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Protest gegen Klimapolitik: Wer hat Angst vorm kleinen Mann?
CSA-Printstock/ iStockphoto/ Getty Images

Progressive Klimapolitik ist in Deutschland kaum möglich - weil sich Politik und Wirtschaft vor dem Aufschrei der Bevölkerung fürchten. Vor der haben sie aber offenbar ein vollkommen veraltetes Bild.

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pan-orama 11.08.2019, 17:01
1. Nicht so fiktiv

Schöner Artikel...., einzig so fiktiv ist die fiktive Familie nicht. :)
Passen Sie auf das Sie sich nicht Elitarismus oder Abgehogenheit unterstellen lassen müssen.
Den 1000-jährigen Mief unter den Talaren haben die 68ziger mit dem Gang durch die Intuitionen verschwinden lassen. Die Vehemenz, die es braucht, um in der Klimadebatte Änderungen anzusetzen wird die Generation 2000 aufwärts voranbringen.

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pan-orama 11.08.2019, 17:11
2. Na,Na...

"Die schwäbische Hausfrau und ihr kleiner Mann". Da höre ich n der Ferne schon den Diskriminierungs-Shit-Storm aufziehen.
Diskriminierung von Frauen, die es im schwäbischen scheinbar nur zu Hausfrau bringen können.
Kelinwüchsige Männer werden es ihnen auch nicht danken.

Thematisch wird es mit Sicherheit ein Umdenken geben was aber nicht im unteren Einkommensniveau beheimatet ist.
Die schöne saubere Welt, die von ihnen so vorschwebt, wird doch schon seit Jahrzenten mittels der Produktwerbung and die „fiktive“ Familie vermittelt. Marketing lebt davon das jetzt alles gut ist.

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Fritze Fischer 11.08.2019, 17:21
3. Es wird sich erst was ändern...

... wenn die Wahlen entsprechend ausfallen.
Wir sind so eine typische Mittelstandsfamilie und werden das nächste Mal (nach 24 Jahren ausschliesslich schwarz-gelb) grün wählen. Um ein Zeichen zu setzen. Und das machen in unserem Umfeld nicht nur wir so. Da wird sich manch konservativ-liberale Politiker noch umgucken...

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Bergbauernbua 11.08.2019, 17:45
4.

Es geht nicht um weniger CO² (hätten wir haben können, wie die Franzosen, die 75% des Stromes aus der Kernenergie gewinnen und auf Platz 62 des CO² Verbrauches liegen, während wir Platz 24 (!)
belegen, aber wir sind ja ausgestiegen). Es geht nicht um die Inlandsflüge oder um Kreuzfahrer es geht um den Menschen, es geht um zu viele Menschen, zu viele Geburten pro Familie, nein nicht bei uns, hier sind ir Spitzenreiter mit 1,6 Kindern (statistisch).
Es geht auch nicht um 83 Mio Menschen sondern 7500 Millionen Menschen!
dem Weltklimarat gehören 195 Nationen an.
Der Weltklimabericht wurde von Wissenschaftlern erarbeitet,
die nur Hinweise geben und Vorschläge machen können.
Die Umsetzung muss durch die politisch Verantwortlichen der Nationen erfolgen.
Ein Weltklimabericht, der lediglich in einem Nebensatz, das Problem Weltbevölkerungszahl der
Erde nur am Rande erwähnt, ist unglaubwürdig.

Deshalb gehört zu einer verantwortungsbewussten Klimapolitik die Geburtenbeschränkung und staatliche Geburtenkontrolle
unabdingbar dazu. Vor allem in den Länder (und hier steht Schwarzafrika an erster Stelle) die auf eine Geburtenkontrolle
verzichten und Politiker, die dem Bevölkerungswachstum ihres Staates verantwortungslos zu sehen, siehe Bevölkerungsentwicklung in Niger,
muss gehandelt werden. Hier ist China mit der seinerzeitigen rigiden Ein-Kind-Politik ausdrücklich zu loben.

Wenn dann noch aus religiösen Gründen, vielleicht vor dem Hintergrund des Wachstums einer Weltreligion, Empfängnisverhütung abgelehnt wird
(gleichgültig ob es sich um eine christliche Religion oder den Islam handelt) muss die Weltgemeinschaft handeln.

Den Ausweg, eine neue Heimat in Europa zu finden aus Gründen des Klimawandels ist für beide Seiten keine Lösung, im
Gegenteil, langfristig wird dadurch eine Destabilisierung der aufnehmenden Länder erreicht.

Journalisten und Medien, die aus welchen Gründen auch immer das Thema Bevölkerungsexplosion ignorieren, handeln genauso
unverantwortlich wie Politiker, die aus ideologischen Gründen solche Entwicklungen negieren.

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hartwig2 11.08.2019, 17:52
5.

Zitat von Fritze Fischer
... wenn die Wahlen entsprechend ausfallen. Wir sind so eine typische Mittelstandsfamilie und werden das nächste Mal (nach 24 Jahren ausschliesslich schwarz-gelb) grün wählen. Um ein Zeichen zu setzen. Und das machen in unserem Umfeld nicht nur wir so. Da wird sich manch konservativ-liberale Politiker noch umgucken...
Bei dieser Volksverdummung doch gerade nicht Grün wählen.
Und da Rot eh nur koalieren kann, auch nicht.

Kapital und Rescourcenvergrauch soll zu der Istsituation geführt haben , und genau mit den selben Mitteln nun wieder heraus?

36.000 Windräder und 12 Mio Solarpanele und noch nicht einmal ein Kohlekraftwerk abgeschaltet aber dafür neue gebaut.

40;Jahre Wärmeschutzverordnung und seit 20 Jahren Enev - Mrd qm Dämmung verbaut ( feinster Sondermüll) und welch Idee hat man - es muss was an den Häusern geschehen und Heizungen.
Der weltweite Fleischbedarf ist seit 30 Jahren nicht gestiegen , nur die Menscheit hat sich verdoppelt, aber man muss was an den zuviel es Fleischkonsum machen.
Mrd Dollar sammelt man jedes Jahr über den Emissionshandel ein geschehen idt nix damit, nur das dieses mit viel CO2 erwirtschaftet werden muss, welch Idee hat man eine zusätzliche CO2 Steuer.
Diese Scharlatane dürfen nicht an die pol. Macht.

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jf252358 11.08.2019, 17:53
6. Und was ist mit dem Konservativen,

der sein Weltbild nicht ändern will den es einfach nicht interessiert weil er zu alt ist aber nicht alt genug um demnächt nicht mehr wählen zu können der die moderne Orientierung seiner Enkel als Humbug abtut? Was ist mit den rechtskonservativen der auf Youtube schreibt das man Roht und Habeck am besten unter dem Kühlturm von Mühlheim Kählich hätte begraben sollen? Was ist mit letzterem für den diese Ansicht das Ende der Welt ist der alles tuen wird verleugnen, diffamieren, lügen um zu verhindern das die Günen und Spd an die Regierung kommen was ist mit denen?

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AirSeal 11.08.2019, 18:01
7. Klimapolitik ?

Ich nenne es Klimahysterie , auf deren Basis unsere ganze Wirtschaft ins wanken gebracht wird und dem Bürger Verbote erteilt und mehr Steuern auf gebrummt werden .

Mit diesem Klimahype lässt sich ganz offensichtlich in der neuen Form eines Ablaßhandels , mit Klimazertifikaten recht viel Geld verdienen , aber damit das Klima retten und die Menschheit vor einer angeblich selber gemachten Klimakatastrophe zu retten ist doch eher albern als es der Realität entspricht .

Aber soll jeder glauben was er will , ich persönlich hoffe sogar das eine CO 2 und Fleischsteuer kommt , aber dann bitte richtig und deutlich , denn sie trifft ausnahmslos ALLE , dann werden diejenigen, die heute noch so vom Mensch gemachten Klimawandel der in die Katastrophe führt und das man über Steuern was tun muss anders reden , da wette ich darauf


Aber auch was die FFF Aktivisten mit der Greta an der Spitze angeht sollte erwähnt werden das diese Aktivisten an der Frage ob man den Kapitalismus abschaffen sollte und noch radikaler werden wo den der Zug hingeht . Ihr Konferenz in Lausanne / Schweiz war jedenfalls mehr als peinlich und lächerlich .

Mit dem Klimawandel hat das alles längst nichts mehr zu tun , der im übrigen immer schon stattfand und auch weiterhin stattfinden wird und das ganz natürlich und nicht nach den Vorgaben der Modellberechnungen von Wissenschaftler des IPPC und das wiederum wird auch die Zeit zeigen da bin ich mir sehr sicher

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christian77 11.08.2019, 18:20
8. Sandmaennchen laesst Gruessen

Zitat: Sie würden begeistert in modernen Hightech-Zügen auf Schienen durchs Land zischen und in den weitläufigen Fußgängerzonen autofreier deutscher Innenstädte entspannt bummeln gehen. Sie würden stolz auf lautlos kreisende Windräder und blauschimmernde Solardächer blicken und sich denken: "Was ist das doch für ein schönes, sauberes, zukunftsfähiges Land."

Was fuer eine naive Vorstellung! Oder ist das Ironie? Klimakatatastrophe, Bevoelkerungsexplosion, Massenaussterben , endliche Ressourcen, wie soll das gehen? Eine Art neuartiger 3ter Weltkrieg ist am Horizont zu sehen.
Vielleicht sollte ich aber auch nicht so pessimistisch sein, schliesslich stirbt die Hoffnung zuletzt.

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sam1919 11.08.2019, 18:29
9. @Bergbauernbua

Ja, das ist die schlichte Wahrheit. Jeder, der etwas von Populationsdynamik versteht (vielleicht erinnern sich manche an das Räuber-Beute-Modell aus dem Biologieunterricht), weiß, dass das (Bevölkerungs-)Wachstum in einer Krise enden muss. Das hat nichts mit Ideologie zu tun, sondern ist Natur pur. Wir werden um die knapper werdenden Ressourcen (Nahrung, Wasser, Rohstoffe) kämpfen und das nennt man "Krieg". Das wir einen solchen hier schon eine ganze Weile nicht mehr hatten, bedeutet gar nichts. Wenn wir (alle) das Wachstum auf Null drehen, hilft uns vielleicht unser Erfindergeist. Wenn nicht, ist das genannte Szenario unausweichlich. Leider.

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