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Projekt Hyperloop: Wie Musk das Zugwunder wahrmachen will
AP/ Tesla Motors

1200 km/h schnell, erdbebensicher, umweltfreundlich: Der US-Unternehmer Elon Musk will einen wahren Wunderzug an der US-Westküste fahren lassen. Fraglich ist allerdings nicht nur, ob das Projekt realistisch ist - sondern auch, ob der "Hyperloop" ein Erdbeben überstehen würde.

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backfort 14.08.2013, 00:46
40. Kostenverhältniss

Merkwürdig ist doch das die Planung einer privaten Strecke mit Solar, Röhren auf Stelzen, Vakuum, etc. mit 7 Milliarden Dollar angegeben wird, eine staatliche Eisenbahntrasse auf der gleichen Strecke aber mit 70 Milliarden das zehnfache kosten soll.

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markh 14.08.2013, 01:02
41. Milliardär

sucht (opensource) irgendwelche Leute für irgendwas (opensource)

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manschu 14.08.2013, 01:30
42. Hauptsache mal anfangen

Eine zeitnahe Realisierung sehe ich beim besten Willen nicht.
Andererseits: 10.000 Meter über dem Pazifik in einer engen Röhre ohne Fluchtmöglichkeit, zwischen Turbine und Kerosin klingt auch erst einmal nicht nach einem sicheren Transportmittel. Doch das ist genauso Realität wie Wolkenkratzer oder ein Shinkansen in Japan.

Viele Probleme sind gewaltig und erscheinen zunächst unlösbar. Ich glaube aber, dass wir tatsächlich irgendwann in Röhren durch die Landschaft sausen. Ob auf einem Luftpolster, einem Magnetfeld oder irgendwie anders. Denn die physikalischen Vorteile liegen auf der Hand.
Ich hoffe deshalb, dass diese Idee weiter verfolgt wird.

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wakaba 14.08.2013, 01:31
43. optional

"Ich halte das Konzept für unrealistisch", sagt Markus Hecht, Professor am Institut für Land- und Seeverkehr der Technischen Universität Berlin. Musks Designstudie hat Hecht sich zuvor nicht einmal angesehen.

Beamteter Bedenkenträger. Symptomatischer Fehl- und Neiddenker. Drum sitzt du in einem kleinen Büro und Musk nicht.

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csar 14.08.2013, 01:46
44. An den hier vorgetragenden Bedenken

erkennt man warum Elon Musk Milliardär ist und die Foristen hier nicht

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Hari Seldon 14.08.2013, 02:06
45.

Zitat von mem79
In LA und umgebung gibt's 10 Millionen Menschen, in San Fran und umgebung mehr als 5 Millionen. Eventuell sind da ein paar dabei die keine Platzangst haben. Interessantes Projekt. Es gibt viele Technologien ueber die immer mal wieder nachgedacht wird - schoen wenn es mal jemand ernsthaft probiert. Solche Leute sind wichtig.
Ich mag zwar den Tesla und auch die Idee, aber bei Kapseln für 28 Personen wird das ein sehr exklusives Beförderungsmittel. Vielleicht wird es auch deswegen möglich, weil es in Los Angeles und San Francisco genügend Leute gibt, die 1000$ oder so für die einfache Fahrt hinlegen, wenns schnell genug geht.

Für die Entlastung von Autobahnen und Flughäfen kann das aber nicht viel bringen.

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citi2010 14.08.2013, 04:38
46. Aufwand vs. Nutzen

Ich halte es für Irrsinn - aber machbaren Irrsinn. Leider. Trotzdem besser als Geld in Rüstung zu stecken. Allerdings wird unser Planet durch diese Bahnen auch nicht gerettet.

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Golfkiller8443 14.08.2013, 05:29
47. Nachsitzen!!

Da hat doch mal wieder jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht: "...die etwa 570 Kilometer lange Strecke..." gegen "...Ganz zu schweigen von einer 700 Meilen langen Röhre...". Also nach meiner Rechnung sind 570 km = ca. 350 Meilen. bzw. 700 Meilen = circa 1125 km. Rechnen 6 - Nachsitzen!!

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kotz|brocken 14.08.2013, 06:23
48. Musk, ein genialer PR-Stratege

So erregt man also maximale Aufmerksamkeit in der medialen Gegenwart. Elon Musk hat neulich selber zugegeben, dass er als Manager mit Tesla und SpaceX eigentlich schon zu über 100% ausgelastet ist. Der Zeitpunkt der Vorstellung seines neuesten Projekts ist dennoch wohl überlegt: Musk in allen Medien, gestern sogar ein Bericht zur Prime in den Tagesthemen. Hyperloop, die Revolution im Transport, und immer wird Tesla mitgenannt. Pünktlich zum Marktstart des Model S in Europa, viel besser kann man PR nicht platzieren. Musk ist wirklich ein genialer Stratege.

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d708 14.08.2013, 06:32
49. Schwarzmaler

Ich glaube schon, dass das Ding sicher ist, weil erstens der überirdische Bau erheblich spart. Zweitens kann man auch Dämpfer in die Halterung der Röhre einbauen, die das Erdbeben abfangen könnten. Die Technik gibt's schon in Japan. Anmerkung: der Transrapid war kein Flop. Nur auf Grund eines schweren Unfalls und mangelnden Geldes wurde das Projekt eingestellt. Die Technik läuft in Shanghai schon länger. Made by Siemens.
Und ein Terroranschlag. Geht es noch. Bei nem Anschlag würde 28 Menschen, eine Kapsel sterben. Der Rest wohl nicht. Nen Leck wäre ziemlich schnell erkannt durch den Druck Aufbau. Was meinen sie, was passiert, wenn nen ICE im Fokus ist. Enschede lässt Grüßen( war kein Terroranschlag) über 100 Tote und der Zug war noch nicht mal voll. Bei jedem Nebelunfall auf der A3 wäre mehr los, als wenn eine Kapsel gesprengt wird. Ich halte das Projekt für ziemlich gut, aber 7,5 Milliarden sind auch schwierig zu beschaffen. Sollten sie lieber in einen Flughafen stecken so wie wir. ;D

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