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Parteisponsoring: Apotheker geben FDP kein Geld mehr
dapd

Mit großen Ständen war der Bundesverband der Apotheker immer auf den Treffen der FDP vertreten - doch seit die Liberalen der Branche Privilegien entziehen, kriselt es in der Freundschaft. Auf dem Bundesparteitag der FDP Anfang März werden die Pharmazeuten nicht mehr vertreten sein.

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Spr. 13.02.2013, 13:22
20. Apothekensterben?

Zitat von sysop
Mit großen Ständen war der Bundesverband der Apotheker immer auf den Treffen der FDP vertreten - doch seit die Liberalen der Branche Privilegien entziehen, kriselt es in der Freundschaft. Auf dem Bundesparteitag der FDP Anfang März werden die Pharmazeuten nicht mehr vertreten sein.
Solange es in vielen Städten immer noch die Regel ist, dass es in den einzelnen Stadteilen fünf und mehr Apotheken gibt, von denen jede einzelne keine 500 Meter Fußweg von den anderen Apotheken entfernt ist, kann von einem Apothekensterben wohl keine Rede sein!
Solange gibt es auch genügend Apotheker, um den Bedarf an Apotheken auf dem eher spärlich versorgten Land abzudecken. Aber wie uns die Klage der Apothekervereinigung verrät, klagen die Apotheker lieber über eine angebliches Apothekensterben, als wirtschaftlich erfolgreich und nahezu konkurrenzlos auf dem Land eine Apotheke zu führen.

Da kann man nur sagen: selber schuld!
PS: Die FDP wird den Apotheken im stillen Kämmerlein schon wieder mehr als genug Zucker in den Arsch blasen, um die angeblichen Verluste mehr als auszugleichen. Das wissen die Apotheker auch ganz genau. Aber man kann ja mal versuchen, ob man nicht noch mehr rausholen kann ...

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bayernmuenchen 13.02.2013, 13:27
21. warum

brauchen wir überhaupt Apotheker ?
Beratung unnötig, macht schon der Arzt, Sonnencreme gibts bei DM günstiger, Medikamente nach Rezept ausgeben kann jeder, der Lesen kann. Ausgabe auch in Arztpraxis denkbar.

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de-fakto 13.02.2013, 13:28
22. Ja sicher, mir....

Zitat von spon-facebook-10000259775
Kein unternehmerisches Risiko? Sie haben definitiv keine Ahnung. Baustellen, Umsatzverluste, Ertragsverluste. Das "einfache" Volk kann sich nicht vorstellen, dass es auch konsumabhängige Apotheken gibt. Es drohen immer mehr .....
...liefen vor lauter Empathie nach dem lesen reflexartig die Tränen.
Zwei Krebspatienten als "Kunden" und der größte Teil aller Unkosten ist in trockenen Tüchern.

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Inselbewohner 13.02.2013, 13:33
23. Schade für die FDP!

Jetzt gehen ihr auch noch die Lobbyisten von der Stange. Diese Partei kann einem fast schon Leid tun, da werkeln sie hin und her um es ihrer Klientel recht zu machen und dann verdrückt sich dieses gierige Gesindel.
Wer Interesse hat sich mal schlau zu machen empfehle ich Georg Schramm auf You tube: Respekt wäre uns lieber gewesen!
Dort wird sehr schön beschrieben wie das Mindesteinkommen für die Apotheker zu stande kam. 2005 Rückwirkend auf 2002 mit Anspruch auf Nachzahlung. Damit war wohl das Ende der Fahnenstange erreicht und die FDP konnte keine weiteren Geschenke mehr in Aussicht stellen ohne endgültig ihr Gesicht zu verlieren.
Gruß HP

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hansi195 13.02.2013, 13:38
24. optional

Wenn der Lobby-Apothekerverband der FDP nichts mehr gibt, dann haben wohl vor allem die Patienten was davon: Die Preise für Medikamente werden sinken...

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CyberDyne 13.02.2013, 13:59
25. Ach sie armer Apotheker.

Zitat von spon-facebook-10000259775
Kein unternehmerisches Risiko? Sie haben definitiv keine Ahnung. Baustellen, Umsatzverluste, Ertragsverluste. Das "einfache" Volk kann sich nicht vorstellen, dass es auch konsumabhängige Apotheken gibt. Es drohen immer mehr Insolvenzen, da der Apothekenpreis auf der Verkaufsseite EINEN Grund hat: Den Apothekerpreis beim EInkauf - egal ob, Handwerker, EDV, Vermieter, Werbegeschenke, Umschau - alle schlagen wegen der angeblich gut verdienenden Apotheker drauf. Und noch etwas: Der Apotheker war schon zu den guten Zeiten 1999(!) der schlechtbezahlteste Universitätsabsolvent - sowohl als Angestellter als auch als Selbstständiger!
Arbeiten Sie weiter an Ihrer Legendenbildung und verzagen Sie bitte nicht vor Selbstmitleid. Sie glauben allen Ernstes alle schlagen nur bei Ihnen als Apotheker drauf? Wo bitte leben Sie? Alle schlagen überall drauf! Dies geschieht bei den Arbeitern, den Angestellten, ebenso bei den von Harz IV abhängigen, bei den Rentnern, bei mir als Selbststädniger und ja, sicher auch bei Ihnen.
Nur haben alle ausser Sie (und den anderen üblichen Verdächtigen) keine willfährigen Komplizen in der Regierung sitzen, die aufgrund Ihres Wehklagens kurzerhand mal ein paar 100 Millionen mehr oben drauf legen und Ihren Kuchen kurzerhand aufstocken.

Ich gebe Ihnen recht, dass es sicher auch Apotheken gibt, die hart für ihre Existenz arbeiten müssen. Das ist jedoch allein dem Grund geschuldet, dass es alle 10 m in den gut besuchten Innenstädten ein Kollege zu finden ist und diese eben die Sahne oben abschöpfen.

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spon-1317319864453 13.02.2013, 14:04
26. Schubladenzieher

Zitat von spon-facebook-10000259775
Werte Leser, wenn sich jemand wirklich in der Materie auskennen würde, wüsste er, dass die Apotheken im Gesundheitswesen die schlechteste Lobby haben. Das liegt aber auch an den Patienten selbst, die durchs Internet bewaffnet, alles lesen und denkn, sie hätten dann mehr Arzneikompetenz als der Apotheker und gehen dann zum Arzt, der sich auch oftmals selbstüberschätzt und via Arznei definiert, obwohl er auch nicht die Kompetenz des Apothekers hat. Würden alle mehr ehrlich, v.a. zu sich selbst sein, dann würde hier auch nicht auf Apothekern rumgemeckert. Die wenigsten, die hier auf dem Akademiker Apotheker rumtritt, würden sich für umgerechnet 9,-€ bis 14,-/ Stunde 3000-4000Std p.a. arbeiten gehen und dann noch Notdienste schieben, Arbeitsplätze schaffen wollen un Verantwortung tragen!
Ich habe viele Apotheker als Schubladenzieher kennen gelernt.
Meisten sind nicht mal die gängisten Mittel drin, dann wird bestellt und darf nochmal antanzen.
Bis zum nächsten mal, auf ein Neues.

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spon-1317319864453 13.02.2013, 14:05
27. Hier

Zitat von FreeEurope
Grüne: - Solar- Windkraftmilliarden: der kleine Mann zahlt's mit seiner Stromrechnung. Aber nein, da gabs keine Lobby... SPD: - Riester-Zwangssparen: nein da gab es keine Verbindung zu .....
Hier gehts um Apotheker, nicht ablenken.

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spon-1317319864453 13.02.2013, 14:07
28. Sehe ich es auch so

Zitat von CyberDyne
Von welcher Verantwortung schreiben Sie? Die eines Unternehmers, der sich im echten Wettbewerb mit seinen Konkurrenten in den Angeboten runterrechnet, um seine Angestellten überhaupt bezahlen zu können? Den Apothekern ist der Umsatz und der Verdienst garantiert, muss auch nicht seine Preise dem Angebot und Nachfrage anpassen, zahlt ja die Gemeinschaft der Versicherten über die Krankenkassen und wird (wurde) von der FDP, dank der Lobbyisten und Spione im Bundesgesundheitsministerium so bestimmt. Ich kann Richtung Osten in eine deutsche Apotheke marschieren, oder etwas weiter Richtung Westen in eine in einem anderen Land und zahle dort für exakt die selben Medikamente 50 - 80 % weniger, als bei uns!

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spon-1317319864453 13.02.2013, 14:13
29. Fest steht:

Zitat von Spr.
Solange es in vielen Städten immer noch die Regel ist, dass es in den einzelnen Stadteilen fünf und mehr Apotheken gibt, von denen jede einzelne keine 500 Meter Fußweg von den anderen Apotheken entfernt ist, kann von einem Apothekensterben ......
Fest steht:
Es gibt mehr Apotheken als Bäcker und Metzger in einer Gemeinde, die haben schon lange pleite gemacht.

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