Forum: Wissenschaft
Pariser Abkommen: Erdogan will trotz G20-Abschlusserklärung Klimavertrag nicht ratifi
AP

Überraschende Wendung beim G20-Gipfel: Die Tinte unter dem Abschluss-Communique ist noch nicht trocken, da verkündet der türkische Präsident Erdogan, sein Land werde den Pariser Klimavertrag nicht ratifizieren.

Seite 1 von 7
air plane 08.07.2017, 21:07
1.

Die USA unter Obama haben den Vertrag auch nicht ratifiziert.
Wozu auch? Der Vertrag ist Nonsense.
Es ist noch nicht mal ein Vertrag, mich wundert dieser Terminus hier.
Es ist eine Absichtserklärung, kein bindender Vertrag mit Sanktionen o. ä.
Irgendwann wachen die Leute auf, und stellen solche Dinge wie die Doktrin der anthropogenen Klimaveränderung mal grundsätzlich in Frage, so wie man kürzlich die Homöopathie als absurd entlarvt hat

Beitrag melden
pragmat 08.07.2017, 21:56
2. Obama hat unterschreiben

Zitat von air plane
Die USA unter Obama haben den Vertrag auch nicht ratifiziert. Wozu auch? Der Vertrag ist Nonsense. Es ist noch nicht mal ein Vertrag, mich wundert dieser Terminus hier. Es ist eine Absichtserklärung, kein bindender Vertrag mit Sanktionen o. ä. Irgendwann wachen die Leute auf, und stellen solche Dinge wie die Doktrin der anthropogenen Klimaveränderung mal grundsätzlich in Frage, so wie man kürzlich die Homöopathie als absurd entlarvt hat
Natürlich hatte Obama 2015 den Vertrag unterschrieben. Den hat Mr. Trump jetzt zu 2020 gekündigt. Bis dahin soll ein Klimafond von 100 Milliarden Dollar eingerichtet werden, in den die USA jährlich 20 Milliarden Dollar einzuzahlen hätten.

Der Verteilerschlüssel basiert auf einer alten Tabelle von 1995 und einer neueren von 2015, wo die Emissionen der Länder gelistet sind. Die Türkei ist 1995 nicht mal erwähnt und wird 2013 mit einem Anteil an den jährlichen CO2-Emissionen von 1,24% geführt.

Daher hat Herr Erdogan recht, wenn er meint, sein Land sollte auch weiterhin wie etwa China als Entwicklungsland geführt sein. Denn nur Entwicklungsländer bekommen Geld aus dem Klimafond. Die USA und Deutschland haben zu zahlen, was wohl für die USA jetzt wegfällt.

Um diese Feststellung zu treffen, braucht Herr Erdogan den Vertrag nicht zu kündigen, da er ja bis jetzt noch nicht vom türkischen Parlament ratifiziert wurde. Damit ist die Türkei auch nicht alleine, denn es fehlen immer noch etwa 50 Länder.

Beitrag melden
theodtiger 08.07.2017, 22:03
3. interessant

So, so die Türkei will Entwicklungsland bleiben. Damit ist sie allerdings nicht EU beitrittsfähig. Das könnte die Zahl der Mitgliedstaaten erhöhen, die die Beitrittsgespräche aussetzen wollen. War wohl ein Eigentor von Erdogan, das die Türkei mehr kosten dürfte als sie durch ihre Position hinsichtlich des Klimafonds gewinnen kann.

Beitrag melden
pragmat 08.07.2017, 22:05
4. Obama hat unterschreiben

Natürlich hatte Obama 2015 den Vertrag unterschrieben. Den hat Mr. Trump jetzt zu 2020 gekündigt. Bis dahin soll ein Klimafond von 100 Milliarden Dollar eingerichtet werden, in den die USA jährlich 20 Milliarden Dollar einzuzahlen hätten.

Der Verteilerschlüssel basiert auf einer alten Tabelle von 1995 und einer neueren von 2015, wo die Emissionen der Länder gelistet sind. Die Türkei ist 1995 nicht mal erwähnt und wird 2013 mit einem Anteil an den jährlichen CO2-Emissionen von 1,24% geführt.

Daher hat Herr Erdogan recht, wenn er meint, sein Land sollte auch weiterhin wie etwa China als Entwicklungsland geführt sein. Denn nur Entwicklungsländer bekommen Geld aus dem Klimafond. Die USA und Deutschland haben zu zahlen, was wohl für die USA jetzt wegfällt.

Um diese Feststellung zu treffen, braucht Herr Erdogan den Vertrag nicht zu kündigen, da er ja bis jetzt noch nicht vom türkischen Parlament ratifiziert wurde. Damit ist die Türkei auch nicht alleine, denn es fehlen immer noch etwa 50 Länder.

Beitrag melden
mit66jahren 08.07.2017, 22:15
5. Der Pariser Klimavertrag dürfte zum Mogeln einladen

Wahrscheinlich verfahren manche Unterzeichnerländer des Pariser Klimaabkommens mit ihren Angaben zum CO2-Ausstoß ähnlich wie die Hersteller von Diesel-PKWs. Papier ist geduldig. Die Realität kann anders aussehen. CO2 wird vom Wind verweht. Sind die Messwerte zu hoch, lässt es sich schwer nachweisen, wer die Vertragssünder waren.

Beitrag melden
kurowski86 08.07.2017, 22:24
6. Keine menschgemachte Klimaveränderung

Noch nie hat ein unabhängiger Wissenschaftler auch nur einigermaßen überzeugend belegen können, dass es einen anthropogenen CO2 - Anstieg überhaupt gibt. Wird überall nur behauptet und nachgeplappert.
Klimamodelle, auf die sich die Langzeitprognosen des Weltklimarates (IPCC) berufen, gelten längst sämtlich als umstritten und widerlegt, und dass trotz des zwischen 1998 und 2016 stetig angestiegenen CO2-Anteils in der Atmosphäre ein Temperaturstillstand zu verzeichnen ist sollte doch einen Gedanken wert sein. Anthropogenes Global Warming ist eher ein politisches Phänomen als eine reale Bedrohung. Ein tatsächlicher Temperaturanstieg könnte auch eine Glücksfall sein. Wir würden Milliarden Tonnen Öl weniger für Heizung verbrauchen. Unseren deutschen Wäldern geht es schon heute so gut wie in den letzten 300 Jahren nicht (auch durch mehr CO2). Nach NASA-Aufnahmen und Fachmagazin "Nature Climate Change sind die Grünflächen der Welt schon um 10 % gestiegen, Urwälder leider nicht. Dass Trump und Erdogan genügend Selbstbewusstsein haben , sich gegen Merkel zu wenden, könnte auch eine Chance gegen reihenweise merkelsche Fehlentscheidungen sein. "Mutti" Merkel ist längst eine ernsthafte Gefahr für Deutschland. Wird nun schon die Autoindustrie (Dieseltheater) infrage gestellt, wird eine ernsthafte Wirtschaftskriese für Deutschland die Folge sein.

Beitrag melden
jozu2 08.07.2017, 22:29
7. Ja und?

Wer ist die Türkei und was für eine Bedeutung hat es, ob sie beim Klima-Vertrag mitmacht oder nicht. Erdogan will doch nur Aufmerksamkeit, die ihm nicht zusteht? Dann eine ehrliche Frage: wieso gehört die Türkei zu den G20?

Beitrag melden
Cephalotus 08.07.2017, 22:29
8. Okay

Nun gut, dann stufen wir die Türkei halt wieder als Entwicklungsland ein. Passt ja auch zur aktuellen Regierungsform.

Die Türkei ist aber nicht nur ein Entwicklungsland, sondern auch ein Land, das sehr wahrscheinlich vom Klimawandel deutlich härter betroffen sein wird als wir.
Im Grunde bekommt es die Menschheit doch eh nicht hin, also darf man zwar die Bemühungen nicht einstellen, muss aber nun mal damit rechnen, dass es zu einer deutlichen Erwärmung kommen wird mit allen bekannten und noch unbekannten Begleiteffekten.
Da wird auch der Erdogan nichts dran ändern und wenn er noch so viele Lehrer und Wissenschaftler einsperren lässt.

Ach ja, den Platz in der G20 sollte das Entwicklungsland Türkei dann aber auch räumen, in dem Gremium unterhalten sich die Mächtigen der Welt. Da hat das Entwicklungsland Türkei dann natürlich nix mehr zu suchen.

MfG

Beitrag melden
deb2011 08.07.2017, 22:35
9. Ich mag Etdogan nicht, aber:

Die Klima-Ideologie führt geradewegs in den Abgrund - sie hat nichts mit 'Klimaschutz' zu tun, aber sehr viwl mit Umverteilung. Wenn man aus der I. Welt die 3. oder gar 4. Welt machen möchte, dann nur zu. Es wird aber zu nichts führen. Das Wetter ändert sich, jeden Tag, jede Minute - aber die Menschheit hat - wenn überhaupt - nur minimalsten Enfluss auf dieses Klima. Auch wenn Menschen das nicht verstehen wollen und lieber den Unsinn glauben.

Beitrag melden
Seite 1 von 7
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!