Forum: Wissenschaft
Partnerschaft: Über Eheglück entscheidet vor allem die Frau
DPA

Sie sind lange verheiratet und beide Partner zufrieden mit der Ehe? Das klappt am besten, wenn die Ehefrau glücklich mit der Beziehung ist, wie Forscher beobachtet haben. Was der Mann denkt, ist weniger wichtig.

Seite 3 von 12
Gudrun 14.09.2014, 11:18
20.

Ich gehe stark davon aus, dass es an der Generation der Ehepaare liegt..Das was in der Studie genannt wurde, konnte ich sehr häufig bei meinen Großeltern und deren Bekannten beobachten

Beitrag melden
david_2010 14.09.2014, 11:20
21. Eheglück?

Wenn der Mann unzufrieden ist, wie kann man dann noch von "Eheglück" sprechen?
Man kennt das doch - Frauen sind ständig unzufrieden, unglücklich, zweifelnd und meckern an allem herum - liebe Damen, lernt mal etwas Selbstzufriedenheit, anstatt eurem Partner und euch selbst das Leben zur Hölle zu machen.
Für euer Glück sind übrigens keine anderen zuständig - auch nicht der arme Ehemann !

Beitrag melden
chrimirk 14.09.2014, 11:21
22. Noch nicht vollständig

Zitat von tmayer
Frauen entscheiden in den meisten Fällen auch darüber, ob eine Beziehung zu Stande kommt. Sie sind meistens auch diejenigen, die eine Beziehung beenden. Frauen haben eine ungeheure subtile Macht. Und dazu kommt jetzt noch ihre zunehmende Macht in den Aufsichtsräten.
Frauen sind auch die jenigen, die in und aus der Beziehung Nutzen haben/ziehen, stellt der sich nicht (mehr) ein, sind sie schnell weg. Und in der Zwischenzeit haben sie auch noch von Männern (!!) das gesamte deutsche Familien-Rechtssystem auf ihre Bedürfnisse abändern lassen.
Quo vadis deutscher Mann? Wäre einen Spiegel-Leitartikel (oder mehr), schon wert.

Beitrag melden
ratstack 14.09.2014, 11:22
23. Konsequenzen

Nehmen wir einmal an, man könne das so als gesichert unterstellen (man merkt hoffentlich meine Skepsis):

1-bei Scheidungen war das alte Verschuldensrecht genau so falsch wie jede Scheidungsfolgeregelung, die gar nicht nach dem Verhalten - vor allem der Ehefrau - fragt.
2-Jeder Mann, der ohne Ehevertrag heiratet, muss wegen erwiesener Unfähigkeit, sein Vermögen zu regeln, einen Vermögenspfleger zur Seite bekommen, oder ? Schlisslich entscheidet von jetzt ab jemand anders über sein Hab' und Gut.
3-wie ist das nun bei den Verheirateten mit gleichgeschlechtlichen Partnern? Bei Männern funktioniert es immer, bei Frauen ist die Gefahr des Scheiterns exorbitant höher? Oder wird hier klar, dass man zwar die Rechtsfolgen des Eheschlusses egalisieren kann, nicht aber das grundlegende Konzept?

Ich werde die Konsequenzen nicht bestreiten, nur weil sie schwer mit diesem Gutachten in Einklang zu bringen sind, aber dass eine amerikanische Studie Hand an die ausgewogene Basis der lebenslangen Monogamie legt...
Da wird es noch religiöse Aufstande geben.

Beitrag melden
fiftysomething 14.09.2014, 11:22
24. @Linda14

immer diese Ettiketierungen....
Wer sucht sich denn die dusseligen Männer aus, die sich direkt von Mamas Rockzipfel zur nächsten Vollversorgung schnorren?
Das, was ich erlebt habe, deckt sich mit der Annahme, nur mit frohen und gründlich mit ihren Altlasten aufgeräumten Frauen ist eine entspannte Beziehung möglich. Wenn der Mann als Mittel zur Verbesserung von Status, Ökonomie und Gefühlshaushalt dienen soll, werten Frauen sich und auch ihren Partner ab.
Sagen Sie Ihrem neuen Partner vor einer Beziehung doch, welche Bedürfnisse Sie haben, dann kann der Mann auch einschätzen, was ihn erwartet. Wenn seine Bedürfnisse nicht erfüllt werden, wird er dann auch nicht zu einer Enttäuschung, weil er sich nicht für Sie entschieden hat. Wie Sie über "die Männer" denken, sagt mehr über Sie als über die Männer aus.
Trotzdem. ...alles Gute bei der Suche nach "dem Richtigen".

Beitrag melden
meinemeinung: 14.09.2014, 11:24
25. Anerzogene Rollenerwartungen

Der Artikel bezieht sich vor allem auf das was an Rollenerwartungen anerzogen wurde. Dies zu unterscheiden halte ich für wichtig, denn dieses Rollenverständnis als Tatsachen darzustellen trägt mit dazu bei das bereits bestehende Rollenverhalten durch entsprechende Erwartungen aufrecht zu erhalten.
Männer werden in vielen Fällen weniger über ihre Gefühle sprechen, was dem anerzogenen Klischee männlicher "Starke" entspricht und dazu führt das viele Menschen männlichen Geschlechts unter Einsamkeit und Überlastung leiden. Frauen mögen sich tendenziell eher den Erwartungen des Mannes anpassen, was auf Unsicherheit beruht und dazu führt das diese aufrecht erhalten wird.
Für mich ist jeder Mensch vor allem ein Individuum das aus seinem eigenen Sein heraus verstanden werden kann. Dies scheint bei solchen Studien wenig Bedeutung zu haben. Ein solches Vorgehen als wissenschaftlich zu bezeichnen, geht aus meiner Sicht nicht auf die Lebenswirklichkeit des Menschen als Individuum ein, und beinhaltet das Risiko das bestehende Vorurteile verstärkt werden.

Beitrag melden
osaq 14.09.2014, 11:24
26. Erfahrungsbericht

Zum Anfang unserer Ehe haben wir festgelegt:
A. Wir haben keine Beziehung (dieses Wort klingt für den Mann immer etwas bedrohlig)
B. Für die (de facto nicht vorhandene) Beziehung ist die Frau verantwortlich
C. Der Mann kümmert sich um verstopfte Wasserrohre und andere Bauarbeutertätigkeiten. Gemeint ist das handwerkliche.

Fazit: wir sind schon viele Jahre glücklich verheiratet. Ab und zu frage ich scherzhaft meine Frau, wie es um unsere Beziehung steht und als sie dann artwortet "alles gut, und miche dich nicht in meine Angelegenheiten ein" bin ich wieder glücklich.
Sollte es mit der Beziehung irgend etwas nocht in ordnung sein, wäre eh meine Frau schuld.
So lebt der Mann entspannt, weil er sich nicht um diesen Gefühlskram kümmern muß...
Wir werden zusammen sehr alt, dessen bin ich mir ganz sicher.
Das Prinzip "Frau glücklich= alle glücklich" ist richtig.
Also liebe Männer: überlasst die Dinge (jefühle), von den wir eh keine Ahnung haben den Frauen und es wird alles gut.

Beitrag melden
chrimirk 14.09.2014, 11:28
27. Ein Recht hat er noch!

Zitat von sok1950
Frauen entscheiden über den Beginn einer Beziehung, über das Ende einer Beziehung, gleiches gilt für die Ehe. Frauen suchen sich bequemere, angenehmere Jobs als Männer (auch wenn schlechter bezahlt) und profitieren trotzdem am höheren Einkommen des Mannes (der Jobs hat, nur um die Familie zu ernähren). Ein Vaterschaftstest darf nur mit Zustimmung der Frau erfolgen - Kuckuckskinder sind also völlig normal. ...und jetzt die Frage: Welche Rechte hat der Mann noch einmal?
Nämlich der Frau NEIN zu sagen. Nein zur "modernen Ehe = Ausnutzungsverein für Frauenbedürfnisse", nein zum Job als Geldmaschine für Frau während und nach seinem Tod, nein zum Umgang mit Frau, wenn dieser einseitig - wie das besonders in D. zu sehen ist - entwickelt wurde uvam.
Mann: Erwache!

Beitrag melden
jagehtsnoch 14.09.2014, 11:47
29. Es ist eine Frage der Toleranz

Das klappt am besten, wenn die Ehefrau glücklich mit der Beziehung ist, wie Forscher beobachtet haben. Was der Mann denkt, ist weniger wichtig....
Der Punkt ist einfach der, daß ein Mann idR toleranter ist und eher bereit ist, störende Verhaltensweisen einer Frau in der Beziehung zu akzeptieren (leben und leben lassen... niemand ist perfekt) während die Frau sehr stark Ich bezogen ist und auf den Nutzen und die Vorteile in einer Beziehung achtet... und wenn die Beziehung "mir nichts mehr nutzt" dann will ich die Trennung. Das Scheidungsrecht sorgt dann noch zusätzlich dafür, daß die Frau "als Gewinnerin" aus der Beziehung geht.
Zu: Männer hingegen würden generell weniger über eine Beziehung sprechen ... Männer reden sich die Beziehung auch nicht schlechter als sie ist. Frauen schon. Der Mensch kann sich einen schlechten Zustand ja auch herbeireden. Wenn dann die Freundinnen dann auch noch wild nickend zustimmen "jaaa, dir geht es in der Beziehung wirklich schlecht" haben wir den perfekten Ausgangspunkt für die Trennung erreicht. Frau hat
a) einen Schuldigen (den Mann)
b) Unterstützerinnen (die Freundinnen) bei der Frage, wer Schuld hat

Beitrag melden
Seite 3 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!