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Podcast "Smarter leben": "Mein Leben fühlt sich besser an, weil ich keine riesige Mül
privat

Im Supermarkt oder bei der Online-Bestellung - wir produzieren im Alltag tonnenweise Plastikmüll. Christoph will nicht mehr Teil des Problems sein und verzichtet fast komplett auf Kunststoff. Hier verrät er, wie's geht.

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leidernein 02.11.2019, 12:38
1. Soll er doch so tun.

Es ist trotzdem überflüssig, darüber zu berichten und es als das neue Normal zu propagieren. Macht es so, aber postet weniger.

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rjumin 02.11.2019, 12:50
2.

Wenn man bei uns im KAUFLAND Frischwurst kauft, wird diese in Papier eingewickelt, die auf der Unterseite mit einer Plastikfolie versehen ist. Auch auf diese Weise wird einem Plastik untergejubelt.

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titeroy 02.11.2019, 14:08
3. Wir produzieren im Alltag tonnenweise Plastikmüll

Nein, die Produkte, die wir brauchen sind mit unnötig viel Plastik verpackt. Ich produziere kein Plastik. Aber ich kann aben nicht darauf verzichten, Klopapier, Spülmittel und anderes zu kaufen. Die Hersteller müssten in die Pflicht genommen werden, sinnvolle Alternativen zu finden.

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juliaz 02.11.2019, 14:15
4. Luxusleben

So kann man natürlich nur leben, wenn die Infrastruktur stimmt - wenn es "Unverpackt"-Läden gibt, und Wochenmärkte, und echte Fleischer, und trinkbares Leitungswasser.

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DKH 02.11.2019, 14:19
5. Nachdem ich die Aussage über Natron gelesen habe

Wusste ich, was von seinen Ideen zu halten ist. NICHTS! Immerhin sagt er Natron und nicht BACKPULVER. Ich kenne die Märchen, die zu Hauf im Internet über das Wundermittel kursieren. Selbst zum Entkalken wird es empfohlen. Calciumcarbonat mit Natriumhydrogencarbonat auflösen und anderer Unsinn.

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teacher20 02.11.2019, 14:56
6.

Im Grunde muss ich nicht mein ganzes Leben umkrempeln und das Ganze dann ad nauseam pressewirksam breittreten, um mich "gut zu fühlen". Kleinigkeiten (z.T. sogar unbewusst) verändern genügt schon. Wenn mir das an einem Tag mal nicht gelingt, schlafe ich deshalb aber nicht schlecht.

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teacher20 02.11.2019, 15:01
7.

Zitat von juliaz
So kann man natürlich nur leben, wenn die Infrastruktur stimmt - wenn es "Unverpackt"-Läden gibt, und Wochenmärkte, und echte Fleischer, und trinkbares Leitungswasser.
Da haben Sie Recht. Grundsätzlich sind fast alle unsere materiellen und immateriellen Probleme, die wir (v.a. wir Deutsche) tatsächlich oder aber auch nur gefühlt haben, Luxusprobleme, die nur deshalb überhaupt existieren, weil elementare Grundbedürfnisse selbstverständlich gedeckt sind und wir unsere Zeit nicht zur bloßen Existenzsicherung verwenden müssen.
Für die Ohren derjenigen, die in weniger sicheren Verhältnissen, müssen sich solche Auslassungen geradezu obszön anhören.

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PeterAlef 02.11.2019, 15:06
8. ...6 Posts...

...die beweisen, dass es noch locker zwei Generationen brauchen wird, bis die Nachricht angekommen sein wird...Greta ist dann knapp 70, und auf Autobahnen gilt dann eine Mindestgeschwindigkeit(sic!) von 130....aber nur für Diesel-SUVs...
Plastiktüten dürfen dann nur noch über dem Kopf getragen werden wegen der Sauerstoffversorgung...

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martinm70 02.11.2019, 15:13
9. Recycling von Plastik wäre vermutlich schwierig

Im ersten Moment klingt es naheliegend. Man hat diverse standarisierte Plastik oder Glas Flaschen für Lebensmittel, Waschmittel etc. stellt diese in eine Maschine wo sie aufgefüllt werden, reinigen muß man sie halt selbst.

Aber ich kann mir vorstellen das es daran scheitert in den Supermärkten Tanks zu installieren die Waschmittel, Joghurt etc. von x verschiedenen Herstellern enthalten. Diese müssen nachgefüllt werden, regelmässig gesäubert. Und ein Hahn wo man das rauslassen kann reicht ja nicht, es müßten eine Menge davon sein. Die Supermärkte müßten viel Geld investieren.

Kommen dann Tanklastwagen und füllen diese? Wie? Über ein Schlauch der mit dem Supermarkt verbunden wird? Das muß dann ja auch für x Hersteller einzeln gemacht werden. Der Schlauch müßte danach aufwändig gereinigt werden.

Haltbarkeitsdatum bei Joghurt wäre sicher schwierig zu managen. Wer ist schuld wenn Lebensmittel verunreinigt sind. Der Hersteller kann ab sofort immer die Schuld auf den Supermarkt schieben. Aber wollen die Supermärkte das?

So wie es jetzt ist, ist es von der Logistik sehr einfach, e kommt eine Palette mit Waschmittel, Joghurt etc. an diese stellt man in den Supermarkt und das wars.

Eiin Pfand Flaschen System. Ich denke Flaschen mit Getränken kann man halbwegs einfach reinigen, aber bei anderen Flüssigkeiten dürfte das weit schwieriger sein.

Über das Thema haben sich sicher schon eine Menge schlauer Leute Gedanken gemacht und sind vermutlich immer zu dem Schluß gekommen das es in der Praxis leider kaum umzusetzen ist.

Bei Waschmittel kann man an sich auch jetzt schon so gut wie komplett auf Plastik Flaschen verzichten. Die EU könnte somit auch einfach ein Verbot daraus machen.

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