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Plastikabfälle: Der vermüllte Planet
Getty Images/ NurPhoto/ Muhammad Fauzy

Die Menschheit produziert immer mehr Plastik - und große Mengen landen über kurz oder lang in der Natur. Welche Wege führen aus der Abfallkrise?

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Cyberfeld 27.08.2018, 08:57
1.

Irgendwie total verlogen wenn wir von dem Plastik ihm Meer reden dann ist die Hauptquelle laut Wiki hier :

"Laut einer Anfang 2015 in Science veröffentlichten Studie sind die Hauptverursacher des jährlichen Mülleintrags die Länder China, Indonesien, Vietnam und die Philippinen. In den Ländern mit den untersuchten 192 Küstenregionen seien 2010 275 Millionen Tonnen Plastikmüll produziert worden, 99,5 Mio. Tonnen davon seien aus der Bevölkerung gekommen, die innerhalb eines 50-Kilometer-Streifens an der jeweiligen Küste lebe und woher vermutlich der größte Teil der Kunststoffreste stamme, 31,9 Mio. davon seien unsachgemäß entsorgt worden, was schließlich zum errechneten Ergebnis führe. „Die 20 Länder mit der höchsten Verschmutzungsquote seien für 83 % aller unsachgemäß behandelten Plastikabfälle verantwortlich“.

Nach einer 2017 von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) veröffentlichten Studie stammt der größte Teil der Mikroplastik-Einträge aus China, Indien und Südasien sowie Afrika mit dem Nahen Osten. Aus Europa und Nordamerika stammten demnach zusammen weniger als 5 %:"

Hauptgrund ist sowie ich das sehe das diese Länder keine Kläranlagen haben oder den Müll direkt ins Meer schmeißen wir können da nicht wirklich viel dran ändern Mathematisch gesehen.

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Pocillator 27.08.2018, 08:58
2. gelbe Säcke abschaffen - Plastik verbrennen

Das wäre der erste Schritt. Ich tue mein Plastik seit dem ersten Tag des dualen Systems in den Hausmüll, in der Hoffnung, dass er verbrannt wird. An das duale System und Recycling von Plastik habe ich nie geglaubt. Da das Zeugs nicht recycelt werden kann - vor allem nicht diese Mengen - wird es nach China oder Vietnam verschifft und landet so über Umwege in den Meeren.

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demwz 27.08.2018, 08:58
3. Das Problem ist nicht das Plastik,

Das Problem sind die Menschen.

Ich habe solche Müllamsammlungen in DE noch nicht gesehen.
Ich glaube auch nicht, dass unsere Industrie auf Kunststoffverpackungen verzichten kann.

Plastiktüten zu verbieten ist Symbolpolitik und hat keinen praktischen Nutzen.
Habe am WE einen Sack voll Mehrwegtüten entsorgt, der sich halt so angesammelt hat und Mülltüten kaufen wir jetzt extra.
Was für ein Scweachsinn.

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Spiegelleserin57 27.08.2018, 08:59
4. wen wundert es?

wer mal die Straßenränder betrachtet sieh schnell wie die Mentalität von vielen gestaltet ist. Es ist wieder Mode geworden seinen Müll aus dem Autofenster zu entsorgen. Keinen stört es!
Es sind nicht nur die Firmen die auch vermehrt alles in Plastik einpacken. Es ist auch das Verhalten von vielen Menschen das dazu führt dass unsere Wälder und die gesamte Umwelt so vermüllt wird.
Solange diese Art von Entsorgung ungestraft bleibt wird es sich nicht bessern.
Beim Discounter hingeschaut wird man auch feststellen dass oft das Obst angefasst wird und wer will schon Ware essen die vorher durch viele Hände angefasst wurde, Keimübertragung wie an Bahnstationen.
Daher verpacken viele Firmen die Waren und verlängern auch die Haltbarkeit erheblich.
Wer gegen die Verpackungen ist sollte vor der eigenen Haustür beginnen. Besonders viele Jugendliche kennen das Wort Umweltschutz wenig bis gar nicht. Wie viele Abfälle in Vorgärten von großen Wohnanlagen zu finden sind ist schon sehr beachtlich.
Das Umdenken muss vor eigenen Haustüre beginnen und nicht bei den Forderungen nach neuen Gesetzen. Der Kunde ist König und entscheidet was er wo kauft!

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In Kognito 27.08.2018, 09:00
5. VERBRENNEN! - Öl und Gas "sparen"-Entscheiden ohne Ideologie!

KLar, muss der Einsatz von Plastik begrenzt und die Herstellung reglementiert werden, dauert aber.
Einzig schnelle und sichere Lösung - Verbrennung in modernen Anlagen und damit Öl und Gas für Heizung und Strom "sparen"

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schgucke 27.08.2018, 09:02
6. Supermarkt - dein Stündlein schlägt.

tja, ich fürchte, wir müssen wieder beim spezialisierten Einzelhändler mit individuellen Darreichungsformen und Portionen kaufen.
einen Stoffbeutel habe ich tatsächlich seit einigen Jahren immer dabei, ohne mich als verschrobenen "Öko" zu empfinden. Obst und Gemüse braucht selten was mit Folie. nur für die blutigen Dinge bräuchte man ein wiederverwendbares mehrfächriges Einkaufsbehältnis aus Plastik.
dass das viele Plastik ein Problem wird, hat man sich bestimmt nicht vorstellen können, als es aufkam...

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cmanu 27.08.2018, 09:05
7. Und Frau Merkel....

....behauptet kürzlich von einer "Plastiksteuer noch nicht überzeugt zu sein". Die Politik schweigt und die Wirtschaft produziert fröhlich weiter. Natürlich ist es erfreulich, dass mittlerweilen ein breites öffentliches Bewusstsein für die Problematik existiert, solange die wesentlichen politischen Entscheidungsträger nichts unternehmen, wird sich jedoch nichts ändern. Wie viel Plastik muss also noch in die Umwelt eingetragen werden bis die wirtschaftshörige Politik überzeugt ist?

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rabenzucht 27.08.2018, 09:08
8. Verpackungsplastik-Produktion verbieten

als ersten Schritt, in den Kommunen hohe Strafen für "fallen lassen" von Müll einführen, die "Inverkehrbringer" wie Kaffee ToGo Verkäufer, Mc D und WürgerKing (und alle anderen auch, deren Müll in der Umgebung landet) in Haftung nehmen, und als nächsten Schritt auch Plastik bei Verbrauchsgütern reduzieren, das fängt bei Gehäusen für elektrische Geräte an und hört nicht bei Geweben für Klamotten auf.
Und als Verbraucher: keine Kleidung mit Polyester mehr kaufen, keine Kosmetika mit Microplastik, und sagt nicht, das ginge nicht oder wär zu teuer: Kleidung einfach mal länger tragen, dann kostet es auch nicht sooo viel.

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pfauenauge7 27.08.2018, 09:10
9. Bevölkerungsexplosion muss gestoppt werden

Immer mehr Menschen produzieren so lange immer mehr Müll, bis es auf dieser Welt nur noch Menschen und Müll gibt. Und dann gibt es bald gar nichts mehr. Deshalb muss das Bevölkerungswachstum sofort gestoppt und die Zahl der Menschen (friedlich!!!!) sachte reduziert werden. Gleichzeitig muss die Herstellung und Verwendung von Kunststoffen radikal eingedämmt werden. In der Praxis ist leider das Gegenteil zu beobachten. Das ist kollektiver Selbstmord auf Raten.

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