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Neue Zählung: Deutlich weniger Vögel in deutschen Gärten

Normalerweise ist Deutschland im Winter Ziel für zahlreiche Zugvögel aus Nordeuropa. Doch in diesem Jahr hausen sehr viel weniger Tiere in deutschen Gärten. Warum?

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schröderschröder 01.02.2017, 20:43
50. neues

vogelvolk in göttingen. Mit 66 Jahren hab ich zum erstenmal eine Eisvogel life gesehen. ich dachte, dies sei eine Wandlung zum besseren. Auch Spechte in den Randzonen der Stadt...

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schröderschröder 01.02.2017, 21:08
51. was sagen die Ornitholegen dazu?

eigentlich Ornithologen dazu. gerade nach meinem letzten Eintrag lief ein Kleiber den Baum rauf und runter. Es ist doch wohl eher die Frage, warum in manchen Gegenden die Meisen, ausser denen im Hirn, verschwinden.
Das ganze kann doch nicht Gegenstand von Polemik sein. Mit dem Verschwinden der Insekten und damit anscheinend der Vögel in manchen Regionen muss man sich sachlich auseindersetzen. Um meine Windmühlen kreisen die Rotmilane und die Rehe äsen darunter...

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ash26e 01.02.2017, 21:47
52. 25 Jahre Vogelfüttern immer an

der gleichen Stelle im gleichen Garten ( Vegetation ) hat mir gezeigt: Menge und Art der Vögel schwanken derart, daß ich mir von Jahr zu Jahr kein Urteil anmaße ,warum diese oder jene Art mal weniger oder häufiger auftritt.Warum -bestätigt- ich in Mitte Oktober 2015 an der Südgrenze Deutschlands noch Schwalben gesehen habe kann mir auch kein BUNDler erklären.

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Nordbayer 01.02.2017, 22:13
53. Das ausbleiben der Vögel ...

... in diesem Winter ist dramatisch, bei meinen Futterstellen sind gefühlt 90% weniger Vögel zu sehen. Vorigen Winter habe ich alle 2 Tage Futter nachgefüllt, diesen Winter erst einmal, so wenig wie nie vorher. Dabei liegt mein Grundstück direkt an einem Fichtenwald, die Vogelhäuschen sind an den gleichen Standorten, nichts hat sich verändert. Für mich ist das ein Rätsel, man hört auch im angrenzenden Wald kaum Vogellaute, fast schon gespenstig.

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ellenbetti 01.02.2017, 22:36
54. 17% sind zu wenig...

habe 2 große Gärten und sehe und höre keine Vögel. Wird schön gerechnet ? Warum ? Wieso ? Wer profitiert von der Zählung ? Ich sage es nochmal und gerne mit GPS Daten. Kein Vögel in Augsburg. Die Futterstellen die sonst gut besucht sind bleiben gefüllt. Aufgefallen ist mir das Mitte Dezember Marienkäfer in hoher Zahl in der Wohnung waren ( gekipptes Fenster ). Also ich draußen nachgesehen haben waren 30 - 40 an der sonnenbeschienen Hauswand. Aber das wissen die " Zähler " sicher besser.

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anna cotty 01.02.2017, 22:43
55. Nun ja,

Zitat von albertaugustin
einführen, es hat zuviel von diesen vierbeinigen Vogel-Killern, Ich sehe nicht ein, warum man für einen Hund, der frisst normalerweise keine Vögel, eine Steuer entrichten muss für Katzen aber nicht !
wir haben sogar 6 von diesen enormen Vogelkillern und es sind alles Freilaeufer.
Wenn die so schlimm waeren, wie es immer gesagt wird, duerften wir nur wenig Voegel haben. Aber wir haben jede Menge am Futterhaeuschen: Blau- Kohl- und Tannenmeisen, Buchfinken, Spatzen, Rotkehlchen, Heckensperling und Stieglitze. Amseln, Drosseln, Schwanzmeisen, Stare, Baumlaeufer, Wintergoldhaehnchen, Dompfaff und Zaunkoenig kommen nicht zum Futterhaeuschen, sind aber rundherum auf unserem Grundstueck zu sehen. Wir leben in Irland, wo die Winter sehr mild sind. Aber der Hauptgrund, dass wir so viele Voegel haben, ist unser Garten. Wir haben viele Baeume und genuegend Dickichte; viele Baeume sind dicht mit Efeu bewachsen ( die Drosseln lieben die Beeren) . Wo sollen Voegel leben, wenn die Gaerten bis zur kleinsten Ecke manikuert sind? Katzen sind kein Problem; unsere fangen mehr Maeuse und Ratten als Voegel. Sie erwischen den einen oder anderen, aber da sie nicht fliegen koennen und Maeuse einfach besser schmecken, haelt sich die Zahl in Grenzen. Uebrigens haben unsere Hund doch auch schon mal eine Amsel erwischt und totgebissen.

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eifelhippe 02.02.2017, 00:48
56. Insekten

Beim Lesen der anderen Beiträge ist mir eingefallen, dass letztes Jahr auch einige Insekten gefehlt haben.
Besonders deutlich war es Ende August/Anfang September, wo wir auf die typische Wespeninvasion warteten, die sich auf süsse Kaffeetassen und Kuchen stürzt.

Vor drei Jahren konnte ich noch faszinierende Fotos machen, wie sich dutzende Wespen in meiner grossen, leeren Kaffeetasse ansammelten und die Reste naschten.
Vorletztes Jahr waren es schon deutlich weniger und dieses Jahr kamen tatsächlich gar keine.

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nurmeinemeinung 02.02.2017, 06:45
57.

Zitat von t.titze
Oder im Klartext: "Ich habe zwar nicht gezählt, komme aber zu einem anderen Ergebnis, als die, die gezählt habe." Wenn Forenbeiträge doch Geld kosten würden...
Auch wenn der NABU das eine Zählung nennen mag. Aber mehr als eine Amateur Schätzung ist das nicht.

1 Stunde lang versuchen 118000 Amateure Vögle zu zählen. Das sind pro 3 Quadratkilometer einer. Im Schnitt. Das kann ihnen aber auch passieren, dass 2 Nachbarn zählen. die zählen dann eben doppelt. Und es steht auch zu befürchten, dass in den Städten mehr gezählt wird. Wenn also witterungsbedingt die Vögel eher außerhalb der Stadt sind werden die gar nicht gezählt.
Es wird also nur gezählt: Wie viele Vögel glauben 118000 Menschen in einer Stunde gesehen zu haben. Doppelzählungen? Genaue Bestimmung? Alles egal.... Der deutsche Michel schätzt die Anzahl der Vögel.

Mehr als eine PR Aktion um Spenden zu generieren sehe ich hier leider nicht. Aber das ist bei irgendwie allen Naturschutzgruppen irgendwie so.

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schröderschröder 02.02.2017, 22:38
58. heute bin ih

mal wieder durch die Göttinger Feldmarkt gelaufen und habe eine Singvogelart gesehen, die hier jahrelang verschwunden waren : Spatzen, in grossen Schwärmen.

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duplomat 03.02.2017, 10:19
59. Bonn macht es vor

In Beuel wurde binnen kaum 2 Jahren letzte Bäume und Grünflächen in Wohngebieten radikal plattgemacht - zugunsten von Privateigentum und einem unsinnigen Nahverkehrsprojekt. Hauptsache, die Baubranche boomt. Wer benötigt schon Grün in der Stadt. Fazit: da ist immer weniger wo sich Vögel niederlassen, immer weniger Rückzugsgebiete, immer weniger Wandertrassen für bodengebundene Tiere, immer weniger Vielfalt. So ungehemmt wie in den Niedrigstzinszeiten wurden lange nicht planiert und geklotzt. Nachhaltige Wirtschaftsaktivität und Lebensqualität, ganz zu schweigen von Stadtökologie wird da vom Bauamt mit einem Handwedeln abgetan. Als gäbe es kein Morgen.

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