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Partnerschaft: Über Eheglück entscheidet vor allem die Frau
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Sie sind lange verheiratet und beide Partner zufrieden mit der Ehe? Das klappt am besten, wenn die Ehefrau glücklich mit der Beziehung ist, wie Forscher beobachtet haben. Was der Mann denkt, ist weniger wichtig.

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foomen 14.09.2014, 11:47
30. Souveränität

...ist das Zauberwort. Eine Beziehung, in der beide Partner möglichst souverän sind, ist doch das Beste. Also Frauen: wichtig ist, dass Ihr so einen guten Job habt, dass Ihr Euch immer selbst ernähren könnt. Das hat mit meine Mutter mitgegeben.
Und wenn einer, meist die Frau, zuhause bleibt, um den Kindern erstmal einen guten Start zu geben, sollte der Partner so fair sein, diese Zeit abzusichern. Sonst können sich Frauen das Kinderkriegen nicht mehr leisten. Wenn Sie nicht im Falle des Partnerverlustes bzw. im Alter arm sein wollen oder abhängig.

Gleichberechtigte Partnerschaft bedeutet natürlich auch nicht Matriarchat, kann es nicht.

Wenn Keiner vom Anderen abhängig ist, ist es dann nicht am schönsten? Ist natürlich nichts für Menschen, die emotional nicht auch souverän sind.

Und bitte: erzieht die Mädchen doch nicht wieder zu rosa Prinzesschen!

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-1. 14.09.2014, 11:49
31. @linda14

frauen sind doch die die gleich ne neue beziehung starten Männer starten keine neue beziehung sondern suchen etwas ablenkung meistens in form von ons und mit verlaub sind frauen weitaus launischer als Männer worunter diese sehr oft zu leiden haben aber mag sein das es bei dir umgekehrt war ;)

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sok1950 14.09.2014, 11:51
32. Quark hoch3

Zitat von meinemeinung:
Der Artikel bezieht sich vor allem auf das was an Rollenerwartungen anerzogen wurde. Männer werden in vielen Fällen weniger über ihre Gefühle sprechen, was dem anerzogenen Klischee männlicher "Starke" entspricht und dazu führt das viele Menschen männlichen Geschlechts unter Einsamkeit und Überlastung leiden.
Weder bin ich überlastet noch einsam - selbst die geschiedenen/alleinstehenden Männer in meiner Umgebung fühlen sich überlastet oder einsam.

Genervt hat mich vor allem das Anspruchsdenken meiner ersten Frau. Gartenarbeit: Männersache, Auto (auch das meiner Frau) in Ordnung halten: Männersache, Arbeiten und Geld ranschaffen: Männersache, Wohnung instandhalten: Männersache

Stundenlang mit der Mutter/Freundinnen Kaffeetrinken/Quatschen, Einkaufen: Frauensache

Dann kommst Du aus dem Garten oder Autoauftanken/-reparieren und es wird gemeckert, dass der Abfalleimer voll ist (aber jede Stunde zum Qualmen raus gehen und den Abfalleimer ignorieren - dass konnte meine Frau sehr gut)

Kinder? Das kann doch der Vater machen oder dafür gibt es doch Omas/Opas. Darum kann man sich neben Kaffeetrinken/Quatschen, Einkaufen nicht auch noch kümmern.

Irgendwann habe ich mal auf Stur gestellt und gar nichts mehr gemacht - das Beste was mir passierte: Nach drei Wochen war sie weg.

Den Sohn hat sie aber zu hause gelassen, nicht mitgenommen - aber versucht Unterhalt einzuklagen, im übrigen erfolglos.

Hätte ich das doch mal 15 Jahre vorher gemacht.

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theodorheuss 14.09.2014, 11:55
33. Kann ich nur bestätigen

in meiner Ehe bestimmt auch meine Frau ob alle glücklich sind oder nicht. Soll mir recht sein, solange ich meine Videospiele spielen kann und nicht zu oft mit irgendetwas genervt werde. Klingt ernüchternd, so ist es auch, nach 27 Jahren Ehe. Ich würde ganz sicher nicht noch einmal heiraten!

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christinahh 14.09.2014, 12:16
34. Stimmt

Zitat von Visitor
Und die wollen meistens nicht heiraten.Wozu auch :-)
man sollte das Haltbarkeitsdatum jeder Beziehung beachten. Ohne Trauschein ist das wesentlich unkomplizierter.

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Spantax 14.09.2014, 12:18
35. Gründe

Eine Frau sucht sich einen Mann und möchte irgendwann, dass er sich ändert, aber er ändert sich nicht.
Ein Mann sucht sich eine Frau und möchte, dass sie so bleibt, wie sie ist, aber sie verändert sich.

Kann es sein, dass das die Gründe des Scheiterns sind?

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knuka 14.09.2014, 12:19
36. Seltsamer Widerspruch in Einleitung zum Artikel

"beide Partner zufrieden mit der Ehe? Das klappt am besten, wenn die Ehefrau glücklich mit der Beziehung". Also gerade in der angelsächsischen Philosophie wird als herausragendes Kennzeichen des menschlichen Wesens die Fähigkeit zu Glück ohne Zufriedenheit angesehen (z.B. bei J.S. Mill, "lieber unzufriedener Sokrates, als zufriedenes Schwein"). Für die Männer folgt nach der Anfangsaussage dieses Artikels aber, dass sie zu Zufriedenheit bei gleichzeitigem Unglücklichsein neigen!? Das widerspricht eigentlich völlig dem angelsächsischem Weltbild, nach dem jeder Mensch nach Mehrung seines Glückes strebt und dabei notwendig ständig unzufrieden ist, es wären demnach die Ehemänner mehrheitlich Masochisten, wobei das auch nicht hinhaut, weil Masochisten ja Leid in Glück umdrehen, und am Ende somit auch wieder glücklich sind. Nein, wenn es so wäre, wären die Ehemänner vielmehr mehrheitlich krank an einer besonders schlimmen, ja entmenschlichenden Form von Depression, einem selbstzerstörerischen Aufgeben des Strebens in Form eines sich passiven Abfindens mit dem eigenen Unglücklichsein. Das wäre dann aber ein absolut erschreckendes Ergebnis, viel zu harmlos herüber gebracht.

Und das soll das Ergebnis ausgerechnet einer amerikanischen Studie sein? Würde mich nicht wundern, wenn da ein Übersetzungsfehler zu Grunde liegt, und dass in der Urfassung gemeint ist die Ehe sei eher eine glückliche Ehe, wenn die Frau zufrieden ist. Das ergäbe auch der allgemeinen Lebenserfahrung nach nicht nur überhaupt erst, sondern tatsächlich Sinn, nach der man allenthalben beobachten kann, dass Männer diesen besonders menschlichen Zug eher hinbekommen, unzufrieden glücklich sein zu können, Frauen bei Unzufriedenheit leider gleichzeitig immer auch zum Unglücklichsein neigen ...

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jujo 14.09.2014, 12:21
37. #16

Sie sind wirklich zu bedauern, Ihr Pech das keinen Mann gefunden haben der Ihre Drohnenhaften Ansprüchen nicht genügen konnte.

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RigmorU 14.09.2014, 12:21
38.

sehr wichtig: sex

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aquarelle 14.09.2014, 12:23
39.

Ich weiß nicht, ich finde mich bei den Kommentaren der werten Herren hier irgendwie nicht wieder.
Ich würde gar nicht von einem Mann abhängig sein wollen. Warum suchen sich Männer denn solche Frauen, die sich bloß ins gemachte Nest setzen möchten? Erkennt man die vorher nicht?
Kann es nicht auch sein, dass Männer selbstbestimmte, unabhängige Frauen fürchten?
Wenn man (reine) Hausfrau ist, bin ich der Meinung dass sie dann auch dafür sorgen sollte, dass die Bude sauber ist. Mann geht ja schließlich arbeiten und sollte nicht dann abends auch noch den Haushalt machen müssen.
Anders sieht es jedoch aus, wenn beide arbeiten, dann sollte Hausarbeit nicht bloß an Frau hängen bleiben, sondern dann sollten BEIDE ihren Teil dazu beitrgen.
Was zu Unmut in einer Ehe führen kann, ist, wenn dies eben nicht der Fall ist, und der eine dem anderen alles hinterher tragen/ putzen kann.
Sagen wir mal, Mann schafft es nicht sich Zuhause beim Pinkeln hinzusetzen. Frau regt sich auf (denn sie muss es putzen) und ist dann zugleich die tyrannisierende Ziege?
Es gehören überall zwei zu. Und in einer Ehe sowieso. Und ich denke, die Partner sollten schon auf Augenhöhe stehen damit das überhaupt funktioniert.
Heute geschlossene Ehen werden kaum mehr als 5-10 Jahre halten. Das 'bis dass der Tod uns scheidet' gibt es nicht mehr, weil Menschen nicht monogam leben wollen und denken, es kommt immer noch mal etwas besseres daher.
Kinder machen die Sache natürlich noch komplizierter. Was Leute scheinbar immer wieder vergessen ist, dass sie mit der Kindsmutter/ dem Kindsvater ein Kinderleben lang verbunden bleiben. Ob sie wollen oder nicht.

Ich denke, es sind leider viele falsch erzogen worden: Mädchen werden mit Puppen auf die Mutterrolle vorbereitet, Jungs mit einem Ball auf die 'Fußballerkarriere'.
Mädchen sollen sich nach Möglichkeit einen solventen Knilch angeln (siehe Pro Sieben) und Jungs kommen vom Hotel Mama in die nächste Pension namens Ehe! Erzieht eure Kinder anders, dann hat sich das Problem in den nächsten Jahrzehnten erübrigt.

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