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Neue Uno-Klimastudie: Zwei-Grad-Ziel ist kaum noch realisierbar
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Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Die Welt werde ihren Kampf gegen die Klimaerwärmung verlieren, heißt es in einer aktuellen Studie. Das anvisierte Zwei-Grad-Ziel ist demnach kaum noch realisierbar - es sei denn, die Länder fahren ihre CO2-Emissionen in kürzester Zeit drastisch zurück.

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Klaus-Rohde 13.04.2013, 22:29
260. Neues Buch uber die Folgen des Klimawandels gerade erschienen

Zitat von sysop
Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Die Welt werde ihren Kampf gegen die Klimaerwärmung verlieren, heißt es in einer aktuellen Studie. Das anvisierte Zwei-Grad-Ziel ist demnach kaum noch realisierbar - es sei denn, die Länder fahren ihre CO2-Emissionen in kürzester Zeit drastisch zurück.
Siehe hier

The Balance of Nature and Human Impact: The Balance of Nature and Human Impact - Academic and Professional Books - Cambridge University Press

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günter1934 13.04.2013, 22:32
261.

Zitat von platten
wird es nicht wahrer. Das hatten wir doch schon beim letzten Klimaerwärmungsblog. Das mit dem Schnee bezieht sich auf die zweite Jahrhunderthälfte. Wenn Sie andere Informationen haben, nur her damit. Das mit Spanien ist längst eingetroffen. Es bezog sich nicht darauf, dass Spanien menschenleer sein wird, wie von Klimaleugnern (in dem Fall keine Skeptiker sondern Leugner) gerne behauptet. Sondern dass in Südspanien eine Landwirtschaft ohne Bewässerung nicht mehr möglich sein wird. Und genau dazu haben Sie selbst in der letzten Zeit ja genügend Links geliefert. Auch hier gilt, wenn Sie andere Infos haben, nur her damit. Und zu CO2. Ist CO2 ein Treibhausgas oder nicht?
Oh platten! Nix zweite Jahrhunderthälfte. Zitat:

“Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben” sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.” Dieses Zitat stammt aus einem SPIEGEL-Interview des Jahres 2000, mit der Schlagzeile “Winter ade: Nie wieder Schnee? In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an”.

Und dass in Südspanien nicht mehr ausschliesslich Korkeichen und Oliven angebaut werden, ist nur mit einer umfangreichen Bewässerung möglich.
Anders geht das mit den Treibhaustomaten nicht.

Natürlich ist CO2 ein Treibhausgas. Aber offenbar wurde es in der ersten Hälfte des 20. J. wärmer, obwohl damals der CO2-Eintrag minimal war. Wird ja inzwischen auch vom IPCC verwundert festgestellt.
Und heute wird es nicht mehr wärmer, obwohl der CO2-Eintrag exponentiell zunimmt. Rätsel über Rätsel.

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reuanmuc 13.04.2013, 22:35
262.

Zitat von discuss
Meine Meinung: Im Kleinen umweldfreundlich leben. D.h. lokale Schadstoffemissionen reduzieren,
Das ist ok, aber was sind Schadstoffe? Warum soll CO2 ein Schadstoff sein? Eben das muss doch begründet werden durch den Klimawandel und dessen schädliche Folgen. Das Klima selber ist nicht das Wesentliche, soweit es für den Menschen noch erträglich bleibt. Aber Pflanzen und Kleintiere sind sensibler. Deshalb wären die Folgen für unsere Nahrungsgrundlagen verheerend, dazu kämen die Folgen des Meeresspiegelanstiegs mit dem Verlust riesiger Landflächen, z.B. das ganze Amazonasbecken und viele Flusslandschaften bis ins Hinterland. Der Amazonas hat über 200km ein Gefälle von 1m!

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spon-facebook-802163081 13.04.2013, 22:39
263. Klimawandel - haben wir schon längst!

Abschmelzen der Polkappen! Nur wiel es bei uns durch eine Verschiebung der Windsysteme plötzlich kälter ist, das kommt ja gerade vom Klimawandel! Wie kalt wird es erst bei uns werden, wenn der Golfstrom ausfällt! In anderen Ländern, wie Spanien haben wir Dürren, in Thailand war es selten so heiß wie zur Zeit! Ich denke, wir sollten handeln! Radikale Umstellung auf erneuerbare Energien, weniger Fleischvieh etc. - kommt immer noch viel billiger, wie wenn wir nichts tun!!

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-volver- 13.04.2013, 22:42
264. :-)

lächerlich... der klimaerwärmung wird das gleiche schicksal ereilen wie das des ozonlochs... irgendwann interessierts einfach keinen mehr. die frage ist blos, was für umwelthypothesen den erwägrmungshype ablöst.

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tola2000 13.04.2013, 22:44
265. Verlagerung

Zitat von Smartpatrol
Zum anderen hat der deutsche Staat eben nur direkten Einfluss auf die deutsche Energiepolitik. Was angesichts der Umwelt-Verhältnisse in China tatsächlich sehr bedauerlich ist. Wer einmal in Wuhan war und die dortige Luft geschmeckt hat, weiß wovon ich rede.
Könnte es nicht sein, dass die Leute in Wuhan, die infolge der Globalisierung unsere Massenwaren billig (=umweltvernichtend) produzieren eigentlich unser deutsches CO2 in die Luft blasen.
Würde man für unseren Verbrauch in Deutschland produzieren, hätten wir hier vielleicht einen höheren CO2 Ausstoß, würden aber infolge besserer Standards umweltfreundlicher arbeiten - und der Transport wäre auch weniger CO2 intensiv.

Ich will damit eigentlich sagen: Egal ob Skeptiker oder Gäubiger, am Ende können wir nichts tun gegen die Naturgewalt Mensch, die in demächst 9 milliardenfacher Ausfertigung nach ein bisschen Essen, Wohnung, Heizung, einem kleinen Auto, etwas Familienglück und ein paar kleinen elektronischen Helfern strebt. Und mit welchem Recht wollte das hier irgendeind zweimal in-den-Urlaub-Flieger verbieten.

Alle Umwelt- und Ressourcenprobleme dieser Welt können nur durch eine Reduktion der Weltbevölkerung gelöst werden.
Wenn die Menschheit es fertig bringen würde, eine Strategie zu entwickeln, wie ein Schrumpfen der Weltbevölkerung und damit der Weltwirtschaft schmerzfrei zu haben ist, wäre das mal wirklich ein großer Fortschritt.
Sich statt dessen über CO2 zu ängstigen ist so sinnfrei, wie die Diskussion wieviel Engel auf einer Nadelspitze Platz haben.

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JoschSche 13.04.2013, 22:59
266. ...

Zitat von billhall
Das martialsiche "Kampf gegen die Klimaerwärmung" ändert leider nichts daran dass es zur Zeit gerade mal 0,4 ° C wärmer ist, seit 15 Jahren keinerlei Erwärmung stattfindet und die Temperatur (trotz aller fragwürdigen Messmethoden) sogar leicht fällt - und das trotz weiter steigenden CO2-Gehalts. Auch die IPCC-Berichte sehen das ganze nicht so hysterisch wie die Vereinten Nationen, es gibt einfach noch zu viel unbekannte Einflussfaktoren als das man Klimaveränderungen einer einzigen Ursache zuschreiben könnte.
Für all die Dummbeutel von Klimaskeptikern hier:

Es gibt recht verlässliche Aufzeichungen aus den letzen 400.000 Jahren, wonach die Temperatur - durch welche Effekte auch immer - der CO² Konzentration folgt. Sogar mit einem leichten Hebeleffekt im Positiven... d.h. die Temperatur tendiert dazu, etwas überproportional zur CO²-Konzentration anzusteigen - und beim Fallen derselben eher unterproportional zu sinken...

Die Zeitkonstante dieser beobachtbaren Reaktion mag bei einigen Jahren bis wenigen Jahrzehnten liegen. Wir haben heute aber die höchste CO² Konzentration seit nicht nur 400.000 Jahren sondern es dürften inzwischen in den Millionenjahre-Bereich reichen und der aktuelle Konzentrations-Anstieg ist beschleunigt.

Mehr muss man eigentlich nicht wissen, um das Ganze als ein VaBanque-Spiel zu einzuordnen... denn überdies ist als gesichert anzusehen, dass der aktuelle CO² Anstieg zu nennenswerten Teilen "manmade" ist.

Niemand bestreitet, dass Zusammenhänge nicht bis ins Detail verstanden sind - aber zwei Aspekte sollten klar sein:

1. Durch unseren zu großen Teilen unnötigen CO² Ausstoß verstärken wir Prozesse mit Zeitkonstanten von etlichen Jahren...

2. Wenn wir den Temperatur-Anstieg zweifelsfrei registrieren, wird es für kurzfristig wirksame Reaktionen aufgrund des Lags zu spät sein... selbst bei optimaler Folgereaktion könnte es Jahre wenn nicht Jahrzehnte katastrophaler Verhältnisse zur unausweichlichen Folge haben...

Von Seiten-Effekten, wie z.B. Methan-Freisetzung aus erwärmten Permafrost-Regionen oder durch Methanhydrat-Abbau in sich erwärmenden Meeren GANZ zu schweigen. Auch hier betragen die notwendigen Temperatur-Differenzen teilweise nur wenige °C.

Am Ende bleibt es eine Risiko-Abwägung - da verlässliche Aufzeichnungen grade mal über 150 Jahre vorliegen... was zur Beurteilung der Systemdynamik praktisch nichts ist...

Dass das fortgesetzte und massenweise Verbrennen von eingelagerten Kohlewasserstoffen auf Dauer keine "Spitzenidee" sein kann, ahnt eigentlich schon der gesunde Menschenverstand. Wenn diese im natürlichen Kreislauf derart willkommen wären, wie uns die Skeptiker glauben machen wollen, wären sie ja schließlich kaum in solch exorbitanten Mengen eingelagert worden...

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uid03055 14.04.2013, 23:02
267. Fake

"Uno-Studie: Welt verliert Kampf gegen Klimawandel"
... nur leider gibt es keinen Klimawandel, zumindest wird es nicht wärmer.
Da soll mir mal jemand erzählen, wie ca. 400ppm, also 400 CO2 Teile auf 1 Million Teile Luft zur Klimaerwärmung beitragen kann, besonders, wenn ausgehend von ca. 350ppm auf 420ppm, also eine Erhöhung von 70ppm die gigantische Wärmemenge, die zur Klimaerwärmung notwendig ist, speichern kann. Wir sprechen also von Klimahömeopathie.
Es geht nur um eines: Unser Wirtschaftsmodell braucht permanente Wachstumsanreize. Auto, Computer und Handy sind erfunden und der Markt ist gesättigt. Damit das Spiel weitergeht, bräuchte es ein neues Superprodukt, das jeder braucht. Dieses ist aber noch nicht erfunden worden. Dafür wird der Klimawandel erfunden, und die Leute zwangsverpfichtet, Häuser zu isolieren, sparsame Autos zu kaufen und Energiesparlampen einzusetzen. Der Kapitalismus ist gerettet!

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WehrtEuch 14.04.2013, 23:03
268. Morgen wird es warm

@lichtbote und @butternut und @billhall: Hey, morgen haben wir über 20 Grad hier in Deutschland! Ihr habt wohl recht, das ist der Beweis für die Klimahysterie. Sancta Simplicitas.

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Jean P. v. Freyhein 14.04.2013, 23:16
269.

Zitat von quark@mailinator.com
Was ich nicht kappiere ... Wenn CO2 nur 20% zum Treibhaueffekt beiträgt (Wasserdampf 60%) und der menschliche Anteil an der gesamten CO2-Produktion nur 16% beträgt, ergibt sich gerade mal ein Anteil von ca. 3% (0,2*0,16=0,0032) des GESAMTEN menschgemachten CO2 am Treibhauseffekt. D.h. selbst wenn wir komplett aufhörten, CO2 zu produzieren, wäre der Effekt marginal. Also, wo ist der Fehler ? Die Zahlen selbst sind überall zu finden, wenn man danach sucht, z.B. auch in der Wikipedia. Um's klarzustellen - ich bin für saubere Umwelt und verantwortungsvolles Handeln, aber was konkret das CO2 angeht, komme ich mir veralbert vor.
Nun ja, die Meere der Erde sind durchschnittlich auch 3800 Meter tief. Wenn also der Meeresspiegel auch nur um 3% davon erhöhen würde, wären die meisten Gebiete die heute 118m Metern oberhalb des Meeresspiegels liegen plötzlich unter Wasser. Anders ausgedrückt: Nord und Ostsee würden an den deutschen Mittelgebirgen eine neue Küste bilden.

Die Frage ist nicht wieviel CO2 schon vorhanden ist, sondern wie viel künstlich dazukommt.

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