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Nordwestpassage: Auf der Suche nach den Totenschiffen
AP/Canadian Press

Die katastrophale Expedition des John Franklin gehört zu den legendären Tragödien der Polarforschung. 129 Männer führte der Admiral auf der Suche nach der damals mythischen Nordwestpassage in den Tod. Die ist inzwischen oft eisfrei - und die Hoffnung wächst, Franklins Schiffe zu finden.

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Stabhalter 10.08.2013, 19:07
1. na dann

Zitat von sysop
Die katastrophale Expedition des John Franklin gehört zu den legendären Tragödien der Polarforschung. 129 Männer führte der Admiral auf der Suche nach der damals mythischen Nordwestpassage in den Tod. Die ist inzwischen oft eisfrei - und die Hoffnung wächst, Franklins Schiffe zu finden.
suchet,so werdet ihr finden.

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Layer_8 10.08.2013, 19:29
2.

Zitat von sysop
Die katastrophale Expedition des John Franklin gehört zu den legendären Tragödien der Polarforschung. 129 Männer führte der Admiral auf der Suche nach der damals mythischen Nordwestpassage in den Tod. Die ist inzwischen oft eisfrei - und die Hoffnung wächst, Franklins Schiffe zu finden.
Die hatten die modernste Ausrüstung dabei, was die damalige Technik zu bieten hatte. Sogar ne Dampfmaschine an Bord. Und das mit den verbleiten Konservendosen als Ursache des Scheiterns scheint ja auch widerlegt zu sein. Hauptursache scheint ja dann doch der kalte dritte Sommer gewesen zu sein. So gingen sie "stinknormal" und schnöde zu Grunde. Ja, für die Kanadier ist das wirklich ein nationaler Mythos und man sollte das jetzt nicht wieder auf unredliche Gebietsansprüchen und Rohstoffgier zurückführen. Vielleicht klärt sich diese Geschichte jetzt mal wirklich auf, ich wünsche den Leuten dort jetzt viel Erfolg.

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atragene 10.08.2013, 20:38
3. optional

In "Die Zeit" erschien vor Jahren ein Artikel zu dieser Tragödie. Mit wesentliche Ursache scheint gewesen zu sein, dass die Vepflegung zum grossen Teil in Konservendosen mitgenommen wurde. Die Deckel dieser Dosen wurden damals mit Blei zugelötet. D.h., die Leute vergifteten sich und wurden krank und irr.

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jp larsen 10.08.2013, 21:11
4. Leider geht da alles etwas durcheinander!

Eine kanadische Tragödie ist das nicht, denn Kanada wurde erst 1867 gegründet und kann deshalb diese Nation nicht schon 150 Jahre beschäftigen! Es war also ein Thema der Briten, die auch die ganze Suche nach der Nordwestpassage und dann nach den Verschwundenen der Franklin-Expedition finanzierten. Es stimmt ebenfalls nicht dass bei der Suche mehr als bei der eigentlichen Expedition starben. Man fand auch keine Tagebücher und Briefe der Franklin-Leute nach der Abfahrt aus Grönland. Es gibt nur zwei Botschaften, die von McClintocks Leuten gefunden wurden und die u.a. den Tod von Franklin mitteilen usw usf. Es existieren Reste eines Tagebuches, die sogenannten Peglar-Papers, die aber noch immer die Experten beschäftigen usw. usf. Ausserdem ist man sich heute sicher, dass die Konservennahrung nicht ursächlich für den Tod der Leute waren!

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count_zer0 10.08.2013, 21:35
5. Klar geht das.

Zitat von jp larsen
Kanada wurde erst 1867 gegründet und kann deshalb diese Nation nicht schon 150 Jahre beschäftigen!
Nation != Staat. Es ist die Geschichte der dortigen Bevoelkerung, deren Vorfahren und Vorgaenger nunmal den Staat Kanada begruendet haben. Aber diesse Nation hat natuerlich auch schon eine Geschichte vor Kanada, und dagehoert die Expedition dazu. Die Geschichte der Deutschen faengt ja nun auch vor 1948 an.

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r0be 10.08.2013, 21:45
6. Tolle Recherche!

Hier mal ein aktuelles Bild von der Arktis.
http://nsidc.org/arcticseaicenews/files/2013/08/Figure1.png
Wo da die Passage Eisfrei ist möchte ich gern wissen!

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r0be 10.08.2013, 21:46
7. Falscher Link

Sorry, das war der Link von Juli.
Hier der aktuelle!
http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/N_daily_extent_hires.png

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Stefan_G 10.08.2013, 22:25
8. Aktuell?

Zitat von r0be
Hier mal ein aktuelles Bild von der Arktis. Wo da die Passage Eisfrei ist möchte ich gern wissen!
Nur zur Info, wir haben inzwischen August...
Hier ist ein Bild vom 7.8.2013
http://www7320.nrlssc.navy.mil/hycom...ticict.001.gif
Für den größten Teil der NO-Passage geht die Eisdicke rapide gegen 0 und man kann davon ausgehen, dass Mitte September (=Zeit der minimalen Eisbedeckung) der überiwegende Teil schiffbar sein wird.

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jj2005 10.08.2013, 22:31
9. Nicht eisfrei aber sicherlich passierbar

Zitat von r0be
Hier mal ein aktuelles Bild... Wo da die Passage Eisfrei ist möchte ich gern wissen!
Mitte September noch mal nachsehen, da ist die Eisbedeckung etwa halb so hoch wie heute, siehe Charctic Interactive Sea Ice Graph | Arctic Sea Ice News and Analysis

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