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Photovoltaik: Forscher prognostizieren gigantischen Solar-Boom
REUTERS

2016 wurde weltweit ein Drittel weniger Geld in Photovoltaik investiert als 2015. Ist der Boom vorbei? Im Gegenteil: Die Kosten sinken so stark, dass sich die Leistung mindestens verzehnfachen soll.

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knuty 18.04.2017, 08:56
400.

Zitat von nach-mir-die-springflut
Speicher kann - oder muss man gar - unterteilen in strategische Reserven (theoertisch unendlichen Grades, 1., 2., 3. 4. usw., nach unten), Reserven, Speicher und Puffer, auch wenn alle sich den Namen "Speicher" teilen. Stollenhubspeicher sind folglich im Bereich "Puffer" zu verorten". Wikipedia sagt: "In Deutschland ist eine .....
Was wollten Sie eigentlich mit dem Wiki-Zitat sagen?

Uran238 ist nicht radioaktiv.
Und wie schon gesagt, man kann auch ein anderes Material nehmen. U238 bietet sich bloß als sehr dichtes Element an. Man könnte auch Gold nehmen, aber das würde die Speicherkosten unnötig in die Höhe treiben.

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tempus fugit 18.04.2017, 09:31
401. Zustimmung,...

Zitat von nach-mir-die-springflut
Im Falle Energiewende dürften wir uns nun wirklich alle im selben Boot befinden. Wir schauen alle auf dieselbe Sonne, nachts zum selben Mond. Licht ist eine Welle, eine Energie, das Photon stupst im Photovoltaikmodul ein Elektron an und bewegt es, eine Arbeit, die verrichtet wird, kinetische Energie. Die ist für umsonst. Diese Module aufstellen dürfte nicht das Probelm sein, Stollen zu Hubspeichern ausbauen auch nicht, mit Stahlseil oder Hydraulik. Die Planung aber ist eher etwas Geistiges, etwas Gedankliches. Der Komplex, den es zu errichten gilt, muss sich im Mindesten für den Planer vor seinem inneren Auge auftun, nicht notwendigerweise für den Ausführenden. Wenn man also den Komplex diskutiert, nicht dass uns noch die Heuhaufen ausgehen, auf die Sie Ihre Forumer der Reihe nach draufboxen, mag ein Angebot zur Streitschlichtung sein, dass wir in der Erkenntnis übereinkommen, dass die Energiewende heute technisch machbar ist, das heißt, alles, was es braucht, gibt es, und es funktioniert. Ökonomisch heißt, dass es auch finanzierbar ist, juristisch heißt, dass es auch im Zeitrahmen umsetzbar ist und sich nicht an Widerständen ausbremst aufgrund von Rechten und Bürgerrechten, Bürger hier überall ihr Veto einlegen dürfen und somit am Ende die Gerichte bemühen.
...bis auf den letzten - eigentlich wichtigsten Satz! - dass gerade über dieses zweischneidige Schwert, Gesetz und Justistik oft und viel Ihrer anfänglichen Darstellung aus Eigen- und Gruppeninteressen die logischen Vorgaben ausgebremst und verhunzt werden.

Nennen wir's - und auch das ist dem- allen? - Menschen inhärent:
Besitzstandswahrung!

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Bernd.Brincken 18.04.2017, 10:58
402. Gewissen

Zitat von knuty
"Nicht sauberer" Strom kann nicht mehr billiger werden. "Nicht sauberer" Strom ist zur Zeit nur deshalb billiger, weil er noch mit alten wirtschaftlich längst abgeschriebenen Kraftwerken erzeugt wird. Die halten aber nicht ewig und wenn sie durch neue "nicht saubere" Kraftwerke ersetzt werden, ist der Strom mindestens genau so teuer oder teurer als EE-Strom.
Es ging in meinem Beitrag #253 nur um den Preis am Strommarkt. Wenn Sie eine 'wertvolle' EE-kWh kaufen, dann zahlt der Händler dafür einen höheren Preis als für eine fossil-kWh - die wird also im Markt billiger. Das ist ein ganz automatischer Mechanismus.

Bei Kaffee kann man ihn mit 'fair trade' umgehen, wenn der Händler tatsächlich die Kette vom Erntearbeiter zu Ihrer Packung abkapseln kann. Bei Strom geht das nicht, daher fördern Sie mit 'Ökostrom' nichts anderes als das Marketing bzw. ihr Gewissen.

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Bernd.Brincken 18.04.2017, 11:03
403. Global

Zitat von substanzlos12
Selbstredend wird es immer Menschen geben, die sich das Teure nicht leisten können und sie deshalb auf das billigere ausweichen. Das ganze heißt aber nicht Energiepartionierung oder Energie zum Wohlfühlen - sondern Energiewende. Und die geschieht, ob es Ihnen passt oder nicht, global.
Sie meinen auf der ganzen Welt werden es Regierungen durchsetzen, dass die Verbraucher einen höheren als den auf Ölprodukten basierenden Preis zahlen? Auch in Indien, Ägypten oder Brasilien?

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knuty 18.04.2017, 11:22
404.

Zitat von Bernd.Brincken
Es ging in meinem Beitrag #253 nur um den Preis am Strommarkt. Wenn Sie eine 'wertvolle' EE-kWh kaufen, dann zahlt der Händler dafür einen höheren Preis als für eine fossil-kWh - die wird also im Markt billiger. Das ist ein ganz automatischer ......
Auf dem Strommarkt kostet EE-Strom genauso viel wie konv. Strom. Die Differenz zu dem garantierten Abnahmepreis des EE-Stroms wird über die EEG-Umlage ausgeglichen.
EE-Strom verbilligt das Stromangebot insofern, dass es zu einem höheren Angebot auf dem Strommarkt kommt. Und Angebot und Nachfrage regeln den Preis.

Man kann als Verbraucher auch bewusst und freiwillig "Öko-, Grün- oder Naturstrom" -Tarife mit höherem Preis wählen, auch wenn es da nur wenige echte Anbieter gibt und die meisten nur mehr oder weniger geschicktes Marketing sind.

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Bernd.Brincken 18.04.2017, 11:42
405. Ökostrom

Zitat von knuty
Man kann als Verbraucher auch bewusst und freiwillig "Öko-, Grün- oder Naturstrom" -Tarife mit höherem Preis wählen, auch wenn es da nur wenige echte Anbieter gibt und die meisten nur mehr oder weniger geschicktes Marketing sind.
Ok, um diese "echten Anbieter" geht es.
Welche Auswirkungen auf den _eingekauften_ Strommix an der Strombörse hat es, wenn diese Anbieter eine Ökostrom-kWh verkaufen?
Mein Vorschlag: Keine.
D.h. es gibt auch keinen Unterschied zwischen "echten" und anderen Anbietern; weil grundsätzlich der Strom nicht von der Herstellung zum Verbraucher gekapselt werden kann, anders als (vielleicht) Kaffee.

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