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Ökologisch verarmt: Dünger, Gifte, Müll - Sorge um deutsche Seen und Flüsse
DPA

In mehr als der Hälfte der Gewässer in Deutschland regt sich zu wenig Leben. Zahlen der Bundesregierung zeigen: Nur in zwei Bundesländern gibt es noch viele Seen und Flüsse in biologisch gutem Zustand.

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Goldwin 14.06.2017, 09:27
20.

Zitat von nic
Glyphosat darf länger benützt werden, Massentierhaltung darf eher ausgebaut werden (Gülleseen), nur 2 Beispiele wie Politik sich um saubere Gewässer/Grundgewässer einen Dreck schert.
Glyphosat hat was genau mit der Wasserqualität zu tun? Wurden in den gewässern Glyphosatrückstände gefunden? Wie komtm in den schlechtesten gewässern in den STADTSTAATEN Glyphosat ins Wasser?

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Goldwin 14.06.2017, 09:30
21.

Zitat von mostly_harmless
Man kann bei Artikeln auf SpOn die Reaktion im Kommentarbereich meist voraussagen. Wenn sich ein Aritkel irgendwie mit Natur beschäftigt, und nicht den Tenor hat "alles supi und in Ordnung" kann man darauf wetten, dass sowohl das unvermeidliche "gar nicht wahr" kommt, das vollkommen Ahnungslose auf die bösen Wissenschaftler schimpfen, und natürlich im Wahljahr Wahlkampf für die Grünen vermutet wird. Lächerlich. einfach nur lächerlich.
Das mag vielleicht daran liegen, dass ein Großteil der Leser doch nicht auf Effekthascherei und Skandalisierung herein fällt. Wenn man den berichten in den 80ern glaubens chenken konnte, dann hätten wir heute kein Wald mehr in Deutschland.
Die Gewässer in Deutschland werden immer sauberer. DAS ist ein Fakt. Es gibt natürlich weiterhin Probleme und an denen muss man arbeiten, aber Grüne, greenpeace und Co gehen diese probleme mit Skandalisierung und Pauschalierung an. DAS ist mindestens ebenso ein Skandal wie teilweise verunreinigte Gewässer

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Mesi0013 14.06.2017, 09:31
22. Zur tat schreiten!

Zitat von Europa!
Die Grünen interessieren sich plötzlich wieder für die Gewässer? Ich glaub, es ist Wahlkampf.
Dann könnten die Grüne Landesregierung in Baden-Württembegr ja auch mal etwas sinnvolles tun und bei der eigenen Staatsbrauerei das überflüssige Aluminium abschaffen, welches großzügig um die Flaschenhälse gewickelt wird und nach Genuß ein erhebliches Müllproblem darstellt...

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berlin-steffen 14.06.2017, 09:32
23. Nun loben Sie mal nicht wie weitsichtige Umwelt-Politik der alten BRD.

Zitat von querdenker1964
die Grünen? Nach dem Raubbau, den die ehemalige DDR in den neuen Bundesländern betrieben hat, ist es nicht verwunderlich, das der Zustand der Gewässer auch 27 Jahre nach der Wende noch mangelhaft ist. Im Westen wurde dagegen seit den 70ger Jahren ein konsequenter Gewässerschutz betrieben. Der Autor ist sehr wahrscheinlich noch zu jung, um sich daran zu erinnern, dass der Rhein in Duisburg einmal bis zum Himmel stank und wenn man dort Fische sah, dann meist bäuchlings nach oben treibend. Dagegen kann man heute dort baden.....
Fakt ist, auch im Osten gab es intakte Gewässer. Zum Beispiel ist die Elbe der letzte große Fluß, der noch nicht so verbaut und begradigt wurde in Deutchland. Und das auf dem Gebiet der DDR. Auch in Thüringen gibt/gab es saubere Gewässer. Und im Grenzgebiet BRD/ DDR hat der große Salzmonopolist der BRD bis heute seine salzigen Abwässer in die Flüsse Richtung Osten abgeführt.

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Rosmarinus 14.06.2017, 09:34
24.

Zitat von Mikrohirn
dass der sog. ögologische Zustand eines Ökosystems von den "Biologen" mit dem rein akademisch- theoretischen Idealzustand im Biologiebuch verglichen wird, der mit den in der Natur vorgefundenen, natürlichen Zuständen wenig zu tun hat. Das ist, als ob man alle Gemälde der Welt, beispielsweise anhand der Mona Lisa einwerten wollte (wieviele Augen, sind zu sehen? Haarlänge und -farbe, Gewandfalten, usw.) Ich kenne beruflich seit 30 Jahren die Arbeitsweise unzähliger Biologen - Ausnahmen von deren Betrachtungsweise der Natur aber nicht- schlimm!
Als ob Biologen keine Feldarbeit machten. Biologen wissen, natürlich auch aus der Literatur, was an bestimmten Standorten natürlicherweise möglich ist. Aber das heisst eben nicht, das überall dasselbe vorkommen muss und jedes Biotop das immergleiche Äquivalent zur Mona Lisa sein soll. Das, was Sie als Natur verstehen, scheint mir etwas anderes zu sein.

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disklord 14.06.2017, 09:37
25. Die üblichen Verdächtigen

Zitat von norbert_blüm
Wenn man den Text mal anders liest könnte die Schlagzeile auch lauten: Weniger als ein fünftel de Gewässer in schlechten Zustand! Was ist denn das für eine komische Einteilung. Und für wen genau ist ein unbefriedigender Gewässerzustand "unbefriedigend" etwa für die üblichen verdächtigen wie den BUND? Diese Kategorie schaut doch argh danach aus dass sie erfunden wurde damit der Grüne noch was zu meckern hat.
sind Fachleute und egal, ob sie der BUND oder wer anders gefragt hat, der Bewertung für Hamburg kann ich nur zustimmen. Da muß man auch kein Experte sein, wenn man bei (zugegebenermaßen seltenen) schönen Tagen die Gewässer mit der Nase finden kann und auch Sauerstoffanreicherungsanlagen ihnen kaum noch Leben einhauchen können. Es gibt auch schöne Gewässer, aber die sind auch an allen Ecken von Mensch gepflegt und sicher nicht mit einem funktionierendem Ökosystem ausgestattet.

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superbiti 14.06.2017, 09:38
26.

Zitat von Goldwin
als erstes wird in der Überschrift wieder Dünger angeführt. Und wo sind die schlechtesten Gewässer? In den Stadtstaaten...
und weshalb? ist ihnen eigentlich bewusst, dass durch diese stadtsaaten grosse flüsse fliessen die ihren ursprung nicht dort, sondern hunderte kilometer weit entfernt haben? dass auf dem weg bis zu diesen stadtsaaten jede menge weitere flüsse in die grossen flüsse münden und von allen seiten aus landwirtschaft bergbau etc. verschmutzungen in diese flüsse gelangen, welche dann durch die stadtstaaten fliessen? nein? dann wissen sie es jetzt.

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oidahund 14.06.2017, 09:39
27.

Zitat von gula19
Die Umweltzerstörung und auch die Gewässerverschmutzung schreitet voran. Es wird nichts wirksames dagegen unternommen. Auch aus den Kommunen und Ländern wo die Grünen mitregieren sind mir keine positiven Veränderungen bekannt. Deutschland ist ökologisch ziemlich kaputt und wird weiter von Industrie und geldgierigen Politikern zerstört.
Ja, wiirklich schlimm - vor allem, wenn man den Zustand der Elbe oder des Rhein heute mit dem von vor 30 oder 40 Jahren vergleicht. Aus einer stinkenden Brühe, in die man tunlichst nicht hinein fallen sollte sind mittlerweile biologisch intakte und badetaugliche Flüsse geworden. Kleine begradigte Flüsse werden zurückgebaut und wieder durchgängig gemacht (zB die Wertach) oder es werden Aufstiegshilfen für Fische gebaut (zB Lech). Die Qualität unserer Gewässer wird tendenziell besser! Es zählt nicht, was Biologen erwarten, sondern das was ist. Ich kenne einige Gewässer, die wieder selbsterhaltende Bestände von Bachforellen und Äschen haben, was vor 10 Jahren noch nicht der Fall war. Die Karte zeigt doch nur, dass in den Gewässern nicht das zu finden ist, was einige Biologen erwarten - es sagt nichts über die tatsächliche Bioaktivität und die Selbsterhaltungskraft dieser in den jeweiligen Gewässer aus!

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superbiti 14.06.2017, 09:50
28.

Zitat von Goldwin
Das mag vielleicht daran liegen, dass ein Großteil der Leser doch nicht auf Effekthascherei und Skandalisierung herein fällt. Wenn man den berichten in den 80ern glaubens chenken konnte, dann hätten wir heute kein Wald mehr in Deutschland. Die Gewässer in Deutschland werden immer sauberer. DAS ist ein Fakt. Es gibt natürlich weiterhin Probleme und an denen muss man arbeiten, aber Grüne, greenpeace und Co gehen diese probleme mit Skandalisierung und Pauschalierung an. DAS ist mindestens ebenso ein Skandal wie teilweise verunreinigte Gewässer
sie stellen pauschal erst einmal alles in frage und behaupten, dass effekthascherei dafür verantwortlich ist. nun, kritischer geist ist o.k., effekthascherei ist etwas weit hergeholt und kein skandal. manchmal muss man menschen vielleicht etwas schocken, sonst passiert nichts. ich erinnere mich auch an die 80er mit sauren regen, waldsterben etc. ohne eine drastische kampagne wie sie damals durchgeführt wurde, hätte sich erst viel später viel weniger getan. alle schimpften damals auf den kat und man würde ja zwei oder drei geliebte ps im auto verlieren.
und ja, heute sind die gewässe sauberer als vor 30 jahren - ein glück auch. das heisst aber nicht, dass nun alles super ist. und wenn ein forschungsbericht dies ermittelt, so ist das ein umstand, den man angehen sollte völlig ohne effekthascherei oder gleich auf umweltschutzverbände etc. einzudreschen. die haben es nicht verbockt, das sind wir mehr oder weniger alles - aktiv und passiv.

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Goldwin 14.06.2017, 09:59
29.

Zitat von superbiti
und weshalb? ist ihnen eigentlich bewusst, dass durch diese stadtsaaten grosse flüsse fliessen die ihren ursprung nicht dort, sondern hunderte kilometer weit entfernt haben? dass auf dem weg bis zu diesen stadtsaaten jede menge weitere flüsse in die grossen flüsse münden und von allen seiten aus landwirtschaft bergbau etc. verschmutzungen in diese flüsse gelangen, welche dann durch die stadtstaaten fliessen? nein? dann wissen sie es jetzt.
Gut, dass Sie mich beleert haben. Ich dachte immer die Flüsse entspringen in den Städten. ^^

Sie werden aber sicherlich auch wissen, dass in den Städten jede menge Müll und Abwässer in die Flüsse fließen, oder? Wir haben Vorfluter, die den kompletten Schmutz einer Stadt mit jedem regenschauer in die Bäche udn flüsse spült. Wir haben Kläranlagen, die nicht in der Lage sind die Massen an Medikamente aus den Abwässern zu fischen. und, und und.

Eines der größten Agrarländer (bayern) hat mit die besten Gewässer. In diesem Zusammenhanh sei auch erwähnt, dass es in Bayern noch nie eine Grüne regierungsbeteiligung gab

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