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Premiere: US-Militär lässt Riesen-Luftschiff fliegen
US ARMY/ Jim Kendall Photography

Das neue Späh-Luftschiff des US-Militärs hat seinen Erstflug absolviert, rund ein Jahr später als geplant. Der mehr als 90 Meter lange Gigant soll in Zukunft große Gebiete überwachen - wochenlang und ohne Pause.

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Hermes75 09.08.2012, 23:49
30.

Zitat von MADmanOne
Genau so ist es, das Ding ist da oben prima außer Reichweite, solange der Gegner keine Flugzeuge hat. Und mit Hitzesuchern kaum zu erfassen. Wenn ich an die Drohnen denke die man dann später mit Hellfire's ausgestattet hat...bekommt das Ding dann später ne fette Bombe für Notfälle spendiert ? Irgendwas Lasergelenktes oder ein Bunker Buster um Höhlen mit Taliban drin zu sprengen...bin mal neugierig was den Amis da noch einfällt.
Erst denken, dann schreiben. Das Luftschiff wurde konstruiert um ca. 1,5 Tonnen Überwachungselektronik in großer Höhe zu tragen.
Als Träger für Abwurfmunition ist es denkbar ungeeignet.
Eine "fette Bombe" würde mehre Hundert bis zu 2,3 Tonnen (BLU-113) wiegen.
Irgendeine Idee was passiert wenn man ein solches Gewicht zusätzlich an ein Luftschiff hängt?

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Steuerzahler0815 10.08.2012, 00:04
31.

Zitat von crocodil
wohl leicht. so ein Ding mit einer Rakete abzuschiessen. Wieviel haben sich da wohl wieder bei der Entwicklung (nicht zuletzt der Hersteller), eine goldene Nase verdient? Auf der einen Seite Tarnkappenbomber usw. und jetzt das!
normale drohnen sind genauso einfach abzuschiessen da ihre geschwindigkeit niedriger ist als jene der flugzeuge im 2.WK und tarnkfähigkeiten sind auch nicht vorhanden (würden sich auch nicht lohnen drohnen kosten ja sehr wenig)

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rulamann 10.08.2012, 00:16
32.

Zitat von sysop
Das neue Späh-Luftschiff des US-Militärs hat seinen Erstflug absolviert, rund ein Jahr später als geplant. Der mehr als 90 Meter lange Gigant soll in Zukunft große Gebiete überwachen - wochenlang und ohne Pause.
Es gibt auch sowas wie eine Toyota-Flak, damit kriegt man es runter, siehe Lybien.

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ANDIEFUZZICH 10.08.2012, 00:18
33. Reaktionszeit

Zitat von papaya
Der erste Zeppelin hatte schon eine Länge von 128 m, später die Hindenburg 246 m. Angesichts dessen ist es wohl lächerlich das LEMV mit 90 m zum "Giganten" zu stilisieren. Zumindest was Luftschiffe im Allgemeinen betrifft.
Lakehurst, Hindenburg und so weiter.
Da haben die Amis ja besonders schnell reagiert.
Im Endeffekt will man von den Dingern wohl Billigdrohnen starten, ansonsten sehe ich kaum einen militärischen Sinn darin.

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randhesse 10.08.2012, 03:28
35. Diddl in Heidelberg verloren

Zitat von 627235
90 Meter lang auf 7000 Metern Flughöhe (btw: Über dem Meer oder über Grund? Viel Spaß im Gebirge) - da hat sich bestimmt jemand was bei gedacht...weil es natürlich völlig unmöglich ist, so ein großes, langsam und relativ niedrig fliegendes Ziel abzuschießen. Raketen wären allerdings nicht unbedingt das Projektil meiner Wahl...zumindest für IR-Zielerfassung dürfte das Gerät zu kalt sein
Tolle Erkenntnis.

Selbst wenn die Flughöhe _unwahrscheinlicherweise_ nur "above sea-level" wäre:
Wenn man sich das Waffenarsenal eines solchen "asymmetrischen" Krieges mal anschaut, was sollten die Talib/AlQuaida denn gegen das Teil einsetzen?
Eine deutsche 8.8er Flak aus dem Kriegsmuseum in Peschawar, evtl.?
Alles, was "da unten" an FLA- Waffen "auf Gegnerseite" kursiert, ist "Infanteristisch", d.h., es schafft "mit Glück" mal 2 500 m in der Senkrechten.
Und selbst für irgendwelche Agrar- Sprüher, oder sonstige übergebliebene Doppeldecker als "Kamikaze- Platform", ist die Flughöhe schlicht utopisch.

Und auch in allen anderen von der Uno/Nato im Lauf der Jahre ausgerufenen "No- Fly- Zones" war/wäre es eine Frage von Tagen, das Abwehrpotential selbst eines "konventionell" gut gerüsteten Gegners "mal eben" aus der Luft _so_ zu zerschlagen, daß die Luft für den Reconnaisance- Zepp "rein" ist.

So what?

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randhesse 10.08.2012, 03:40
36. Diddl in Heidelberg verloren

Zitat von jüttemann
Der CARGOLIFTER war ein reines Transportluftschiff, das bis zu 160 Tonnen hätte tragen können. Ein CASTOR-Behälter wiegt rund 100 Tonnen und die Absicherung seines Transports auf dem Landweg vor Störungen und Sitzblockaden grüner Ex-Umweltminister und Bundestagsabgeordneter sowie linkschaotischer Berufsdemonstranten kostet den Steuerzahler jedes mal 25 Millionen Euro und etliche verletzte Polizisten.
Mal abgesehen vom "OT":

Ja, dann hätte sich dort z. B. mal als allererstes diese tolle "Entsorgungsgesellschaft" der AKW- Betreiber "in die Bresche" werfen können...
Ach nee, die bezahlen ja nur die "reinen" Transportkosten an die Bahn, und sonst nix...
Ein Schelm, der jetzt Böses dabei denkt ....

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kaiser-wilhelm 10.08.2012, 05:58
37. Nix Neues

Sofern man zu dem Thema vorher schon mal etwas gegoogelt hat, dann hatte man vor diesem Artikel schon Kenntnis. Derartige Spy Blimps sind auch geplant für die flächendeckende Überwachung der USA. Undd as ist gar kein Geheimnis.

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texas_star 10.08.2012, 07:08
38.

Zitat von sysop
Das neue Späh-Luftschiff des US-Militärs hat seinen Erstflug absolviert, rund ein Jahr später als geplant. Der mehr als 90 Meter lange Gigant soll in Zukunft große Gebiete überwachen - wochenlang und ohne Pause.
an alle moechtegern ballistik experten hier.... alles was 4,000-5,000m UEBER grund fliegt koennen sie mit gewehren nicht mehr abschiessen. schon gar nicht mit der weitverbreiteten AK47 in afghanistan.

mobile flak reicht etwas hoeher, aber ab 7,000m wirds auch da eng....
und schultergestuetzte raketen brauchen entweder radarschatten oder waermeabgabe. beides minimal bei einem zeppelin.
und guess what: was ist wenn die Amis das ding speziell nachts einsetzen und tagsueber ueber 8km hoehe im sicherheitsabstand fliegen lassen?
ohne luftwaffe koennen sie das teil nicht runterholen... und eine luftwaffe haben die taliban nicht.

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mafele 10.08.2012, 07:14
39. optional

Das Projekt hieß in Deutschland "Cargolifter", wurde mit Steuermillionen fast bis zur Serienreife getrieben und dann von rotgrün abgewürgt, weil offenbar die Phantasie fehlte, wofür solche Luftschiffe neben Lasttransport auch einsetzbar sind. Grenzüberwachung Mittelmeer fällt einem da spontan ein. Die Patente aus der Insolvenzmasse von Cargolifter gingen im übrigen auch über den Teich. Aktuell kann man ein ähnlich angelegtes Drama übrigends derzeit wieder bei der Solarindustrie mitverfolgen - diesmal heißt der Nutznießer China. Bei der Windkraft steht eine ähnliche Entwicklung bevor.

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