Forum: Wissenschaft
"Ocean Cleanup": Plastikmüll-Fänger im Meer funktioniert noch nicht
Erwin Zwart/ The Ocean Cleanup

Eine riesige Röhre soll den Pazifik vom Plastikmüll befreien. Doch das Projekt "The Ocean Cleanup" läuft nicht wie geplant. Auch Monate nach dem Start hat das System noch keinen Kunststoffabfall gesammelt.

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Newspeak 16.12.2018, 02:24
1. ....

Ökoromantisches Wunschdenken ersetzt eben keine Physik. Die Leute, die die Welt retten wollen, sollten sich erst mal mit Naturwissenschaft beschäftigen.

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Herr_Ärmel 16.12.2018, 02:50
2. Merkwürdige Logik

Wenn das Ding sich schneller im Wasser bewegt als der Plastikmüll, dann entfernt es sich ja immer weiter vom Plastik. Logischerweise müsste es sich doch eher langsamer bewegen, um das Plastik aufzuhalten.

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dbeck90 16.12.2018, 04:03
3. No Panic

Jedes neue System kämpft mit Kinderkrankheiten. Und selbst, wenn es scheitern sollte, hat man extrem viele Daten gewinnen können, um das nächste große Projekt bzgl. Müllstrudel hoffentlich dann zum laufen zu bekommen.

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nautica 16.12.2018, 09:29
4. Wie das "Ei des Kolumbus"..

Das es beim ersten Versuch nicht klappt, war abzusehen.. Aber der schlaue Hinweis auf Naturwissenschaften geht einher, wie das auf seiner Spitze stehende "Ei des Kolumbus"

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Stormwatch 16.12.2018, 10:20
5. ...erst mal mit Naturwissenschaft beschäftigen?

Zitat von Newspeak
Ökoromantisches Wunschdenken ersetzt eben keine Physik. Die Leute, die die Welt retten wollen, sollten sich erst mal mit Naturwissenschaft beschäftigen.
Was schließen Sie aus den Worten "Computermodellen" und "Tests", welche Sie im Text finden können?

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Hamberliner 16.12.2018, 10:24
6. mein Beileid

So ein Pech. Wenn Kinder und Laien versuchen, Fachleuten zu zeigen wo der Hammer hängt, schaffen sie das ganz gut mit geballter Moderatorenmafiamacht in der Wikipedia, aber in der technischen Realität versagt diese Utopie nun einmal. Die Fluiddynamik lässt sich nicht erziehen, denn sie folgt Gesetzen, die auswendig zu pauken nicht reicht, die man erst einmal begreifen muss. Gott sei Dank sind kindliche Laien zu arrogant, um überhaupt mit Fachleuten Verbindung aufzunehmen. "Erfinder" im Rentenalter sind schlimmer. Sie belästigen gerne Ingenieurwissenschaftler an den Unis mit Telefonterror und sind der Meinung, weil diese vom Staat bezahlt werden, seien sie verpflichtet, ihre Projekte in die Tonne zu treten und stattdessen Hinz und Kunz, die Steuern zahlen, den ganzen Tag seelsorgerisch zur Verfügung zu stehen und sich Müll durchzulesen, wo unten drunter als Literaturquellen u.a. steht: Peter Moosleitners Interessantes Magazin.

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DieterKühne 16.12.2018, 10:26
7. Verhaltensweisen ändern

Immer wieder dasselbe: statt die Verhaltensweisen zu ändern, lieber teure Werkzeuge konstruieren. Ähnliches sieht man bei Mobilität, statt Reduzierung der Übermobilität lieber schwere E-Autos bauen, die schon beim Bau eine katastrophale Ökobilanz haben. Erinnert mich an Menschen, die bei Übergewicht nicht die Ernährung umstellen, sondern mit Pillen und obskuren Werkzeugen wie elektrischen Massagebändern die Pfunde loswerden wollen.

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labellen 16.12.2018, 10:33
8. da bin ich mal gespannt,

wie der junge Mann das Problem "fixen" will. Kleine Segel oder aktive Schleppung - dürfte alles nicht unproblematisch bzw. recht aufwändig sein.
Die Tatsache, das bislang nichts (oder nahezu nichts) gesammelt wurde, läßt eher an der Methodik zweifeln.

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Strangelove 16.12.2018, 10:57
9. Se sind aber frustriert

Zitat von Hamberliner
So ein Pech. Wenn Kinder und Laien versuchen, Fachleuten zu zeigen wo der Hammer hängt, schaffen sie das ganz gut mit geballter Moderatorenmafiamacht in der Wikipedia, aber in der technischen Realität versagt diese Utopie nun einmal. Die Fluiddynamik lässt sich nicht erziehen, denn sie folgt Gesetzen, die auswendig zu pauken nicht reicht, die man erst einmal begreifen muss. Gott sei Dank sind kindliche Laien zu arrogant, um überhaupt mit Fachleuten Verbindung aufzunehmen. "Erfinder" im Rentenalter sind schlimmer. Sie belästigen gerne Ingenieurwissenschaftler an den Unis mit Telefonterror und sind der Meinung, weil diese vom Staat bezahlt werden, seien sie verpflichtet, ihre Projekte in die Tonne zu treten und stattdessen Hinz und Kunz, die Steuern zahlen, den ganzen Tag seelsorgerisch zur Verfügung zu stehen und sich Müll durchzulesen, wo unten drunter als Literaturquellen u.a. steht: Peter Moosleitners Interessantes Magazin.
lassen Ihren Frust aber an den falschen aus, denn die "Kinder" arbeiten mit der TU-Delft zusammen wo das Konzept entwickelt wurde. siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/The_Ocean_Cleanup
Oder sind das dort nur Kinder, Laien und Rentner? Natürlich gibt es die Spinner die Menschen an der Uni mit ihren tollen Erfindungen belästigen aber in der Regel wird man die schnell los wenn man ihnen den (Denk)Fehler an ihrem Konzept erklärt, sofern es einen gibt.

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