Forum: Wissenschaft
Neuer Waffentest: China fordert mit Raketenabwehr die Welt heraus

China geht militärtechnisch in die Offensive: Erstmals hat Peking offiziell verkündet, ein System zur Abwehr ballistischer Raketen zu entwickeln. Der erste Test soll erfolgreich gewesen sein. Experten deuten den radikalen Kurswechsel als ein Signal an die Rivalen USA, Russland und Indien.

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milk_milk 12.01.2010, 21:27
130. Nicht überbewerten!...

Naja bei dem Thema sollte man wohl eher über Balance of Power und Sicherheitsdilemma reden. Klar geht es um Macht und Stärke, darum geht es im Endeffekt schliesslich immer (ob um wirtschaftliche, militärische, ideologische oder kulturelle läuft oftmals auf das gleiche hinaus).

Dass China als aufstrebende Weltmacht sich nun auch auf militärischer Ebene wieder absichern will kann man ihnen kaum verübeln, dass da halt heutzutage 123456789 Soldaten auch nicht helfen, sondern einer eher hochgerüstete professionelle Armee sicherheitspolitisch mehr Sinn macht, macht auch Sinn (haha).

Was die geopolitische Lage angeht hat China halt starke regionale Konkurrenten und auch wenn die heutigen Interdependenten Beziehungen stärker auf die Ökonomie fokussiert sind denn je, ist im Endeffekt ein starkes Militär im Hintergrund ein effektives Druckmittel/Absicherung. Vor allem wenn man seinen Einfluss in nächster Zeit ausweiten will (was China ja schon dabei ist, zumindest regional, aber auch in Afrika und teilweise im nahen & mittleren Osten).

Aber ehrlich gesagt doch interessant, dass sie eine Mittelstreckenrakete in der Atmosphäre abschiessen können. Bei unseren transatlantischen Nachbarn happert das ja noch ein wenig...

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Christiane Schneider 12.01.2010, 21:27
131. Genocid

Zitat von Schnurz321
Naja, in Tibet geht's denen doch relativ gut. Die tibetische Kultur, Schrift und Religion wird sogar gefördert. Nur sobald jemand die Zugehörigkeit zu China in Frage stellt, wird hart dagegen vorgegangen - was natürlich kritikwürdig ist. Aber im Allgemeinen wird die Lage viel zu einseitig dargestellt.
Den Tibetern geht es dreckig und die Han Chinesen überrollen sie, nachdem schon über eine Million von ihnen getötet wurden.

Tibet ist ein gutes Beispiel dafür, was mit einem passiert, wenn man sich nicht verteidigen kann oder pazifistisch agiert.

In Tibet läuft ein Genocid!

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alte unke 12.01.2010, 21:31
132. Tibet

Zitat von odeon
Natürlich nicht kein Kreuzzug für Demokratie, aber wir hätten da z.B. Tibet!
Tibet sit seit vielen Jahrhunderten ein Teil von China.

Es ist international oder von (National)cchina selbst nie als unabhängiger Staat anerkannt worden.

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B. Wunram 12.01.2010, 21:32
133. -

Zitat von Chinainteressierter
Bei uns sind die Medien freier (was auch gut ist, keine Frage), dafür sind die Medien aber einem brutalen Wettkampf ausgesetzt. Und der heisst Quote (bzw. klicks). In den letzten Jahren ist hier ein bedenklicher Trend zu erkennen. Die Schlagzeilen werden immer reißerischer, und es werden auffallen häufig Artikel mehrmals verwurstet .. scheinbar weil das Thema oft geklickt wurde.
Von mir ein "Jein". Ich lese ja immer gerne unterschiedliche Zeitungen (also immer wenn mir danach ist, ein anderes Blatt). Als Beispiel werden in manchen großen Tageszeitungen auch mal sehr gute Artikel zu manchen Themen von unterschiedlichen Journalisten geschrieben, also auch innerhalb einer Ausgabe mehr als ein Artikel zum selben Thema, tendenziell im Gegenteil zu den Online-Ausgaben. Wer sich nur über die Online-Ausgaben informiert, dem wird so einiges vorenthalten, darunter sehr lesenswerte Artikel. Die Online-Ausgaben unterscheiden sich inhaltlich kaum voneinander - von Ausnahmen und Schwerpunkten abgesehen. Es sind m.M.n. eher die Stiefkinder der Printausgaben. Viele Texte werden einfach (gerne von Agenturen) übernommen. Wie sich das in Zukunft entwickelt - keine Ahnung. Dass die einzelnen Verlage/Zeitungen/Zeitschriften/Magazine eigene Profile haben, ist notwendig und auch sinnvoll, genauso, dass die in Konkurrenz zueinander stehen. Das einzige wahre Problem ist der steigende Kostendruck und die vom Leser unerwünschten "Synergieeffekte" deshalb. Dies ist mein aktueller Eidruck. In China kann von solchen Problemen evtl. eher keine Rede sein.

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pette 12.01.2010, 21:32
134. Rohstoffe

Zitat von Öhrny
... ist wirklich sehr dünn auf dem wir alle wandeln, auch China. Große Umweltzerstörungen, Minderheitenprobleme etc. Für eine neue Hegemonialmacht ist die Zeit schon vorbei. Die Ressourcen der Erde tragen nicht mehr lange. Die USA wird langsam niedergehen, China aber nicht weit aufsteigen. Die alten Projektionen taugen nicht mehr.
richtig. Deshalb müssten auch kleine hoch effiziente Nationen wie Deutschland die Zukunft sein ;-)

Um ehrlich zu sein glaube ich das aber selbst nicht einmal.
Die Ressourcen sind bald weg und dann sieht es auch um die Menschheit schlimm aus. Die weltweite Steinkohle reicht noch 100 Jahre , die Steinkohle aus Deutschland noch ca. 200 Jahre. Das Öl vielleicht keine 70 Jahre mehr... und worum es auch ganz schlimm aussieht ist Phosphat. Wir brauchen es um unsere Felder zu düngen und bei explodierender Weltbevölkerung wird es kritisch.

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semper fi 12.01.2010, 21:33
135. -

Zitat von sysop
China geht militärtechnisch in die Offensive: Erstmals hat Peking offiziell verkündet, ein System zur Abwehr ballistischer Raketen zu entwickeln. Der erste Test soll erfolgreich gewesen sein. Experten deuten den radikalen Kurswechsel als ein Signal an die Rivalen USA, Russland und Indien.[/url]
Welch ein Glück, dass es diese "Experten" gibt. Da wäre doch sonst niemand dahintergekommen.

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Trouby 12.01.2010, 21:33
136. .

Zitat von Hollymoonstar
warum wird Indien in westlichen Medien niemals als Bedrohung dargestellt? Wer kann erklären, weswegen China und Indien so unterschiedlich betrachtet werden, und einer als Hoffnungsträger, einer als böse Drache?
Ähm, zwar mit einigen Abstrichen, aber immerhin:

Indien=Demokratie;
China=Diktatur!

Reicht das?

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semper fi 12.01.2010, 21:33
137. -

Zitat von vantast
Insofern wird niemand herausgefordert. Selbst die armen Polen hätten gern soetwas.
Und der Bush hätte sie ihnen so gerne gegeben.

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Trouby 12.01.2010, 21:34
138. .

Zitat von mhenny
Soviel mir bekannt ist, liegen zwischen China und Europa mehrere tausend km. Daher ist Ihre Behauptung völliger Unsinn. Gruss M.Henny
Das stimmt, und natürlich würden die Chinesen niemals so dämlich sein, ihre Absatzmärkte und Investorenländer anzugreifen.

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semper fi 12.01.2010, 21:34
139. -

Zitat von Christiane Schneider
Und wir bezahlen diese Raketenabwehr auch noch mit unserem Kauf von Chinesischen Krams!! Geiz ist Geil und die Leminge bezahlen noch ihren eigenen Untergang. In TIBET kann man sehen, was Chinesen mit Leuten machen, die ihnen militärisch unterlegen sind. - unterjochen - ausbeuten - demütigen
Würde es Ihnen etwas ausmachen, auf das nächste Dalai Lama Forum zu warten?

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