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Problem Plastikmüll: Papiertüten sind auch nicht besser
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Plastikmüll verschmutzt die Umwelt, bedroht Lebewesen. Doch die Alternativen Bioplastik und Papier erweisen sich ebenfalls als problematisch.

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wincel 12.01.2018, 17:58
30.

Was wird denn empfohlen, womit man die Plastikttueten ersetzt, die fuer Obst und Gemuese zum Verpacken im Laden vor dem wiegen verwendet werden?
Wir haben mittlerweile die Mehrzahl an Plastikprodukten (selbst Kleidung aus synthetischen Fasern, wegen der Mikrofasern im Waschmaschinenwasser) ersetzt mit Alternativen. Aber was macht man mit diesen kleinen duennen Plastiktueten? Staendig von einer Tuete in die selbe umladen ist ja keine Loesung, die Lebensmittel leiden unter der Behandlung und ich brauche ja trotzdem mehrere ... Behaelter, einen fuer jedes Obst und Gemuese.

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adamk 12.01.2018, 18:02
31.

Zitat von Drehmoment
...aber wenn ein Bio-Legostein nach 20 Jahren im Wald oder im Ozean dann schließlich doch mal verrottet ist das doch besser, als wenn er gar nicht verrottet. Oder hat dazu jemand andere Gedanken?
Exakt .. zudem werden mit der wachsenden Nutzung auch entsprechende Recycling-System kommen. Aktuell gehört Bio-Kunststoff tatsächlich weitgehend in den Restmüll.

Bei Biokunststoffen ist allerdings auch Öko nicht das Hauptargument, sondern der nachwachsende Rohstoff. Unabhängigkeit von Erdöl ... und allem was damit verbunden ist.

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emobil 12.01.2018, 18:07
32.

Zitat von felixbonobo2
blindfischen vor augen führt das es die industrie und wirtschaft ist, die in hanf die größte bedrohung für ihre lobby sieht und für die kriminalisierung dieser pflanze sorgte. .
meine Güte, man muss doch nun nicht zwanghaft hinter Allem und Jedem gleich eine Lobby-Verschwörung sehen!
Schon in den 70er-80er Jahren gab's Hanfbeutel; jeder Alternative lief eine zeitlang damit rum (zumindest im alternativen Berlin). Diese Beute haben sich aber gar nicht bewährt, da sie nicht viel aushielten: schon nach recht kurzer Zeit lösten die sich in ihre Bestandteile auf und waren außerdem schrecklich dick in der Tasche.
Der "Normalo" wird damit jedenfalls nicht permanent herumlaufen wollen.
Also ich war kürzlich in Amsterdam in der City und da läuft jeder, der was einkauft mit soliden Papierbeuteln herum. Und das finde ich akzeptabel und praktikabel.

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whocaresbutyou 12.01.2018, 18:09
33. Bullshit-Bingo...

Zitat von angst+money
Leider ersetzt gerade bei Umwelt-Themen meistens Wohlfühl-Rethorik echtes Wissen.
Da haben Sie leider völlig recht.

Wie bei den meisten emotional belasteten Themen, wird auch hier mit viel heißer Luft gewaltsam um das eigentliche Problem herum gestritten.

Nicht das Plastik, sondern Menschen belasten die Umwelt.

Ein Verpackungsmaterial, dass, tonnenweise einfach in den Wald geschmissen, die Umwelt nicht belastet, gibt es nicht.

Eine Plastiktüte, die nach mehrfacher Verwendung ordnungsgemäß als Müllbeutel in der energetischen Verwertung (aka Müllverbrennung) landet, schadet keinem einzigen Fisch.

Genau so wenig, wie die (zugegebenermaßen unsäglichen) Einwegflaschen, wenn man sie nach dem Gebrauch in einen Pfandautomaten steckt, statt sie aus purer Faulheit einfach in dem Fluss zu schmeißen.

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sonnemond 12.01.2018, 18:09
34. Es geht doch nichts über Leinenbeutel

Leicht, strapazierfähig, optisch in vielen Variationen, hunderte Male verwendbar.

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sikasuu 12.01.2018, 18:13
35. Es geht gut ohne! Früher (tm) hatte man ein Netz in der Handtasche....

Zitat von trulala
Die Alternative zu Plastik-Einwegverpackungen sind doch bitte nicht andere Einwegverpackungsmaterialien sondern einfach keine Einwegverpackungen.
... und heute nutze ich seit Jahren einen zusammenlegbare Nylonbeutel, den man gut in die hintere Hosentasche schieben kann, wenn mal was spontan gekauft werden muss.
.
Dieser Einwegverpackungswahn selbst Kaffee in 10Gr. Portionen ist mMn. nur noch "krank" Was kann eine "Kapselkaffeemaschine" anders als ein manueller "Siebträger" mit 2-3 Sorten Kaffee (gemahlen) im Schrank & gegebenenfalls einer Mühle im Haus.
.
In Firmen usw. wo jeder einen anderen Kaffee trinken will, vielleicht noch verständlich, aber sonst?
.
Selbst bei Filterkaffee kann man heute (wenigstens zu Hause) auf die Papierversion verzichten. Einen Metallfilter aus zu klopfen und kurz Wasser drüber laufen zu lassen ist wirklich keine MÜHE!

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bobrecht 12.01.2018, 18:18
36. Konusmgesellschaft und Ökostreben - das geht nicht zusammen.

Die Wirtschaft sowie das politisches System stecken in der Zawnagsjacke des Konsums. Alles ist vom "steten Wachstum" abhängig. Auswege daraus zu finden würde revolutionäres Denken erfordern. Dazu sind wir noch nicht bereit. Letztlich wird wohl ein Kollaps des Systems uns alle wachrütteln müssen...

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fahrgast07 12.01.2018, 18:19
37. Plastik ist besser

Die Plastiktüte, die ich zehnmal verwende, ist jeder Papier- oder Stofftüte ökologisch haushoch überlegen.

Wenn ich Kunststoff ordentlich entsorge, landet auch nichts im Meer. Es gibt keinen Grund, Plastik zu verteufeln.

Das Problem ist die Gedankenlosigkeit: Kaum steht Öko und Bio auf dem Material, wird wieder dreifach verpackt und gedankenlos weggeworfen.

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dborrmann 12.01.2018, 18:20
38. Seit Jahren benützen wir die guten, alten Einkaufstaschen und Netze...

die schon unsere Eltern und Großeltern benutzten: Praktisch, haltbar, stabil....

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emobil 12.01.2018, 18:20
39.

Zitat von wincel
Wir haben mittlerweile die Mehrzahl an Plastikprodukten (selbst Kleidung aus synthetischen Fasern, wegen der Mikrofasern im Waschmaschinenwasser) ersetzt mit Alternativen.
Also nur 100% Baumwolle oder Schurwolle erlaubt?
Auch bei Socken, wo eine Beimischung von bis zu 20% durchaus sinnvoll ist, da es die Lebensdauer erheblich erhöht?
Und die Produktionsbedingungen für ökologisch korrekte Baumwolle? Und die Produktion von Wolle ist völlig unproblematisch? Alles ziemlich kompliziert und teuer ... und deshalb für den Normalverbraucher ungeeignet.

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