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Prognose für 2030: Deutschland schrumpft und vergreist
DPA

Trotz Zuwanderung wird Deutschland in 15 Jahren eine halbe Million Einwohner weniger haben, zeigt eine Hochrechnung. Mehr als die Hälfte der Menschen wäre älter als 48. Das hat für Stadt und Land teils dramatische Folgen.

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andneu 08.07.2015, 12:34
1. So what?

"Trotz Zuwanderung wird Deutschland in 15 Jahren eine halbe Million Einwohner weniger haben (...)"

Also statt knapp 83.000.000 dann eine halbe Millionen weniger. Und wo soll da das Problem sein? Hat mir bis heute keiner überzeugend erklären können.

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Leser161 08.07.2015, 12:36
2. Chance

Man muss bei sowas immer auch die Chancen sehen. Vielleicht werden Arbeitnehmer ab 50 dann endlich mal wieder gewürdigt. Oder man erkennt das ein Certified XYZ zwar eine gute Grundlage ist, aber Erfahrung auch irgendwie wichtig ist.

Das würde u.a. die Sozialkassen entlasten.

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s342 08.07.2015, 12:41
3. Umdenken

Wir sollten mal umdenken und ein Schrumpfen der Bevölkerung als positiv sehen.
1. Die Welt ist überbevölkert, die Umwelt würde es nur zu gute kommen, wenn weniger Menschen diesen Planeten besiedeln würden.
2. Zunehmende Automatisierung wird in Zukunft viele Arbeitsplätze wegfallen lassen. Warum brauchen wir dann noch mehr Nachwuchs?Damit dieser dann arbeitslos sein wird?
3. Es ist eine Entwicklung, die zwangsläufig irgendwann mit allen Ländern passieren wird. Wir brauchen nicht noch mehr Nachkommen, um unsere Altersvorsorge zu finanzieren. Deutschland könnte als gutes Beispiel vorangehen.

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onkel-ollo 08.07.2015, 12:42
4. Es kann auch ein Segen sein!

Jeder einzelne Mensch verbraucht Ressourcen. Für jeden einzelnen Menschen werden die Meere leer gefischt, Autos gebaut, muß Strom produziert werden und werden Landschaften mit Häusern und Straßen versiegelt. Als nächstes soll nach den Bodenschätzen in der Arktis gegraben werden.

Natur & Umwelt wären nicht traurig darum, wenn sich die Menschen weniger stark vermehren und ausbreiten! Im Einklang mit Tier & Umwelt zu leben, das geht nur mit weniger Menschen!

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infonetz 08.07.2015, 12:42
5.

Wundert mich nicht bei der Politik in den letzten 30 Jahren. Kinder haben wollen ist heute zum Luxus geworden und immer weniger können sich das leisten.

So habe ich bewußt auf Kinder verzichtet weil ich es mir damals (1990er Jahre) einfach nicht leisten konnte. Und das ist ja noch "schlimmer" geworden wenn ich so die jungen Menschen heute höre. Gerade was die Sicherheit einer Arbeit (heute job) angeht ist es finanziell ein großes Risiko.

Und ich lese ja auch das wenn man dann einmal in H4 ist kaum noch rauskommt. Und nur noch "jobs" bekommt wo man noch Aufstocken muss um über die Runden zu kommen. WER hätte da nicht bedenken Kinder in die Welt zu setzen.

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hamari2013 08.07.2015, 12:47
6. kein Wunder...

macht das kinderkriegen für Paare ansprechender und für Frauen vereinbarer mit anderen Zielen. liegt bei der Regierung und der Wirtschaft...

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infonetz 08.07.2015, 12:51
7.

Zitat von onkel-ollo
Jeder einzelne Mensch verbraucht Ressourcen. Für jeden einzelnen Menschen werden die Meere leer gefischt, Autos gebaut, muß Strom produziert werden und werden Landschaften mit Häusern und Straßen versiegelt. Als nächstes soll nach den Bodenschätzen in der Arktis gegraben werden. Natur & Umwelt wären nicht traurig darum, wenn sich die Menschen weniger stark vermehren und ausbreiten! Im Einklang mit Tier & Umwelt zu leben, das geht nur mit weniger Menschen!
Das zeigt aber auch das wir Menschen nur an uns denken! Im Grunde packen wir das Boot ja immer voller mit Gold obwohl wir wissen das es unter gehen wird.

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Don_Draper 08.07.2015, 12:53
8. Warum?

"Die Stiftung warnt aufgrund der Daten vor dramatischen Folgen für den ländlichen Raum. Dort werde es immer schwieriger werden, eine funktionierende Infrastruktur etwa bei Nahverkehr oder ärztlicher Versorgung sicherzustellen."

Wenn es im ländlichen Raum kaum noch Menschen gibt, dann braucht man auch keine umfängliche Infrastruktur, sondern muß die Menschen entsprechend anbinden, oder die müssen das selber tun.
Kann doch heute auch nicht in den Wald ziehen und dann erwarten, das Strom und Wasser gelegt wird und möglichst noch eine Bahnhof in der Nähe meines Hauses.

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Spiegelleserin57 08.07.2015, 12:53
9. ganz klar...

die arbeitsfähigen Menschen drängen zur Arbeit und damit in die Stadt. Die Infrastruktur auf dem Land ist jetzt schon ein Problem weil man die Wirtschaft nicht aufs Land geholt hat, verpaßt! wohl auch ein politisches Problem. Wenn man auf das Auto angewiesen sit wird es wikrlich kritisch und das nächste Krankenhaus viele Kilometer entfernt liegt und der Arzt auch dann wird wohl niemand auf dem Land wohnen wollen.
Das Altern der Bevölkerung ist kein Problem, warum auch. Unsere Erde muss so viele Menschen versorgen.
Auf Dauer kann also eine Zuwanderungen gar nicht schaden, entgegen aller Proteste!

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