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Pädagogik: Liebe Leserin, lieber Leser,
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rainer-rau 17.02.2019, 11:20
30.

Zitat von fahrgast07
Und was ist mit dem Erwachsenen-Spielzeug? Den ganzen Smartphones, Computern, Schmuck und Mode? Den SUVs, die unseren Kindern die Welt verpesten? Die Doppelmoral der Erwachsenen hat mich schon als Kind aufgeregt: Selber rauchen und saufen, aber uns die Gummibärchen verbieten. Also, Herr Kleinhubbert: Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Vorbild sein ist die beste Erziehung!
Sehr richtig, dummerweise lernen Kinder durch Beobachten und Nachahmen. Das Umfeld ist schon dermaßen verkorkst, dass gute Vorbilder zu Außenseitern (Gutmenschen, Ökonazis, links-grün-versifft …) geworden sind.

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rainer-rau 17.02.2019, 11:25
31. Wer als Kind

Zitat von dodgerone
Wer sein Kind beobachtet weiss es selbst: weniger ist mehr. Das meiste Spielzeug ist eh sinnloser Schrott, der tw. nach Minuten in der Ecke liegt. Weniger Spielzeug heisst mehr Platz für Kreativität. Babyspielzeug hatten wir garnicht und auch später war das wichtigste: der Ball :)
von seinen Eltern beobachtet und beachtet werden will, hat oft nur noch mittels Smartphone eine Chance - und da nur kurz, weils nicht so "wichtig" oder "interessant" ist. Leider produzieren Suchtkranke oft auch suchtkranke Nachkommen.

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lapje 17.02.2019, 11:55
32.

Zitat von rainer-rau
von seinen Eltern beobachtet und beachtet werden will, hat oft nur noch mittels Smartphone eine Chance - und da nur kurz, weils nicht so "wichtig" oder "interessant" ist. Leider produzieren Suchtkranke oft auch suchtkranke Nachkommen.
Stimmt...alle Eltern sind gleich. Seltsamerweise entdecke ich so etwas selbst in meinem erweiterten Umfeld nicht. Vielleicht sollten Sie einmal über Ihr Umfeld nachdenken?

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erichb. 17.02.2019, 12:14
33. Fasten

... ist freiwilliger Nahrungsentzug mit spirituellem Hintergrund; im Christentum vor allem in der Passionszeit. Es hat nichts mit irgendwelchen Verzicht zu tun, sondern mit einer beabsichtigten Körper bedingten Bewusstseinserweiterung. Wenn ich lese, dass sich die Protestanten mal wieder irgendwas ausgedacht haben, was religiös klingt, wird mir übel zumal ich nicht erkennen kann, inwieweit den Kindern der religiöse Aspekt des Spielzeugentzugs vermittelt werden soll. Dabei stimme ich der Idee an sich allerdings voll und ganz zu.

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isar56 17.02.2019, 16:34
34.

Ich schließe mich Ihnen an und ergänze, dass das Luxusprobleme sind, die aus Massenkonsum resultieren.
Wenn ich Kinder frage, was sie gerne tun oder sich wünschen, höre ich: mit Papa einen Staudamm bauen u.ä.
Aber dazu müsste Mann oder Frau sich Zeit nehmen und das Handy weglegen.
Ich sehe immer öfter junge Mütter mit einer Hand den Kinderwagen schiebend, in der anderen das Handy mit hochkonzentriertem Blick auf Tastatur oder wasauchimmer. Schade eigentlich.
Kindern einfach etwas weg zu nehmen oder zu entsorgen ist eine Respekt- und Instinktlosigkeit.

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kika2012 17.02.2019, 17:37
35. isar56

Dafür müsste Papa aber auch da sein. Und was das Handy angeht; tja es gibt halt auch Mütter, die einen Job haben und erreichbar sein müssen.

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x+n 17.02.2019, 22:38
36.

Zitat von rainer-rau
Sehr richtig, dummerweise lernen Kinder durch Beobachten und Nachahmen. Das Umfeld ist schon dermaßen verkorkst, dass gute Vorbilder zu Außenseitern (Gutmenschen, Ökonazis, links-grün-versifft …) geworden sind.
Das wären ja auch keine guten Vorbilder.
Die Kinder müssten lernen: Nur wer sich selber kümmert hat Erfolg.
Z.B. Nicht mit dem Auto zur Schule fahren sondern Bus fahren lassen. Nicht wegen dem Klima sondern um Selbstständigkeit zu erlernen.
Mit den Kids z.B. Zeitungen austragen - Machst du was, kriegst du was.

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