall ohne Luft- oder sonstige -Reibung! ..
Ich weiß, daß Sie nicht antworten werden, aber wie lautet die Formel richtig für solche Fälle, wie z.B für den ersten Meter des Sprunges bei ihrem Fallschirmspringer?
Hier bitte mit richtiger Formel vorrechnen und die Reibungsverluste nicht vergessen!

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reuanmuc 13.05.2013, 19:50
1721.

Zitat von vwl_marlene
Aber gut, vielleicht denkt mein Hirn da auch falsch, vielleicht hat es zu viel vwl abbekommen...
Niemand kann alles beherrschen:-)

Auf diesem Pferd sitzen Sie verkehrt. Der Mond ist viel kleiner als die Erde, hat eine viel geringere Masse, deshalb ist seine Gravitationskraft entsprechend geringer, nämlich 1/6 der Erdanziehung. Entscheidend für die Beschleunigung eines Körpers ist nicht seine Masse, sondern die auf ihn wirkende Kraft. Diese ist proportional der Masse des ruhend gedachten Körpers, der die Anziehungskraft ausübt.

Wenn Sie dagegen Ihr Auto anschieben müssen, dann sind Ihre Muckis gefragt, um die Masse des Autos zu beschleunigen. Der Unterschied ist schwere und träge Masse. Schwere Masse erzeugt beschleunigende Kraft, träge Masse verbraucht Kraft zur Beschleunigung. Die Unterscheidung ist nur eine Frage des Bezugssystems, denn schwere und träge Masse sind physikalisch identisch, wie Einstein zeigen konnte.

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vwl_marlene 13.05.2013, 20:34
1722.

Zitat von reuanmuc
Der Mond ist viel kleiner als die Erde, hat eine viel geringere Masse, deshalb ist seine Gravitationskraft entsprechend geringer, nämlich 1/6 der Erdanziehung. Entscheidend für die Beschleunigung eines Körpers ist nicht seine Masse, sondern die auf ihn wirkende Kraft. Diese ist proportional der Masse des ruhend gedachten Körpers, der die Anziehungskraft ausübt.
O.K. heisst das, dass wenn ich einen Koerper wie den des Mondes (Koerper 1) auf die Erde (Koerper 2) fallen lassen wuerde, die Gesamtbeschleunigung nicht
a(1) + a(2) = [m(1) + m(2)] *G/(r^2)
waere?

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cluster15 13.05.2013, 21:00
1723. Oh schade

Zitat von derskeptiker
Na, unser Physiklehrer ist dazu einfach zu faul und wie man etwas herleitet indem man einfach ein Experiment anschaut, das hat er auch nicht gerade gut gezeigt... Wir könnten vielleicht mit Hilfe von Messergebnissen eine Gesetzmässigkeit erkennen, aber für was man die dann brauchen kann, das hat er nicht gezeigt, höchstens, wie man daraus dann schöne Kürvchen fabriziert. Interferenz haben wir so oder so nicht behandelt, aber ich kenne mich dank Geografie, Chemie und "Selbststudium" etwas mit diesem Phänomen aus. War es ein Experiment mit Licht und Doppelspalt, mit Elektronen und Doppelspalt (wohl eher nicht), mit Wasserwellen oder mit elektromagnetischen Wellen?
Oh, das ist schade, man kann so viele Grundlagen legen für das naturwissenschaftliche Verständnis, aber so klingt das etwas "lieblos" gemacht.

Das Experiment war an sich recht einfach. Eine große Styroporplatte, beklebt mit ca 3x3cm Alufolienquadraten, angeordnet auf einem regelmäßigen Gitter. Dann mit einem Mikrowellensender draufgehalten und im Halbkreis davor mit einem Empfänger winkelabhängig die Reflexionsamplitude aufgenommen ergibt eine vergleichsweise glatte Reflexionskeule. Dann zwei weitere identisch beklebte Platten dazu gestellt und das ganze wiederholt und es ergab klare Interferenzen. Am Ende mussten wir die Bragg-Reflexion (für den 2. Fall) herleiten, die in zB in Kristallgittern von Festkörpern auftritt.

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waddehaddeduddeda 13.05.2013, 21:04
1724.

Zitat von vwl_marlene
Ich moechte sogar noch weiter gehen und behaupten, dass die Massenanziehungskraft auf der Erde nicht nur an den Polen und am Aequator unterschiedlich ist, sondern sonst auch an verschiedenen Stellen der Erdorberflaeche und dass sich das im Zeitablauf aendern kann. Grund: Veraenderungen der Masseverteilung unter der festen Erdkruste. Und diese Veraenderungen koennen bewirken, dass sich das bewegliche Wasser zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Stellen "auftuermt". Dann kann es sein, dass in dem einen Jahrtausend der Meeresspiegel in einer Region besonders hoch ist und wenn sich die Massenverteilung unter der festen Erdkruste veraendert hat, dann kann es sein, dass spaeter in einer anderen Region der Erde der Meerespiegel besonders hoch ist.
Darum gibt es auch die Grace-Satelliten die die Eisschilde der Erde vermessen und dann sowas herausfinden.
Accelerating ice loss from Antarctica and Greenland

Und man schätzt das beim Abschmelzen des kompletten Grönlandeises der Meeresspiegel um Grönland herum um 100m absinkt, weil das Grönlandeis das Wasser anzieht und sich das dann nicht mehr angezogene Wasser woanders verteilen wird.
Jerry Mitrovica, Harvard University - YouTube

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vwl_marlene 13.05.2013, 21:10
1725.

Zitat von reuanmuc
Entscheidend für die Beschleunigung eines Körpers ist nicht seine Masse, sondern die auf ihn wirkende Kraft. Diese ist proportional der Masse des ruhend gedachten Körpers, der die Anziehungskraft ausübt.
Und da dachte ich doch, dass Massen sich immer auch gegenseitig anziehen...nur, dass das halt bei einem Apfel oder Lastwagen im Vergleich zur Erde vernachlaessigbar ist, nicht aber, wenn ich eine viel groessere Masse (wie den Mond) auf die Erde fallen lassen wuerde. Und da dachte ich auch, dass sich die beiden Massen dann dort treffen, wo ihr gemeinsamer Schwerpunkt liegt. Hmmmm.

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günter1934 13.05.2013, 21:19
1726.

Zitat von waddehaddeduddeda
Darum gibt es auch die Grace-Satelliten die die Eisschilde der Erde vermessen und dann sowas herausfinden. Und man schätzt das beim Abschmelzen des kompletten Grönlandeises der Meeresspiegel um Grönland herum um 100m absinkt, weil das Grönlandeis das Wasser anzieht und sich das dann nicht mehr angezogene Wasser woanders verteilen wird.
Und trotz solcher Tatsachen kann man den Meeresspiegel global millimergenau vermessen?

Übrigens hat das grönländische Eisschild ein Volumen von 3 Millionen km³.
Da ist ein Abtauen von 2 Tausend km³ in 10 Jahren echt peanut.

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günter1934 13.05.2013, 21:22
1727.

Zitat von vwl_marlene
Und da dachte ich doch, dass Massen sich immer auch gegenseitig anziehen...nur, dass das halt bei einem Apfel oder Lastwagen im Vergleich zur Erde vernachlaessigbar ist, nicht aber, wenn ich eine viel groessere Masse (wie den Mond) auf die Erde fallen lassen wuerde. Und da dachte ich auch, dass sich die beiden Massen dann dort treffen, wo ihr gemeinsamer Schwerpunkt liegt. Hmmmm.
Das werden Sie schlecht zustande bringen!
Der gemeinsame Schwerpunkt Erde-Mond liegt 1700 km unter der Erdoberfläche!
Erde-Mond-Schwerpunkt

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litholas 13.05.2013, 21:22
1728. ...

Zitat von vwl_marlene
O.K. heisst das, dass wenn ich einen Koerper wie den des Mondes (Koerper 1) auf die Erde (Koerper 2) fallen lassen wuerde, die Gesamtbeschleunigung nicht a(1) + a(2) = [m(1) + m(2)] *G/(r^2) waere?
Das wäre die Gesamtkraft.

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vwl_marlene 13.05.2013, 21:26
1729.

Zitat von cluster15
Oh, das ist schade, man kann so viele Grundlagen legen für das naturwissenschaftliche Verständnis, aber so klingt das etwas "lieblos" gemacht. Das Experiment war an sich recht einfach. Eine große Styroporplatte, beklebt mit ca 3x3cm Alufolienquadraten, angeordnet auf einem regelmäßigen Gitter. Dann mit einem Mikrowellensender draufgehalten und im Halbkreis davor mit einem Empfänger winkelabhängig die Reflexionsamplitude aufgenommen ergibt eine vergleichsweise glatte Reflexionskeule. Dann zwei weitere identisch beklebte Platten dazu gestellt und das ganze wiederholt und es ergab klare Interferenzen. Am Ende mussten wir die Bragg-Reflexion (für den 2. Fall) herleiten, die in zB in Kristallgittern von Festkörpern auftritt.
das fuer die Interferenzfarben?
Kinder machen auch Experimente zur Interferenz in der Badewanne und in Wassereimern (Wellen).
Musiker machen Experimente zur Intereferenz. Und wenn man Toene "kuenstlich" herstellt, dann kann man die Wellen zweier Tonmaschinen so aufeinander treffen lassen, dass es an manchen Orten ganz leise ist. (Und wenn man oft fliegt, ist man fuer "Anti-Schall"-Kopfhoerer dankbar, die Intereferenz ausnutzen).

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