Forum: Wissenschaft
Panini-WM-Sticker: Millionen-Stichprobe zeigt massive Ungleichverteilung
DER SPIEGEL/ DFB/ FIFA/ Getty Images

Seit Wochen haben kleine und große Sammler nur Panini-WM-Sticker im Kopf. Eine Statistik über 8,33 Million Aufkleber zeigt nun brisante Ungereimtheiten. Schummelt Panini beim Druck seiner WM-Sticker?

Seite 3 von 7
UnitedEurope 19.06.2014, 15:35
20. Titellos

Leute, wenn euch der Artikel net passt, dann lest ihn nicht. Laut der Internet Seite ist das aber immerhin von sehr vielen Leuten ein Hobby und es ist ein schönes Mathematisches Beispiel für Wahrscheinlichkeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
salty68 19.06.2014, 15:37
21.

Zitat von stevie76
jau, echt schlimm. ich kann ja nicht verstehen, wie einer in so ein großes haus mit bühne rennen kann und da einer dicken frau zuhört, die 3 stunden singt. das alleralleroberschlimmste dabei: ich alimentiere den mist mit steuern. oper oder so heisst diese veranstaltung. da doch lieber panini, verursacht auch nicht dieses ohrenrauschen.
Ja, das kulturelle Angebot ist nicht für jeden was. Zum Glück gibt es Fußballsticker und RTL II

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kommentarschreiber 19.06.2014, 16:33
22. Was ist jetzt eigentlich das Problem?

Schon einmal dran gedacht, dass in einem Land bestimmte Sammelbilder einfach nicht in einem Sammelalbum landen sondern einfach irgendwo an den Kühlschrank geklebt werden? Das sind wahrscheinlich eher die in einem Land populäreren Spieler..also kommt es den ernsthaften Sammlern doch eher entgegen, dass es einen Ausgleich gibt, für die Spielerklebebilder, die sonst fehlen würden :-?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
io_gbg 19.06.2014, 16:38
23.

Zitat von stevie76
jau, echt schlimm. ich kann ja nicht verstehen, wie einer in so ein großes haus mit bühne rennen kann und da einer dicken frau zuhört, die 3 stunden singt. das alleralleroberschlimmste dabei: ich alimentiere den mist mit steuern. oper oder so heisst diese veranstaltung. da doch lieber panini, verursacht auch nicht dieses ohrenrauschen.
Diskriminierung von Leuten wegen Körpergewichts sollte vermieden werden. Dummheit ist viel, viel schlimmer – und äußert sich oft in Kulturverachtung.

Ich bin im übrigen dagegen, dass Sportveranstaltungen öffentlich bezuschußt werden. Das wird nämlich massiv mit Steuergeldern "alimentiert", in viel größerem Umfang als

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BettyB. 19.06.2014, 16:43
24. Wieso Gleichverteilung?

Das Ziel ist doch Umsatz? Wieso sollten die Gleichverteilung als Ziel haben. Ja selbst bei gleicher Anzahl der einzelnen gedruckten Bilder sollte man sie aus gutem Grund lokal so anbieten, dass immer Lücken bleiben...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
epic_fail 19.06.2014, 16:43
25.

Zitat von polarwolf14
Danke für diese Information und an an Arbeit der Wissenschaftler! Das sind wirklich Probleme, die die Welt hat. Kann ja wohl nicht sein, dass Panini ungleich herstellt.. Das ist doch Diskriminierung! Der EUGH soll nun Panini zu Schadensersatzforderungen verklagen.
Da Sammelbilder wohl irgendwann an Wert gewinnen, ist das schon ein Problem. Sie erkennen es nur nicht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
panzerknacker51 19.06.2014, 16:43
26. Panini?

Zitat von sysop
Seit Wochen haben kleine und große Sammler nur Panini-WM-Sticker im Kopf. Eine Statistik über 8,33 Million Aufkleber zeigt nun brisante Ungereimtheiten. Schummelt Panini beim Druck seiner WM-Sticker?
Ich dachte immer, das ist eine Brotsorte; Sorgen haben die Leute ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hdwinkel 19.06.2014, 16:45
27. Vergleiche

Zitat von ant_
"Die Unterschiede zur Gleichverteilung seien "statistisch extrem signifikant", sagt der Mathematik-Professor von der Universität Stuttgart. " Es gibt keine "extrem signifikanten" Ergebnisse. Entweder die Unterschiede sind signifikant, oder sie sind es nicht.
Na ja, ein wenig klusch. ist das schon. Erinnert mich an einen Dialog aus der Big Bang Theory:
"Stuart: Sorry Sheldon, I'm afraid you couldn't be more wrong.
Sheldon: More wrong? More wrong? More is an absolute and not subject to gradation.
Stuart: Sure it is. It's a little wrong to say a tomato is a vegetable; it's very wrong to say it's a suspension bridge."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
no-panic 19.06.2014, 16:47
28.

Zitat von tweet4fun
Wenn die Firma Panini für ein vollständiges Album 5.000,- Euro zahlen würde, könnte man vielleicht von einem Glücksspiel reden. So wie es ist, ist es eine sinnlose Kinderei. Da kann man sein Geld auch gleich verbrennen. Es ist bezeichnend, wenn man erwachsene Männer in einem Laden sehen kann beim Kauf von 10 oder 20 Tütchen, die dann lächelnd verschämt jedem anderen Kunden mitteilen, daß das "für die Kinder" ist. Gelogen ist das allerdings nicht, nur hat der keine Kinder. Man könnte das überzählige (und womöglich von Hartz4 abgezweigte) Geld aber auch dem Roten Kreuz geben oder der DGzRS, denn da wäre es sehr viel besser angelegt. Oder man bringt der Partnerin (Partner) auch mal einen Strauß Blumen mit.
Ich danke Ihnen für den überaus wichtigen Hinweis auf das "womöglich von Hartz4 abgezweigte" Geld, mit dem die meisten dieser Bildchen gekauft werden. Das zeigt uns, dass Sie die Käufer solcher Sammelbildchen an Infantilität um ein Vielfaches (oder extrem signifikant) übertreffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
D_v_T 19.06.2014, 16:52
29.

Zitat von ant_
"Die Unterschiede zur Gleichverteilung seien "statistisch extrem signifikant", sagt der Mathematik-Professor von der Universität Stuttgart. " Es gibt keine "extrem signifikanten" Ergebnisse. Entweder die Unterschiede sind signifikant, oder sie sind es nicht.
So?
Die Schwelle, ab der etwas als signifikant oder nicht gilt, wird in der empirischen Wissenschaft recht willkürlich gesetzt. IdR liegt diese bei 5%, also dass es nur in 5% der Fällen zu solchen Ergebnissen allein durch Zufall kommen kann. In medizinischen Studien, glaube ich, liegt diese Grenze bei 1%. Wenn die Ergebnisse nun bei, z.B. 0,00001% (1) liegen, dann kann man das meiner Meinung nach als "extrem" signifikant bezeichnen. Auch wenn das vielleicht sprachlich ungeschickt ist. Ich frag mich aber auch, warum der Autor einerseits Statistik so nonchalant als "einfach" bezeichnet, aber noch nicht mal in der Lage ist, die dahinter stehende Mathematik zumindest ansatzweise im Artikel zu erwähnen. Dann würden wir vielleicht auch den oben erwähtnen p-Wert wissen. Liegt vielleicht an der mangelden Qualität des Wissenschaftsjournalismus, die vor eins zwei Tagen bei SPON Erwähnung fand.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 7