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Ostsee: Die lange Suche nach den Geisternetzen
DPA

Abertausende verlorene Fischernetze treiben in den Ozeanen, sie bedrohen Lebewesen. In der Ostsee sollen die Geisternetzte jetzt geborgen werden - mit Geräten aus der Landwirtschaft.

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roland51 23.06.2016, 09:38
10.

Zitat von meine Güte
In Fukushima laufen X-Liter radioaktives Wasser ins Meer und hier wird ein solcher Aufwand wegen Kunststoffnetze gemacht. Gut, mag ja Nötig sein, ich erkenne aber keine Verhältnismäßigkeit.
Bei mir im Keller ist gestern ein rostiges Fahrrad umgefallen und sie reden hier von Fukushima!

Ich erkenne da keine Verhältnismäßigkeit!

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tempus fugit 23.06.2016, 10:04
11. So so,....

Zitat von ihawk
Kürzlich hat ein Segler einen knapp unter der Oberfläche schwimmenden Frachtcontainer gerammt (Totalverlust des Segelschiffes im Nordatlantik). Monatlich geht weltweit mindestens ein Container-Frachtschiff durch die Begegnung mit einer Monsterwelle verloren. Bis vor zwei Jahren wurde die Existenz von Monsterwellen angezweifelt bzw. für unmöglich gehalten - jetzt allerdings mit Hilfe von Satelliten bewiesen. Die Position verloren gegangener Fischernetze könnte recht einfach von den Fischern gemeldet werden, wenn sie nicht mit Strafen und Schadensersatz bedroht würden.
...im Jahr gehen also 12 Containerschiffe unter?

Komisch, dass das - die Meldungen - offenbar unter dem
Meeresspiegel gehalten werden....

Oder ist Ihn en da die Phantasie durchgegangen? Ob an den Containerschiffen dann auch die Netze hängen, die verloren gehen - u.a.?...

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lavama 23.06.2016, 11:05
12.

Zitat von ihawk
Kürzlich hat ein Segler einen knapp unter der Oberfläche schwimmenden Frachtcontainer gerammt (Totalverlust des Segelschiffes im Nordatlantik). Monatlich geht weltweit mindestens ein Container-Frachtschiff durch die Begegnung mit einer Monsterwelle verloren. Bis vor zwei Jahren wurde die Existenz von Monsterwellen angezweifelt bzw. für unmöglich gehalten - jetzt allerdings mit Hilfe von Satelliten bewiesen. Die Position verloren gegangener Fischernetze könnte recht einfach von den Fischern gemeldet werden, wenn sie nicht mit Strafen und Schadensersatz bedroht würden.
Das solche Monsterwellen existieren, ist allerdings nicht erst seit 2Jahren gesichert, sondern schon etwas länger her! Auch per Satellit.

http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany/Seeungeheuer_gibt_es_doch_ESA-Radarsatelliten_entdecken_Monsterwellen

mfg

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lavama 23.06.2016, 11:18
13.

Zitat von meine Güte
In Fukushima laufen X-Liter radioaktives Wasser ins Meer und hier wird ein solcher Aufwand wegen Kunststoffnetze gemacht. Gut, mag ja Nötig sein, ich erkenne aber keine Verhältnismäßigkeit.
Der Unterschied machts - die X Liter belastetes Wasser sind vor allem ein regionales Problem. Die Einbindung von radioaktiven Isotopen und deren Verbindungen in die entsprechend vor Ort befindlichen Kreisläufe(inklusive Sedimentierung) dürfte wohl grösser sein als die weltweite Verbreitung!

Kunststoffnetze und Kunststoffereste(allgemein) in den Gewässern dieser Welt sind ein weltweites Problem und wie man an dem Beitrag sehr gut sieht, ein oftmals viel zu stark relativiertes Problem.

mfg

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centerfold 23.06.2016, 13:53
14. Die Beseitigung kostet aber auch Geld...

Zitat von silverhair
Sie lösen also kein Problem indem sie die Teuren Netze noch teurer machen. Geld löst nie Probleme , es erschafft sie meistens erst!
Warum auch immer die Netze im Meer landen, beabsichtigt oder nicht, kostet die Bergung und Entsorgung des Mülls nun Geld! Wer, wenn nicht der Verursacher sollte dafür aufkommen??
Wenn mir mein Auto unterm Arsch wegrostet, ist das auch nicht meine Absicht. Trotzdem kann ich es nicht an der Straße stehen lassen und erwarten, dass jemand die Entsorgung für mich erledigt!
Die Fischer ziehen ihren Gewinn aus den Meeren, dann können sie sich auch an der Erhaltung ihrer Lebensgrundlage beteiligen.
Der Stand der Technik gibt es her, Netze mittels Chip einem Besitzer zuzuorndnen. Kann dieser den Verbleib oder die ordnungsgemäße Entsorgung nicht nachweisen, muss er einen Umweltausgleich zahlen. Verstehe nicht, was daran falsch sein sollte.

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