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Psychologie: Früher waren Wessis selbstverliebt. Jetzt sind es die Ossis auch
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Ostdeutsche jammern, Westdeutsche sind eitel? Früher war da etwas dran, sagt eine aktuelle Studie. Doch nun herrscht beim Narzissmus Gleichstand.

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mina2010 26.01.2018, 20:18
1. Der Mensch ist ein Produkt seiner Umwelt ....

Sicher wird die Differenz mit zunehmender Jugend geringer.
Aber die Prägung durch Eltern, die in der DDR aufgewachsen sind,
etwas ältere Lehrer, die noch nicht ganz umgewöhnt sind, wird noch eine Weile Einfluss nehmen.
In Regionen, wo eine größere Durchmischung stattfindet, wird das sicher schneller gehen.
DIe Dörfer und Kleinstädte in abgehägten Regionen bleiben dabei auf der Strecke.

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mina2010 26.01.2018, 20:20
2. Der Mensch ist ein Produkt seiner Umwelt ....

Sicher wird die Differenz mit zunehmender Jugend geringer.
Aber die Prägung durch Eltern, die in der DDR aufgewachsen sind,
etwas ältere Lehrer, die noch nicht ganz umgewöhnt sind, wird noch eine Weile Einfluss nehmen.
In Regionen, wo eine größere Durchmischung stattfindet, wird das sicher schneller gehen.
DIe Dörfer und Kleinstädte in abgehägten Regionen bleiben dabei auf der Strecke.

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andimaterie 26.01.2018, 20:50
3. Wer bezahlt solche Studien?

Das ist genau das, was wir brauchen, um Vorurteile aufzuweichen und Grenzen in den Köpfen zu beseitigen.
Eine weitere Studie, die eben diese scheinbar belegt. Dabei ist die Auswahl der Befragten bereits paradox, Wo wurde denn der Unterschied zwischen Ost und West im Bezug auf die Teilnahme an solchen Umfragen bedacht? Ein Narzist dürfte schon per Definition viel geneigter sein über sich selbst zu reden. Hier ging es offenbar auch darum, wer zur Selbstüberschätzung neigt. Wenn jemand ein falsches Bild von sich selbst hat, ist er doch denkbar ungeeignet für eine Umfrage. Mich würde interessieren

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pam 26.01.2018, 21:04
4.

Zitat von andimaterie
Das ist genau das, was wir brauchen, um Vorurteile aufzuweichen und Grenzen in den Köpfen zu beseitigen. Eine weitere Studie, die eben diese scheinbar belegt. Dabei ist die Auswahl der Befragten bereits paradox, Wo wurde denn der Unterschied zwischen Ost und West im Bezug auf die Teilnahme an solchen Umfragen bedacht? Ein Narzist dürfte schon per Definition viel geneigter sein über sich selbst zu reden. Hier ging es offenbar auch darum, wer zur Selbstüberschätzung neigt. Wenn jemand ein falsches Bild von sich selbst hat, ist er doch denkbar ungeeignet für eine Umfrage. Mich würde interessieren
Ein Umfrage sollte ein Spiegelbild der Befragten in der Gesamtbevölkerung sein. Wenn man bestimmte Gruppen der Bevölkerung aussschliesst, ist das Spiegelbild nicht repräsentativ, es entspricht also nicht der Meinung der Gesamtbevölkerung. So einfacht ist das.

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jamguy 26.01.2018, 21:05
5.

Zitat von andimaterie
ist genau Dasdas, was wir brauchen, um Vorurteile aufzuweichen und in den Köpfen zu beseitigen.Grenzen Eine weitere Studie, die eben diese scheinbar belegt. Dabei ist die Auswahl der Befragten bereits paradox, Wo wurde denn der Unterschied zwischen Ost und West im Bezug auf die Teilnahme an solchen Umfragen bedacht? Ein Narzist dürfte schon per Definition viel geneigter sein über sich selbst zu reden. Hier ging es offenbar auch darum, wer zur Selbstüberschätzung neigt. Wenn jemand ein falsches Bild von sich selbst hat, ist er doch denkbar ungeeignet für eine Umfrage. Mich würde interessieren
ist genau Dasdas, was wir brauchen, um Vorurteile aufzuweichen und in den Köpfen zu beseitigen.Grenzen
das stimmt so nicht aber natürlich kamen die Ostdeutschen für mich aus Westdeutschland aus dem Nichts da die DDR im Gegensatz zu Westdeutschland einfach nix und dementsprechend sind Sie mir zumindest beruflich aufgefallen und oft negativ da Sie nicht einsichtig gegenüber dem westdeutschem Standard aufgetreten sind.

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Kritischer Forscher 26.01.2018, 21:12
6.

Ich hoffe sehr, dass sich entweder Frank Patalong selbst oder sonst jemand beim Spiegel diesen Artikel und das ihm zugrunde liegende Paper vielleicht noch mal genauer anschaut (Fragestellung, Methode, Ergebnisse). Schon einem Laien dürfte auffallen, was “PLOS One” - “open access journal” - “accelerated publishing” - “Editor: Tzen-Yuh Chiang, National Check Kung University, Taiwan” - eigentlich ist. Die Zeitschrift ist sehr umstritten, offenbar nicht zu unrecht. Ein so paradoxes Vergleichsargument wäre in einer seriösen Publikation sicherlich nicht zu finden.

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hornisse.04 26.01.2018, 21:34
7. Wieso "auf der Strecke"?

Zitat von mina2010
Sicher wird die Differenz mit zunehmender Jugend geringer. Aber die Prägung durch Eltern, die in der DDR aufgewachsen sind, etwas ältere Lehrer, die noch nicht ganz umgewöhnt sind, wird noch eine Weile Einfluss nehmen. In Regionen, wo eine größere Durchmischung stattfindet, wird das sicher schneller gehen. DIe Dörfer und Kleinstädte in abgehägten Regionen bleiben dabei auf der Strecke.
Hört sich an, als wäre das negativ?
Eine gewisse Prägung möge meinen Enkeln und Urenkeln erhalten bleiben. Eitle, selbstverliebte Fatzken (falls wir welche brauchen) können wir notfalls immer noch importieren wie 1989ff.

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pam 26.01.2018, 21:45
8. Lesen hilft

Zitat von Kritischer Forscher
Ich hoffe sehr, dass sich entweder Frank Patalong selbst oder sonst jemand beim Spiegel diesen Artikel und das ihm zugrunde liegende Paper vielleicht noch mal genauer anschaut (Fragestellung, Methode, Ergebnisse). Schon einem Laien dürfte auffallen, was “PLOS One” - “open access journal” - “accelerated publishing” - “Editor: Tzen-Yuh Chiang, National Check Kung University, Taiwan” - eigentlich ist. Die Zeitschrift ist sehr umstritten, offenbar nicht zu unrecht. Ein so paradoxes Vergleichsargument wäre in einer seriösen Publikation sicherlich nicht zu finden.
Spiegeltext: "zeigt nun eine Studie von Psychologen der Berliner Charité".

Wie kommen Sie nun darauf, dass der Veröffentlicher, Yuh Chiang, in Taiwan diese Studie durchgeführt hat? Würde mich interessieren.

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schade1001 26.01.2018, 23:08
9. Im Osten war es scheinbar besser

Sein Leben im Kindergarten zu verbringen mag einigen Persönlichkeitsdeformationen vorbeugen, leider kann man so materiell nicht existieren. Von der vorenthaltenen Freiheit will ich gar nicht sprechen.

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