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Prognose für 2030: Deutschland schrumpft und vergreist
DPA

Trotz Zuwanderung wird Deutschland in 15 Jahren eine halbe Million Einwohner weniger haben, zeigt eine Hochrechnung. Mehr als die Hälfte der Menschen wäre älter als 48. Das hat für Stadt und Land teils dramatische Folgen.

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seid-kritisch 08.07.2015, 13:26
30. 38 Millionen hieß es im Spiegel für 2040

Vor ca. 35 Jahren wurde auch schon Angst gemacht: die Deutschen wären am Aussterben. Die Zahlen waren erschütterd: nur nach 38 Millionen in Deutschland. Da ist doch die jetzige (sicherlich auvh falsche) Prognose eine
echte Heilsbotschaft.
Im übrigen: die Automation galoppiert weiter. In 10 Jahren wird wieder jeder 10. Arbeitsplatz durch eine Maschine ersetzt sein.

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question2001 08.07.2015, 13:26
31. Wie wäre es wenn -

- man das Thema mal nicht mit Panikmache betrachtet?
Das hat doch schon bei der Riester-Rente zu nichts gutem geführt.
Wie wäre es wenn man mal die Produktivitätssteigerung einbezieht? Wenn man die Entlastung für die Umwelt betrachtet? Freiwerdende Mittel weil weniger ausgebaut werden muss? Wohnungen vielleicht wieder mal bezahlbarer werden?

Statt dessen immer diese platten Schlagworte, mit denen uns derzeit auch der Zuzug von Millionen Leuten aus katastrophalen Bildungssystemen, und inkompatiblen Wertesystemen schmackhaft gemacht werden soll.

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sonnemond 08.07.2015, 13:34
32. Deutschland schrumpft sich gesund

Würden der "Generation Praktikum" anständige Arbeitsplätze angeboten, gäbe es auch mehr Kinder.

Die prekären Arbeitsverhältnisse, in der sich heute viele junge Menschen befinden, bieten nicht die Grundlage, um verantwortungsbewusst eine Familie zu gründen.

Und Bertelsmann möchte uns mal wieder ein Problem verkaufen.

Ohne finanzielle Sicherheit keine Kinder. So einfach ist das. Und so gesund ist es.

Daran ändern die vielen, z. T. fragwürdigen Statistiken, mit denen die Bertelsmann-Stiftung seit Jahren ungefragt Deutschland überschüttet, auch nichts.

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erlachma 08.07.2015, 13:37
33.

Warum ist das Altern kein Problem?
Das Altern an sich, möglicherweise. Aber das Verhältnis von Rentenzahler zu Rentenempfänger ist ein Problem, und wird immer schlimmer.
Wären Arbeitnehmer in der Lage, immer länger zu arbeiten, entsprechend der längeren Lebenserwartung, könnte man das in den Griff bekommen, aber das wird nicht passieren. Schon heute behält kaum jemand eine Arbeit, die er bis zur Verrentung ausüben kann.

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Olaf 08.07.2015, 13:38
34.

Zitat von Don_Draper
Wenn es im ländlichen Raum kaum noch Menschen gibt, dann braucht man auch keine umfängliche Infrastruktur, sondern muß die Menschen entsprechend anbinden, oder die müssen das selber tun. Kann doch heute auch nicht in den Wald ziehen und dann erwarten, das Strom und Wasser gelegt wird und möglichst noch eine Bahnhof in der Nähe meines Hauses.
Warum nicht?

Man kann ja auch erwarten, dass der Staat einem die niedrige Miete in gefragter Lage in Metropolen garantiert.

Von dem Gedanken, dass jeder selbst für sein Leben verantwortlich ist haben wir uns doch schon lange verabschiedet.

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gpkneo 08.07.2015, 13:40
35. Danke

Danke für die Prognose ,dass ich 80 werde. Im Jahr 2030 werde ich mich melden ,falls es SPON da überhaupt noch gibt.

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Maximilian53 08.07.2015, 13:40
36. Problemlos - Gespensterproblem einer Lobby !

Diese Diskussion soll nur die Bevölkerung für die Zuwanderung ,welche wir nicht benötigen,weich klopfen.Die Bevölkerungszahl ist rückläufig ,aber nicht besorgniserregend,denn der wissenschaftlich-technische Fortschritt und die Globalisierung ,sprich Arbeitsteilung, heben die Arbeitsproduktivität entscheidend und dies wird immer noch Arbeitslose produzieren.Deshalb nur gesteuerte Zuwanderung nach Kanada - Muster !Der Rest ist Lobbyismus der Großindustrie, da sie Käufer braucht ,welche die Produkte mit deutscher Sozialhilfe u.ä. bezahlen.Hilfreiche geschmierte Wissenschaftler und Politiker für diese kruden Thesen gibt es ausreichend,dies gehört zur Kategorie:Die Rente ist sicher,der EURO besser wie die D-Mark und weitere Großlügen,die mithilfe der Gleichschaltungsmedien verbreitet werden.

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mikesch0815 08.07.2015, 13:40
37. Wenns schrumpft...

...braucht man auch nicht so weit fahren um von A nach B zu kommen - ist doch super!

Wie konnte eigentlich dieses Land all die Jahrhunderte überhaupt existieren, wo es doch zumeist weniger als ein Zehntel der jetzigen Bevölkerung hatte? Und warum sollte dann ein Leben auf dem Land nicht möglich sein?

Die einzige Sorge ist doch, daß keiner eine Idee für eine funktionsfähige Reform der Rente hat.

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matze_wehlau 08.07.2015, 13:41
38. gut erkannt

Zitat von s342
Wir sollten mal umdenken und ein Schrumpfen der Bevölkerung als positiv sehen. 1. Die Welt ist überbevölkert, die Umwelt würde es nur zu gute kommen, wenn weniger Menschen diesen Planeten besiedeln würden. 2. Zunehmende Automatisierung wird in Zukunft viele Arbeitsplätze wegfallen lassen. Warum brauchen wir dann noch mehr Nachwuchs?Damit dieser dann arbeitslos sein wird? 3. Es ist eine Entwicklung, die zwangsläufig irgendwann mit allen Ländern passieren wird. Wir brauchen nicht noch mehr Nachkommen, um unsere Altersvorsorge zu finanzieren. Deutschland könnte als gutes Beispiel vorangehen.
Da sprechen Sie mir aus der Seele.

im Osten sehen wir momentan, das Bevölkerungsrückgang auch zahlreiche positive Effekte hat:

Rückgang der Arbeitslosigkeit,
damit verbunden Rückgang der Perspektivlosigkeit,
bezahlbarer Wohnraum trotz der Tatsache das aus
aus vielen hässlichen Gettos grüne Oasen geworden sind.
Rückgang der Kriminalität (ausgenommen Einbruch - da geht aber viel auf das Konto organisierter Banden)

Warum wird in den Medien immer so ein Schreckgespenst an die Wand gemalt? Ist menschliches Leben nur in stark expandierenden Millionenstädten möglich?

Wir können heute mit sehr wenigen Arbeitskräften - sehr viel produzieren. Welche klassischen Modelle der Arbeitswelt sollen die ganzen Menschen da noch aufnehmen? Schrumpfung ist die einzige Lösung.

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hanfiey 08.07.2015, 13:41
39. Die Lösung

Rente mit 79 Jahren und alles wird gut

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