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Projekt Hyperloop: Wie Musk das Zugwunder wahrmachen will
AP/ Tesla Motors

1200 km/h schnell, erdbebensicher, umweltfreundlich: Der US-Unternehmer Elon Musk will einen wahren Wunderzug an der US-Westküste fahren lassen. Fraglich ist allerdings nicht nur, ob das Projekt realistisch ist - sondern auch, ob der "Hyperloop" ein Erdbeben überstehen würde.

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spon-facebook-10000220808 13.08.2013, 19:30
1. optional

Ich halte das Projekt wegen dem angegebenem Problem der Notrettung auch für unmöglich. Aber ich bin gespannt und lass mich überraschen. Als Erster würde ich aber nicht unbedingt in das Ding steigen ;)

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clausbremen 13.08.2013, 19:33
2. Als im frühen 19. Jahrhundert die ersten ...

... Eisenbahnen mit 30 - 40 km/h unterwegs waren, warnten 'Experten' vor der hohen Geschwindigkeit der Bahn, die Menschen auf Dauer kaum aushalten würden ... aber der Fortschritt liess sich nicht aufhalten.

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hdudeck 13.08.2013, 19:35
3. Wieder einmal einer dieser typischen SPON Saetze

...Das System sogar die ungeheuren Mengen an Energie, die für Geschwindigkeiten von bis zu 1200 km/h notwendig sind, selbst produzieren - mit Solarzellen, die über den Röhren angebracht sind

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donnerfalke 13.08.2013, 19:38
4. Hyperflop

Angesichts bestehender Probleme halte ich das Projekt für einen Flop. Allerdings muss man sagen dass jede neue Technologie mit einem Wagnis angefangen, natürlich wünsche ich den Ingenieuren dass das Konzept aufgeht.

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Layer_8 13.08.2013, 19:38
5. Bremsweg...

...ist dann glaube ich sogar fünfeinhalb Kilometer bei 2g...

Ansonsten sind solche Projekte doch schon in den 1970ern angedacht worden. Technisch klar machbar, jedoch zu welchem wirklichen Preis? Da will sich doch jemand profilieren, und die Schweizer hatten am Schluss doch nen klaren Kopf :-)

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yang0815 13.08.2013, 19:40
6. optional

Die Gegenargumente machen Sinn, aber...
* kann ein Schnellzug in 15 Sekunden zum stehen gebracht werden?
* kann man ein Flugzeug in 10km Höhe so leicht evakuieren?
* Sind 7,5Mrd schwerer zu investieren als 70 Mrd für konventionelle Züge (Angaben vom Artikel nicht überprüft)

Insofern hat man nur "bewiesen" dass man in Kalifornien auch keine Zugstrecken und Autobahnen und Flugzeuge als Transportmittel einsetzen kann.

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spon-facebook-10000220808 13.08.2013, 19:41
7.

Eventuell kann man das Problem der Notrettung mit regelmäßigen "Notluken" beheben. Dazu müsste man aber auch von vorne und hinten in den Zug einsteigen können. Ebenfalls muss man natürlich vorher das Vakuum bzw. den Unterdruck aus der Röhre bekommen.
Das Problem mit dem Vakuum kann man Schleusen lösen - so das man nur einen gewissen Teil unter Vakuum setzen muss und nicht die gesammte Strecke. Das ist für die oben angesprochenen Notluken ebenfalls von Vorteil.

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BSPollux 13.08.2013, 19:43
8. Prima

Solln sies versuchen. Wenns klappt is' gut, wenn nicht dann wurden immerhin ne Menge Tüfftler einige Zeit gut beschäftigt. Besser dort als in der Rüstungsindustrie.

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no-panic 13.08.2013, 20:06
9.

Zitat von Layer_8
...ist dann glaube ich sogar fünfeinhalb Kilometer bei 2g... Ansonsten sind solche Projekte doch schon in den 1970ern angedacht worden. Technisch klar machbar, jedoch zu welchem wirklichen Preis? Da will sich doch jemand profilieren, und die Schweizer hatten am Schluss doch nen klaren Kopf :-)
Die Schweizer wollten die ganze Anlage unterirdisch bauen!
Die Kosten für ein paar tausend Kilometer Tunnel sind nicht zu unterschätzen. Für weniger Geld kann Musk seine komplette Anlage montieren.

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