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Ölunfall in Ostfriesland: Geöffnete Deiche sollen verschmutze Ufer reinigen
DPA

40 Kubikmeter Öl sind aus einem Speicher in Ostfriesland ausgelaufen. Die Lage scheint unter Kontrolle, doch die Umweltverschmutzung bleibt. Jetzt soll sich die Verursacherfirma um die Schäden kümmern.

glaubenstrichter 21.11.2013, 14:30
1. optional

Hier wird etwas Kleingeredet - was außerdem nicht an die Öffentlichkeit kommen darf. Es muss und wird etwas Größeres passiert sein. Etzels Kavernenleitung hat versagt. Eigentlich müssten hier Spezialisten diese Kavernen führen - dass technische know how speziell hierfür ist vorhanden. Warum haben die leitenden Personen darauf nicht reagieren können. Welche Umweltschäden sind vorhanden, für die Landwirte, für das Grundwasser, für die Nordsee und für die betroffenen Bürger. Also was darf hier nicht an die Öffentlichkeit kommen!

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drsuelz 21.11.2013, 14:33
2. Schweinerei!

Man weiß ja immer noch nicht: war das ein Unfall oder Versehen (was ja theoretisch nie passieren kann!) oder doch Sabotage? Auf jeden Fall eine Riesenschweinerei. Und das waren "nur" 40 Kubikmeter Öl. Wenn man erahnt, was da allein in Etzel oder Coldewei gelagert wird, mag man nicht so recht weiterdenken, was noch alles passieren könnte. Und der ganze Dreck war gestern schon bis Ellenserdammersiel angekommen, das ist nicht mehr weit bis Petershörn oder Dangast, und da beginnt bekanntlich das Wattenmeer. Ich hoffe, die Verantwortlichen bekommen eins auf den Deckel!

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Ratzbär 21.11.2013, 15:00
3. Menge

Zitat von drsuelz
Man weiß ja immer noch nicht: war das ein Unfall oder Versehen (was ja theoretisch nie passieren kann!) oder doch Sabotage? Auf jeden Fall eine Riesenschweinerei. Und das waren "nur" 40 Kubikmeter Öl. Wenn man erahnt, was da allein in Etzel oder Coldewei gelagert wird, mag man nicht so recht weiterdenken, was noch alles passieren könnte. Und der ganze Dreck war gestern schon bis Ellenserdammersiel angekommen, das ist nicht mehr weit bis Petershörn oder Dangast, und da beginnt bekanntlich das Wattenmeer. Ich hoffe, die Verantwortlichen bekommen eins auf den Deckel!
Unabhängig davon, was das nds. Bergamt (unter dessen Aufsicht Etzel steht) wusste: Wie konnte dem Betreiber gestattet werden, die technischen Überprüfungsrunden aus Kostengründen nachts einzustellen?

Abgesehen davon: 40 m³ sind jetzt wirklich nicht die Welt. - Wenn irgendwo in der Republik ein Tanklaster mit 30 m³ Treibstoff ausläuft, schafft es die Meldung kaum über regionale Zeitungen hinaus.

Wir alle wollen Benzin, Heizöl, Diesel. - Bei den Mengen, die täglich über dt. Straßen rollen oder hin und her gepumpt werden, passiert erstaunlich wenig.

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frankaurich 21.11.2013, 16:03
4. Nix vertuscht und nix klein geredet

Hier wird nichts vertuscht und auch nichts klein geredet. Warum auch? Es sind ungefähr 40 Kubikmeter Öl ausgelaufen - das sieht übel aus, ist es auch, aber mit "echten" Ölkatastrophen nicht zu vergleichen. Die Reinigung wird einen einstelligen MillionenBetrag kosten - das deckt die Haftpflichtversicherung ab. Und vertuscht wird hier gar nichts. Feuerwehr, Landkreis, Polizei, Bergamt, Staatsanwaltschaft und jede Menge Presse sind schliesslich vor Ort. Aber manchen Leuten passt es eben nicht ins Weltbild, dass der angebliche Skandal nur ein Ölunfall ist.

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Ratzbär 22.11.2013, 11:33
5. Einsparung

Zitat von frankaurich
Hier wird nichts vertuscht und auch nichts klein geredet. Warum auch? Es sind ungefähr 40 Kubikmeter Öl ausgelaufen - das sieht übel aus, ist es auch, aber mit "echten" Ölkatastrophen nicht zu vergleichen. Die Reinigung wird einen einstelligen MillionenBetrag kosten - das deckt die Haftpflichtversicherung ab. Und vertuscht wird hier gar nichts. Feuerwehr, Landkreis, Polizei, ......
... der m. M. nach vermutlich nur deshalb passieren konnte, weil aus Kostengründen auf nächtliche Kontrollen verzichtet wurde und kaum erfahrenes Leitungspersonal eingestellt ist.

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carolushessen 25.11.2013, 10:51
6. mal wieder am falschen Ende gespart

und die Betreiber sehen es nicht ein. Das gilt auch für andere bereiche. Wir haben kein Geld, wir müssen mal wieder verschieben und dann kostet es das mehrfache. Die Lösung: Sanierungsfälle sofort schliessen, dann gehts. Ob Öl, ob Strassen, brücken oder Kanäle. Und wo das Geld hernehmen? Ganz einfach: erstens Steuern zweckgebungen einsetzen und wenn dann noch Geld übrig ist, dann erst zweitens dritte Staaten sanieren. Denn sonst sind wir ein Sanierungsfall.

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