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Partnerschaft: Über Eheglück entscheidet vor allem die Frau
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Sie sind lange verheiratet und beide Partner zufrieden mit der Ehe? Das klappt am besten, wenn die Ehefrau glücklich mit der Beziehung ist, wie Forscher beobachtet haben. Was der Mann denkt, ist weniger wichtig.

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osaq 14.09.2014, 13:43
70. Erfahrungsbericht, Teil 2, diesmal von der Frau

Die Aussage der Studie, es komme nur darauf an, dass die Frau glücklich ist, damit die Ehe glücklich ist, erscheint mir ziemlich tragisch. Hätte ich das Gefühl, mein Mann wäre nicht glücklich, wäre ich schon mal gar nicht glücklich. Als Frau (wahrscheinlich sogar als Mensch) möchte ich geliebt und nicht ertragen werden.
Mit Spannung habe ich hier sämtliche Beiträge gelesen und komme wieder zu dem einen Schluß, wichtig im Leben, in der Ehe und im Umgang mit Meschen allgemein ist der liebevolle Humor und die Kunst weder sich noch andere allzu ernst zu nehmen. Es ist zuweilen die Komik des Absurden, die wir in unserem Leben immer wieder zusammen entdeckt haben und die uns über viele sehr schwierige Hürden hinweg getragen hat. Es war sein Humor, in den ich mich zuerst verliebt habe.
Humor ist nun leider nicht die Eigenschaft, mit der die Deutschen weltweit Furore machen. Vielleicht liegt es daran, das einige Artikel hier wie so bitter enttäuschte Verallgemeinerungen der eigenen Erfahrung klingen.

Wichtig ist, immer die Stärken des anderen zu erkennen und zu schätzen. Ich erwarte von meinem Mann nicht, dass er es sieht, wenn ich beim Friseur war. Wenn ich ein Kompliment dafür brauche zeige ich mit beiden Zeigefingern deutlich auf meine Haare. Aber Schränke bauen kann der Mann wie kein zweiter.
Er erwartet von mir nicht, dass ich die Gardinen, die ich nähe, alle die gleiche Länge haben, oder sonst irgedetwas gerade ist, was ich anfasse, aber er weiß, dass ich hinter ihm stehe, wenn das eine oder andere im Leben zusammenkracht.

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KAA 14.09.2014, 13:45
71. Gleichberechtigung bitte

Okay, Frauen wollen keine Gebärmaschinen; Waschmaschinen, Putzfrauen, Kinderbetreuerinnen sein, aber Männer wollen auch keine Geldautomaten, Handwerker und auch noch Sinnstifter sein.

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knuka 14.09.2014, 13:46
72. Warum verteidigt ...

Zitat von wrdlmpfd
Das könnte auch daran liegen, dass es einen eklatanten Frauenmangel (bzw. Männerüberschuß) gibt. Früher wurden ca. 1,2 männliche Kinder auf 1,0 weibliche geboren. Da die Säuglingssterblichkeit bei männlichen Kindern wesentlich höher war, hat sich das Verhältnis -mehr oder weniger- angeglichen. Heute stirbt dank moderner Medizin und weiteren Aspekten glücklicherweise kaum noch ein Kind. Nur, das konnte die Natur seinerzeit nicht voraussehen. Nun kommen auf 100 Frauen 120 Männer, d.h. 20 gehen leer aus. Da kann Frau (als "Mangelware") ganz schöne Preise aufrufen- und- Überraschung: tut dies auch. Dazu kommt, dass Mann, wenn Kinder im Spiel sind, und man diese liebt und gerne um sich hat (soll selbst unter Männern vorkommen), sich wohl überlegt, ob man einen Schlußstrich zieht. Denn sonst könnte es sein, dass man sein Kind nur noch selten oder gar nicht mehr sieht. Ein Gedanke, der viele Männer vieles -auch eigentlich Unerträgliches- ertragen lässt.
man so selten damit die männliche Homosexualität?

Unter den von Ihnen beschriebenen biologischen Ist-Zuständen wirkt diese doch nur normalisierend und utilitaristisch glücksmehrend.

Da Männer ein häufigeres interaktives sexuelles Verlangen haben, wäre es gerade glückstechnisch ja sogar zu begrüßen, wenn geburtenstatistisch auf einen Mann zwei oder drei Frauen kämen. Die Natur wehrt sich jedoch nach biologischen Studien bei Stress durch Überpopulationsdruck gegen zu üppige Fortpflanzung damit, dass im Verhältnis die Männquote bei den Geburten stark ansteigt, um den Männerüberschuss getrieben durch die Frustration sexueller Unterbefriedigung unter Verlusten an männlichen Leben neue Lebensräume und Reviere von Konkurrenten erkämpfen zu lassen.

Männliche Homosexualität ist somit eine pazifistische, umweltschützende und die Summe des allgemeinen Glücks enorm steigernde Alternative, zumal auf einem begrenzten Planeten.

Den Bogen zurück zum Thema: Auch die heterogenen Männer profitieren also davon, weil sich bei den Heterogenen das Machtgleichgewicht von Mann und Frau somit normalisiert und z.B. die heterogenen Ehen glücklicher werden!!! :)

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knuka 14.09.2014, 13:56
73. Klasse Zitat, dankeschön.

Zitat von onlinematter
Ein Franzose hat mal formuliert, dass Monogamie nur funktioniert, wenn sich keiner dran hält. Da ist was dran.
:)

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wrdlmpfd 14.09.2014, 13:58
74.

Zitat von knuka
man so selten damit die männliche Homosexualität? Unter den von Ihnen beschriebenen biologischen Ist-Zuständen wirkt diese doch nur normalisierend und utilitaristisch glücksmehrend. Da Männer ein häufigeres interaktives sexuelles Verlangen haben, wäre es gerade glückstechnisch ja sogar zu begrüßen, wenn geburtenstatistisch auf einen Mann zwei oder drei Frauen kämen. Die Natur wehrt sich jedoch nach biologischen Studien bei Stress durch Überpopulationsdruck gegen zu üppige Fortpflanzung damit, dass im Verhältnis die Männquote bei den Geburten stark ansteigt, um den Männerüberschuss getrieben durch die Frustration sexueller Unterbefriedigung unter Verlusten an männlichen Leben neue Lebensräume und Reviere von Konkurrenten erkämpfen zu lassen. Männliche Homosexualität ist somit eine pazifistische, umweltschützende und die Summe des allgemeinen Glücks enorm steigernde Alternative, zumal auf einem begrenzten Planeten. Den Bogen zurück zum Thema: Auch die heterogenen Männer profitieren also davon, weil sich bei den Heterogenen das Machtgleichgewicht von Mann und Frau somit normalisiert und z.B. die heterogenen Ehen glücklicher werden!!! :)
Der Grundtendenz Ihrer Wortmeldung vermag ich zwar zuzustimmen:
Der Schwule entlastet die um die weniger Frauen kämpfenden Männer.
Nur, es gibt auch Lesben-und jetzt?
Ihre Einlassung, nach der sich "die Natur" gegen "Überpopulationsdruck" wehrte, halte ich für Quatsch. Sonst würden nicht so viele Homoniden auf dem Erdenball umherrennen. Ob und von wem die Erde bewohnt ist, ist "der Evolution" ziemlich wurscht.
Aber ich fürchte, diese Diskussion führt uns zu weit weg vom eigentlichen Thema-was ich schade fände.

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dregonbollzmanuelahae2804 14.09.2014, 13:59
75. Ich bin sehr...

glueglich mit meinem schatz.Wir sind seit zehn Monaten
zusamen.Sprechen offen ueber das was uns bedruegt.
Wir haben viel spass miteinander,lachen viel.Wen schoenes Wetter ist sind wir den ganzen Tag unterwegs.
Ich habe meinem Partner sehr viel zuverdanken und bin auch sehr glueglich mit ihm.

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knuka 14.09.2014, 14:08
76. Morgenglück

Zitat von onlinematter
... PS wie soll man mit einer Morgenlatte verrenkungsfrei im Sitzen pinkeln können?
Na, die Frau, die einem das verbietet, die Morgenlatte vorher einholen lassen, den durch ihre Regeln entstandenen Notfall und die daraus ihr (im wahrsten Sinne des Wortes) erwachsene Verantwortung muss sie ja dann verstehen, oder? ;)

Wenn sie keine gelernte Krankenschwester ist, macht sie das nicht, ohne dass dabei ein paar morgendliche Glückshormone für sie losgetreten werden.

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lachina 14.09.2014, 14:11
77. Sozialer Kitt

Frauen sind "sozialer Kitt", so haben wir es früher bezeichnet. Und es ist leider auch so, dass Witwer ohne Frau kaum mehr lebensfähig sind, so sehr haben sie sich auf die Partnerin in allen Lebensbereichen verlassen.

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aquarelle 14.09.2014, 14:11
78.

Zitat von hajode
das war doch sicher Ironie oder? Oder meinen Sie das: Es gibt den 'sexistischen' Spruch: 'Dumm fi... gut'.
Also ich habe schon den Eindruck, dass es sich viele mit dem Partner recht einfach machen, indem sie die/den Nächstbeste(n) nehmen.
Und es gibt sicher auch Männer, die wenig Wert auf Intellekt bei Frauen legen, weil es ihnen möglicherweise Angst macht (bloß eine Theorie!) und deswegen auf diese 'Weibchen' zurückgreifen, die bisschen simpler sind, was jedoch nicht heißt, dass die weniger anstrengend sind ;)
Mein (Ehe) Partner sollte im Idealfall auch mein bester Freund sein und dazu gehört eben auch, dass man sich auf gleichem Niveau befindet und sich austauschen kann. Jeder übernimmt dieselbe Verantwortung und ist in allem gleichberechtigt.
Kann sein, dass es viele gibt, die das nicht als Ideal ansehen. Aber dann nimmt man sich eben eines dieser 'Frauchen' oder einen Mann, der sich außer für Fußball und Autos für wenig anderes interessiert, wenn man damit glücklich wird. Gibt es ja leider mehr als genug von...

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wekru 14.09.2014, 14:14
79. thats nature

Die Sache zwischen Mann und Frau ist doch denkbar einfach. Es ist seine Aufgabe die Dinge anzuschleppen, die Kinder, Frauen, Familien zum Überleben brauchen. Und damit er dies brav macht, hat er ein starkes Bedürfnis. Nur eine Frau kann einen Mann geben, was ihn glücklich macht. In diesem Punkt sind Männer in der Regel stark abhängig von der Bereitschaft einer Frau, dieses Glück zu geben. Männer machen jeden Scheiss dafür. Frauen haben das umgekehrt nicht nötig. Sie brauchen keinen Mann für ihr Glück. Es ist praktisch einen zu haben, aber keine Frau dreht durch wenn sie keinen Mann hat. Bei Männern ist das anders. In sofern gibt es eine einseitige Abhängigkeit. Ist eine Frau in der Ehe glücklich weil es so läuft wie sie sich das vorstellt, wird es dem Mann in der Ehe ebenfalls gut ergehen und die Ehe insgesamt glücklich verlaufen. Dreht sie ihm hingegen seine Dosis der Droge ab weil er ihr egal ist oder nervt, ist die Ehe gelaufen. Kein Mann hält das lange aus. Er wird entweder depressiv, bringt sich um oder verlässt die Dame. Das Charakterbild eines Mannes ist das des Abhängingen und Süchtigen. Die Frau ist seine Droge. So hat es die Natur angelegt um das Überleben der Art zu garantieren, insbesondere der Kinder und Frauen selbst. Das (Ehe-)Glück hat eine sehr einfache Formel. Leider streben die Frauen heute nur noch selten nach einer glücklichen Ehe und konzentrieren sich statt dessen auf sich selber. Dabei werden sie für sich autonom glücklich und sind damit vollauf zufrieden. Die Ehe an sich ist kein Ziel mehr und für die Männer ist es schwierig aus dieser Situation für ihr Leben noch was Gescheites zu machen.

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