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Neuer Klimabericht: Ein mieser Job - aber einer muss ihn machen
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Für die beteiligten Wissenschaftler sind die Weltklimaberichte ein Mega-Projekt. Dem Rest der Welt sind sie ziemlich egal. Aber die Folgen der Erderwärmung verschwinden nicht dadurch, dass man sie ignoriert.

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gerchla63 13.04.2014, 20:09
30. Frage am Rande...

Zitat von sysop
Für die beteiligten Wissenschaftler sind die Weltklimaberichte ein Mega-Projekt. Dem Rest der Welt sind sie ziemlich egal. Aber die Folgen der Erderwärmung verschwinden nicht dadurch, dass man sie ignoriert.
Danke für diesen sehr interessanten Artikel. Eine kleine Frage am Rande: Lesen die Kollegen Ihrer Motor-Redaktion auf Spiegel-Online auch diesen und ähnliche Artikel? Ich vermute nicht. Regelmäßig schreiben dort Tom Grünweg und Kollegen völlig unkritische Lobeshymnen auf allerlei spritfressende Geländewagen und Klimakiller-PS-Protze als wüssten wir nicht längst um die Endlichkeit der Ressource Öl und um die Klimaschäden.

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tmayer 13.04.2014, 20:31
31. Naja,

unser schönes, bequemes energieintensives Leben ist in Gefahr. Wir wollen trohnend über dem Verkehr die Macht über andere Autos im bequemen SUV haben, wir motzen lieber über die hohen Strompreise, dabei ist es durchaus möglich, seinen Stromverbrauch von derzeit durchschnittlich 2000 kwh pro Jahr und Person auf 500 kwh zu drücken (ich verbrauche weniger als 300 kwh ohne Verlust meiner Lebensqualität). Ist ganz einfach, aber erfordert persönliches Umdenken und das ist meist uncool.

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tmayer 13.04.2014, 20:48
32. Richtig

Zitat von syssifus
wenn es ja Beweise für einen menschengemachten Klimawandel gäbe,würde ich die EEG-Abgabe als sinnvoll erachten.Leider steht der Beweis für die Billionen kostende Theorie aber noch aus. Tatsache ist lediglich die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe,wofür nachhaltige Alternativen gefunden werden müssen.
...und genau dafür ist die EEG-Abgabe. Nämlich dafür, die notwendigen Alternativen für die fossilen Brennstoffe zu entwickeln und weiterzuentwickeln. Ob der Klimawandel nun menschengemacht ist oder nicht....das WEG von den fossilen Energieträgern müssen wir sowieso angehen. Von daher ist die Diskussion um die Glaubwürdigkeit der Klimawissenschaftler gar nicht notwendig.

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WernerS 13.04.2014, 21:32
33. Hysteriker

Mit genau den selben Maßnahmen die jetzt gegen die angeblich drohende globale Erwärmung helfen sollen, wollte man vor 20 Jahren die drohende Eiszeit bekämpfen.
Während unsere hochwohllöbliche Regierung den größten Stromverbrauchern den Saft mit meinem Geld subventioniert, soll ausgerechnet ich Tuvalu retten?

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karl15 13.04.2014, 21:47
34.

Die Skeptiker schreiben oft, es gibt keinen Beweis für den menschengemachten Klimawandel.
Ob dem so ist, weiß ich nicht, da ich kein Klimaforscher bin.

Daraus wird dann gefolgert: Also machen wir weiter bisher.

Wo ist da die Logik? Es doch auch keinen Gegenbeweis. Wieso ist dann "Weitermachen" besser als "Andersmachen"?

Auch wenn es keinen Beweis gibt, der für alle nachvollziehbar ist. Allein die reelle Möglichkeit, dass es diesen menschengemachten Klimawandel gibt, der gewaltige Schäden anrichten kann, genügt doch.

Als Gegenargument werden immer die Kosten geliefert. Zum einen sind die aber gering verglichen mit den möglichen "Kosten" der Schäden. Vor allem, wenn es nicht plötzlich kommen muss, weil das Kind gerade ins Wasser gefallen ist.
Zum anderen verschlingen auch die "alten" Energiequellen enorme Kosten, wieso das Geld nicht lieber in eine Richtung lenken, von der die Zukunft mit Sicherheit profitiert.
An der Stelle sei an letztes Jahr erinnert, als EU-Kommissar versuchte zu verschleiern, dass in der EU Atom-, Kohle- und Gasbranche zusammen nach wie vor mehr Subventionen bekommen, als die "Erneuerbaren". ( http://sz.de/1.1793957 )

Insbesondere bei Kohle- und Atomstrom herrscht ein völlig falsches Bild der realen Kosten. Die Kosten dieser Stromarten spüren die Menschen nicht auf der Telefonrechnung, weil sie hintenrum subventioniert werden. Warum müssen Atomkraftwerke sich nicht versichern? Zu teuer. Warum gibt es ähnlich der EEG-Umlange nicht auch eine Atomstrom und Kohle-Umlage? Aus PR-Gründen nicht erwünscht. Die Menschen würden die wahren Kosten sehen.

Wenn man bei dichtem Nebel auf der Autobahn fährt, hat man die Wahl:
Weiterhin 130km/h fahren.
Oder verlangsamen und "auf Sicht" fahren.
Die Menschheit hat die Wahl.

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charliep 13.04.2014, 22:16
35. Und sie haben doch recht!

Bei all der berechtigten Kritik am Tun dieser Klimaforscher haben sie in einem Punkt doch recht, nämlich mit der Forderung einer "weitgehend kohlenstofffreien Energiegewinnung mit [...] und Atomkraft."

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fabcccc 13.04.2014, 22:47
36. Apropos Klemmen

Zitat von makuzei
Es war Deutschlands historische Mission , neue,sichere Kernkraftwerke zu entwickeln - stattdessen hat man den Schwanz eingezogen-und geglaubt,man man könne sich mit infantilen Kindergartentechniken aus der Geschichte davon stehlen.- Bspw der Dual-Fluid-Reaktor : Wenn der Kernbrennstoff flüssig ist , genügt es am Reaktorboden Klappen zu öffnen -etwas Brennstoff läuft ab- die Kettenrekation stopt -sie brauchen nicht mal Pumpen - und 5-fache Redundanz heisst einfach 5 Klappen.- Bei festen Bremsstäben kann es klemmen wie in Tschernobyl - das ist also eine neue Dimension der Sicherheit .
und in Deutschland steht auf jeder Klappe "klemmen verboten"?
Boah ist das einfach...

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fabcccc 13.04.2014, 22:50
37. Von weiten besehen..

Zitat von charliep
Bei all der berechtigten Kritik am Tun dieser Klimaforscher haben sie in einem Punkt doch recht, nämlich mit der Forderung einer "weitgehend kohlenstofffreien Energiegewinnung mit [...] und Atomkraft."
ist ein Gau schrecklich - aber nur für den Menschen .

Wie sieht es jetzt in Tschernobyl aus - und wie in Garzweiler...

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prefec2 13.04.2014, 23:12
38. Öffentlicher Dienst

Zitat von rudlith
Ich weiß nicht, warum die "Klimaforscher" anderswo ihren Job machen. In Deutschland machen sie ihn, weil er viiiiiel Geld und noch meeeeeeehr politischen Einfluss zur Folge hat.
Die meisten Wissenschaftler in Deutschland arbeiten auf halben manchmal auch auf vollen TV-L 13 Stellen das ist zwar ggf. mehr als an der Aldi-Kasse, aber viel ist das sicher nicht. Auch die Herrn Professoren schwimmen nicht im Geld. Es sei denn 5000 Brutto sind jetzt viel Geld.

Was den politischen Einfluss betrifft, der ist offenkundig nicht sonderlich groß sonst würde sich die Politik auch mal gegen Braunkohle aussprechen. Macht die Politik aber nicht.

Zitat von rudlith
In D gibt es drei Gruppen von Menschen, deren politischer Einfluss und deren Budgets aus Steuerquellen praktisch unbegrenzt ist: Kämpfer gegen "Rechts", Kämpfer für die Einwanderung uns bereichernder Kulturen und Wissenschaftler, die beweisen wollen, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Vertreter der letztgenannten Lobby haben es bis zum persönlichen Berater der BK_In geschafft. Höher hinauf geht es bei uns nicht.
Ich würde ja einen Fisch spendieren, aber für so schlechtes getrolle kann es nicht auch noch eine Belohnung geben.

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prefec2 13.04.2014, 23:19
39.

Zitat von Tevje
sollen weiter Wissen schaffen, vor allem aber sollten sie aufhören, den Journalisten-Katastrophologen dauernd irgendwelche Halb-Informationen durchzustecken, die dann prompt zum Weltuntergangsszenario 8.1 aufgeblasen werden. Und sie sollten Fachpolitiker und Ingenieure zuziehen, die helfen auszuarbeiten, wie man in Zukunft mit den Folgen der Klimaerwärmung umgeht, anstatt weiterhin so zu tun, als können man sie stoppen, wenn man nur das CO² verböte. Und als wenn der Meeresspiegel gleich nach 2020 schlagartig um 3 m anstiege und nicht erst in den nächsten 1000 Jahren.
Die Klimaforscher erstellen ihr Gutachten, welches dann als Bericht veröffentlicht wird. Davon wird auch eine Kurzversion erstellt, welche für die Politik und breitere Öffentlichkeit bestimmt sind. Die lange ist zwar ebenfalls öffentlich, aber eben doch in einer sehr wissenschaftlichen Sprache verfasst und sehr langatmig.

Auf dieser Basis wird dann mit Ingenieuren und anderen ein Bericht verfasst der Handlungsempfehlungen beinhaltet. Iher Forderung wird also schon lange genüge getan.

Was die Journalisten betrifft, in der Tat sollten die den Bericht genauer lesen. Die Zusammenfassung ist nun wirklich nicht so lang. Und dann fachkundig die Öffentlichkeit informieren.

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