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Neue Verordnung: Das passiert jetzt mit Brandenburgs Problemwölfen
DPA

Seitdem wieder Wölfe in Deutschland leben, streiten vor allem Naturschützer und Viehhalter erbittert. Brandenburg erlässt jetzt als erstes Bundesland genaue Regeln.

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paraibu 24.12.2017, 11:58
20. Eigenartige Sichtweise vieler Forenten hier ...

... Wölfe, die seit ihrem Wiederauftauchen in Deutschland noch keinen einzigem Menschen verletzt haben, als untragbar für unsere Zivilisation anzusehen, aber zum Beispiel den Autoverkehr (jedes Jahr Tausende von Todesopfern und zigtausende von Verletzten) als Selbstverständlichkeit zu akzeptieren.
@ MisterD: Von Wölfen gerissene Nutztieren werden den Haltern bundesweit zu 100% vom Staat ersetzt. Der gesamte Regulierungsaufwand beträgt etwa eine halbe Millionen Euro pro Jahr - entsprechend 0,00015% des Bundeshaushaltes- daran sollte unser Land nicht zugrunde gehen, zumal es sich zeigt, dass in den Regionen, wo die Wölfe schon vor längerer Zeit heimisch geworden sind, praktisch keine Schäden mehr auftreten.

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Lord Menial 24.12.2017, 13:01
21.

Zitat von frenchie3
.........Selbst Bienen bringen alleine in Deutschland pro Jahr mehr Leute um die Ecke als Wolf und Hai zusammen. Man sollte also erst mal eine Anordnung erlassen die es den Bienen verbietet ........
Noch nie hat eine Biene einen Menschen umgebracht!
Dieses gern vorgebrachte Argument ist ein SCheinargument.
Ein Mensch, der der nach einem (harmlosen!) Bienenstich an einem allergischen Schock stirbt, wird von seinem eigenen Immunsystem "umgebracht"! Nicht von der Giftwirkung des Bienengiftes.

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Lord Menial 24.12.2017, 13:23
22. Wund/Holf-Vergleich

Zitat von frenchie3
Wie viele Kinder, Jogger und Postboten wurden 2017 von Hunden angegriffen? Und wie viele von Wölfen? Ich behaupte jetzt mal .........Da muß ich daraus folgern daß ..........
Wie sieht denn dein Vergleich aus, wenn man ihn vernünftig anstellt?
Möglichkeit A:
Wie viele Kinder, Jogger und Postboten würden von Hunden angegriffen, wenn es in D.land nur 200 Hunde gäbe? (So viele Wölfe sollen etwa unterwegs sein.)
Möglichkeit B:
Wie viele Kinder, Jogger und Postboten würden von Wölfen angegriffen, wenn in D.land 11,6 Millionen Wölfe frei herumliefen?
(So viele Hunde gibt es nämlich:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/181167/umfrage/haustier-anzahl-hunde-im-haushalt/)

Nur so macht der Wolf/Hund-Vergleich Sinn. Nur so ließe sich eine Folgerung anstellen.
200 Wölfe gegen die achtundfünfzigtausendfache Anzahl Hunde aufrechnen zu wollen, ist albern und ohne Aussagekraft.

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werner-brösel 17.07.2018, 17:18
23. Der will doch nur spielen,

oder wie sonst kann man es verstehen, wenn - wie bereits in anderen Beiträgen hier bei SPON beschrieben - sich Wölfe bis auf 3m einem Jäger nähern und eine Mutter mit Kinderwagen und Hund von Wölfen verfolgt wird, genauso wie unbewaffnete Soldaten auf einer Nachtwanderung. (Echte, erfahrene) Russische, oder auch Rumänische Wolfsexperten würden in diesem Fall davon ausgehen, daß die Wölfe hier potentielle Beute auskundschaften. Doch Deutsche Experten würden dies aus ihrem urbanen Umfeld heraus wohl eher als Spieltrieb bezeichnen. Wenn der Wolf sich weiter in Deutschland ausbreiten darf, muß das Waffenrecht entsprechend angepasst werden. In Griechenland ist letztes Jahr eine Deutsche Urlauberin von Wölfen getötet und gefressen worden. Muß das wirklich auch erst auf Deutschem Boden geschehen, bis gehandelt wird?

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r.macho 21.07.2018, 23:34
24. Wölfe besser in Naturschutzgebieten halten

Der Wolf ist ein Raubtier und jagt gern in Rudeln. Ein einzelner Wolf kann eventuell noch mit einfachen Waffen wie Stock und Messer abgewehrt werden, mehrere Wölfe nicht.
Da der Wolf keine natürlichen Feinde hat und Futter im Übermaß auf den Weiden herumsteht. wird er sich entsprechend vermehren und viele Rudel bilden. Diese werden dann zur echten Gefahr, wenn sie in Arbeitsteilung auf Jagd gehen. Sie beschränken sich nicht auf das notwendige Futter, sondern töten oft alles, was sich bewegt (siehe 40 Schafe, Pressemeldung). Somit ist der Mensch gezwungen, sich effektiv zu bewaffnen, um bei einem solchen Angriff eine Überlebenschance zu haben.
Dies zeigt jedoch, daß weder dem Wolf noch dem Menschen gedient ist, wenn man Raubtiere zwangsweise in einer Kulturlandschaft ansiedelt. Es wäre besser, diesen Unsinn zu stoppen und die Wölfe in weitgehend unberührte Naturreservate zu verbringen, wo sich ein Gleichgewicht zwischen Nahrungsangebot und Population einstellen kann.

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