Forum: Wissenschaft
Produktivität am Arbeitsplatz: Frauen sind bei Wärme leistungsfähiger als Männer
Agnieszka Wozniak/ Milton Brown/ Caiaimage/ Getty Images

Bei steigender Raumtemperatur verbessert sich die Produktivität von Frauen - die der Männer nimmt dagegen ab. Das zeigen Experimente. Aber auch die Männer haben besondere Stärken.

Seite 4 von 4
gruener00 24.05.2019, 15:24
30. Klimakterium

Mit 50jährigen würde der Test sicher anders ausfallen. Da bevorzugen viele Frauen wegen der klimakterischen Hitzewallungen kältere Räume.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
StefanXX 24.05.2019, 16:10
31. Blanker Unsinn

Zitat von brooklyner
Das bestätigt ja Mal wieder meine Beobachtungen aus Südostasien, Afrika und Südamerika, wo die Frauen eigentlich alles machen, Geschäfte führen, arbeiten, Kinder aufziehen, während die Männer auf Tuktuks rumlungern oder als korrupte Polizisten irgendwo rumsitzen und allenfalls das grosse Wort führen und keine Ahnung von irgendetwas haben. Wenn man nach dem Weg fragt, immer eine Frau fragen, niemals einen Mann, will man auch ankommen. Sage ich als Mann.
Das in so einer Pauschalität zu sagen ist blanker Unsinn, zumindest was Südostasien betrifft. Ich war beruflich auch oft in Malaysia und Thailand und kann Ihre "Beobachtungen" überhaupt nicht bestätigen. Ich habe dort sehr viele fleißige und hilfsbereite Männer im Job kennengelernt (Frauen auch).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Igelnatz 25.05.2019, 07:03
32. repräsentativ? - Einzelfalcharakter

Wie repräsentativ ist die Studie? Würde eine Wiederholung an einer anderen Universität die gleichen Ergebnisse bringen? Menschen an Universitäten sind nicht sehr homogen. Ich glaube eher nicht. Meine Vermutung -die Hypothese in dieser Studie ist zufällig signifikant. Eine Wiederholung an mehreren Universitäten kann die Aussagekraft erhöhen oder auch das Ganze widerlegen - was ich für gegeben halte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
evilynnigirlie 25.05.2019, 09:55
33. war klar...

dass Männer das nun versuchen das ins Lächerliche zu ziehen, dabei ist das ja wahrlich keine neue Erkenntnis, Studien dazu gibt's ja nun schon länger. Wir leben in einer Welt, die nahezu ausschliesslich auf Männer zugeschnitten ist. Sei es nun die Smartphonegrössen, die auf Männerhände zugeschnitten werden (Ja, liebe Frauen, Männer können Fotos machen und Texten mit EINER HAND, wir brauchen beide Hände, weil Smartphones zu gross für uns sind), Toilettenräume sind so schlecht geplant, dass bei Frauen traditionell eine lange Schlange entsteht (ja, liebe Männer, das hat weniger damit zu tun, dass Frauen gerne aufm Klo abhängen, sondern Frauen brauchen durchschnittlich länger aufm Klo, aufgrund der Biologie) bis hin zum Crash-Test-Dummie, der einen "durchschnittlichen Mann" testet. Frauendummies gibt es zwar, allerdings gibt es keinen einzigen europäischen Crashtest, der weibliche Dummies vorschreibt. Zudem nehmen "weibliche Dummies" keine Rücksicht auf weibliche Biologie, sondern sind nur kleinere männliche Dummies. Und dann natürlich die Raumtemperatur in Büros, die auf Männer ausgerichtet ist, was zu manchmal absurden Situationen führt, wo Frauen in dicken Wollpullis und Decken eingewickelt am Rechner arbeiten, während die Männer in Shorts und T-Shirts rumlaufen. Diese Liste lässt sich nahezu endlos fortsetzen (Medikamententrials mit überwiegend männlichen Testgruppen, sämtliche moderne Tech auf Männer zugeschnitten, Sicherheitskleidung für Polizistinnen, Feuerwehrfrauen lediglich "verkleinert" ohne Rücksicht auf z.b. Brustgrössen etc) . Für die Männer nicht so schlimm, aber für Frauen mitunter lebensgefährlich. Und diese Fakten sind nicht "feministisch", sondern nackte Wahrheiten. Frauen haben ein 36% höheres Risiko bei einem Autounfall zu sterben, weil einfach die Anatomie von Frauen nicht berücksichtigt wird. Dass dem Grossteil der Menschheit (Frauen und Männern) das nicht so bewusst ist, ist mir schon klar, das gehört viel mehr in die Öffentlichkeit gerückt. Frauen sind immerhin die andere Hälfte der Menschheit. Wir müssen aufhören, uns nur an Männern zu orientieren, unsere Körper funktionieren anders!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
theuserbl 25.05.2019, 12:17
34. sagt nicht viel aus

Von Runde zu Runde haben die Forscher die Raumtemperatur erhöht.
Wurden die Probanden nun mit der Zeit besser oder schlechter wegen der Raumtemperatur oder weil sie länger an den Aufgaben waren und Männer nicht so ausdauernd bei Denkaufgaben sind und Frauen wiederum länger brauchen, um sich "einzuarbeiten".

So wie der Versuchsaufbau war, kann man es unterschiedlich interpretieren.

Und wie stark war die Verbesserung oder Verschlechterung mit der Zeit/Temperatur? Und wieviele Männer und Frauen wurden besser oder schlechter?
Gab es auch Frauen, die mit der Zeit schlechter wurden und Männer, die mit der Zeit besser wurden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
current3 25.05.2019, 14:07
35. Ja.

Zitat von theuserbl
Von Runde zu Runde haben die Forscher die Raumtemperatur erhöht. Wurden die Probanden nun mit der Zeit besser oder schlechter wegen der Raumtemperatur oder weil sie länger an den Aufgaben waren und Männer nicht so ausdauernd bei Denkaufgaben sind und Frauen wiederum länger brauchen, um sich "einzuarbeiten". So wie der Versuchsaufbau war, kann man es unterschiedlich interpretieren. Und wie stark war die Verbesserung oder Verschlechterung mit der Zeit/Temperatur? Und wieviele Männer und Frauen wurden besser oder schlechter? Gab es auch Frauen, die mit der Zeit schlechter wurden und Männer, die mit der Zeit besser wurden?
Richtig.

Aussagekräftiger wäre vielleicht auch gewesen, Männer und Frauen mit ähnlicher Leistungsfähigkeit zu beobachten, wenn die Temperatur verändert wird. Dadurch könnte man verhindern, dass äußere Faktoren das Ergebnis verfäschen.
(z.B. dass männliche Studenten sich aufgrund ihrer Sozialisierung mehr mit Mathematik auseinandersetzen. Möglicherweise haben sie auch einfach mehr Erfahrung mit Mathe-Tests, weil sie eher technische Berufe ergreifen wollen).

Sicher interessanter Gegenstand, aber man erkennt auch an den Kommentaren im Forum, dass den meisten die Komplexität dieser Zusammenhänge nicht im Ansatz bewusst ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
PRAN1974 25.05.2019, 14:23
36. Zweifel an Studie

Dass Frauen biologisch bedingt schneller frieren als Männer, oder umgekehrt Männern schneller zu heiß wird, ist nichts Neues. Neu ist mir jedoch, dass ich bei 33 Grad leistungsfähiger sein soll als bei angenehmen 20-25. Daran habe ich doch starke Zweifel und frage mich, ob die Studie wirklich repräsentativ war. Auch die Kleidung spielt eine große Rolle. Frauen haben es im Arbeitsleben bei Hitze etwas leichter. Selbst in Berufen mit Kundenkontakt ist meist ein schulterfreies Kleid erlaubt. Bei Männern ist kurzärmeliges Hemd oft schon das Maximum an erlaubter Textilfreiheit. Das verstärkt natürlich die Unterschiede noch. Immerhin kann ich also als Frau der Klimaerwärmung gelassen entgegensehen. Trotzdem hoffe ich, dass nicht ab sofort Frauen mit diesem Argument die Klimaanlage verwehrt und die wärmsten Büros zugewiesen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sunny strobe 29.05.2019, 16:48
37.

Zitat von evilynnigirlie
dass Männer das nun versuchen das ins Lächerliche zu ziehen, dabei ist das ja wahrlich keine neue Erkenntnis, Studien dazu gibt's ja nun schon länger. Wir leben in einer Welt, die nahezu ausschliesslich auf Männer zugeschnitten ist. Sei es nun die Smartphonegrössen, die auf Männerhände zugeschnitten werden (Ja, liebe Frauen, Männer können Fotos machen und Texten mit EINER HAND, wir brauchen beide Hände, weil Smartphones zu gross für uns sind), Toilettenräume sind so schlecht geplant, dass bei Frauen traditionell eine lange Schlange entsteht (ja, liebe Männer, das hat weniger damit zu tun, dass Frauen gerne aufm Klo abhängen, sondern Frauen brauchen durchschnittlich länger aufm Klo, aufgrund der Biologie) bis hin zum Crash-Test-Dummie, der einen "durchschnittlichen Mann" testet. Frauendummies gibt es zwar, allerdings gibt es keinen einzigen europäischen Crashtest, der weibliche Dummies vorschreibt. Zudem nehmen "weibliche Dummies" keine Rücksicht auf weibliche Biologie, sondern sind nur kleinere männliche Dummies. Und dann natürlich die Raumtemperatur in Büros, die auf Männer ausgerichtet ist, was zu manchmal absurden Situationen führt, wo Frauen in dicken Wollpullis und Decken eingewickelt am Rechner arbeiten, während die Männer in Shorts und T-Shirts rumlaufen. Diese Liste lässt sich nahezu endlos fortsetzen (Medikamententrials mit überwiegend männlichen Testgruppen, sämtliche moderne Tech auf Männer zugeschnitten, Sicherheitskleidung für Polizistinnen, Feuerwehrfrauen lediglich "verkleinert" ohne Rücksicht auf z.b. Brustgrössen etc) . Für die Männer nicht so schlimm, aber für Frauen mitunter lebensgefährlich. Und diese Fakten sind nicht "feministisch", sondern nackte Wahrheiten. Frauen haben ein 36% höheres Risiko bei einem Autounfall zu sterben, weil einfach die Anatomie von Frauen nicht berücksichtigt wird. Dass dem Grossteil der Menschheit (Frauen und Männern) das nicht so bewusst ist, ist mir schon klar, das gehört viel mehr in die Öffentlichkeit gerückt. Frauen sind immerhin die andere Hälfte der Menschheit. Wir müssen aufhören, uns nur an Männern zu orientieren, unsere Körper funktionieren anders!
Ja, das sieht ganz nach Autistik - Gehabe aus im globalen Maennerklub, nicht? Es wird Zeit fuer die Frauen, denn immerhin sind die in der Mehrheit, nun endlich ihre Mehrheitsberechtigung einzufordern - im Sinne von : NO TAXATION without (proportional Parliamentary REPRESENTATION z. B. sprich: POWER OF WO/MANITY - LADIES FIRST! Schon vor zweieinhalb Tausend Jahren ermunterte Aristophanes die Damen von Athen zu einem Warnstreik in sachen Sex - IT's TIME to claim Women's Rights.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 4