Forum: Wissenschaft
Pulsare: Rätselhafte Radiosender im Kosmos
ESA

Seit einem halben Jahrhundert messen Astronomen rhythmische Signale aus dem Weltall auf: Die Strahlung stammt von rotierenden Sternen - den Pulsaren. Doch die kosmischen Funker enthüllen nur widerwillig ihre Geheimnisse.

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sciing 11.04.2014, 08:09
1. Geschwindigkeit?

Was wollte der Autor damit erzählen? Ich denke, er meinte damit die Rotationsgeschwindigkeit der Sterne auf der Oberfläche. Vielleicht kann er das irgentwie nochmal klar stellen. Die riesigen Sterne schrumpfen ja auf wenige km Größe. Da der Drehimpuls erhalten bleibt, drehen sie sich dann wahnsinnig schnell.

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Vormwalde 11.04.2014, 08:48
2. Geheimnisse des Weltalls

Zitat von sysop
Seit einem halben Jahrhundert messen Astronomen rhythmische Signale aus dem Weltall auf: Die Strahlung stammt von rotierenden Sternen - den Pulsaren. Doch die kosmischen Funker enthüllen nur widerwillig ihre Geheimnisse.
Es wäre zu schön, Beweise zu finden, dass es in der Tiefe des Weltalls intelligentes Leben gäbe, das erfolgreich versucht, auf sich aufmerksam zu machen.

Aber gezielt Signale Tausende von Lichtjahren weit auszusenden erfordert eine so große Menge an Energie, die das ganze Unterfangen infrage stellen würde, da unwirtschaftlich, es sei denn, auf dem fernen Planeten gäbe es Energie im Überfluß und die Technologie wäre soweit fortgeschritten, dass auch von Aliens die Suche nach Außerirdischen betrieben werden kann. Denn auch die weit entfernten Aliens werden sich fragen: Sind wir allein?

Bleibt zu hoffen, dass die Radioastronomen bald kosmische Funksignale finden, die nicht natürlichen Ursprungs sind.

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Layer_8 11.04.2014, 08:56
3. Geschwindigkeit

Zitat von sciing
Was wollte der Autor damit erzählen? Ich denke, er meinte damit die Rotationsgeschwindigkeit der Sterne auf der Oberfläche. Vielleicht kann er das irgentwie nochmal klar stellen. Die riesigen Sterne schrumpfen ja auf wenige km Größe. Da der Drehimpuls erhalten bleibt, drehen sie sich dann wahnsinnig schnell.
Relativgeschwindigkeit zum irdischen Bezugssystem. Wegen asymmetrischer Umwandlung des Sterns, bekommt der Schwerpunkt des Pulsars eine hohe Translationsgeschwindigkeit. Da der Linearimpuls erhalten bleibt, bewegt er sich dann wahnsinnig schnell. Der Gegenimpuls ist auf die ausgestoßene Materie verteilt. Steht doch im Artikel.

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Vormwalde 11.04.2014, 08:57
4. Nachtrag

Zitat von Vormwalde
Es wäre zu schön, Beweise zu finden, dass es in der Tiefe des Weltalls intelligentes Leben gäbe, das erfolgreich versucht, auf sich aufmerksam zu .....
Ob dann eine sinnvolle Kommunikation zustande käme, sei mal dahingestellt. Denn Zeit spielt auch eine maßgebliche Rolle.

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hajoschneider 11.04.2014, 09:43
5. Das Leuchtturmbild ist eingängig!

Welches Leuchtturmbild? Es wäre schön, wenn der Autor sich in die Position eines Laien hineindenken könnte, um komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass auch ein einfach gestrickter Leser die Zusammenhänge versteht. Was meint er z.B. mit Leuchtturmbild? Oder hat er es vielleicht selbst nicht so ganz verstanden?

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geddon 11.04.2014, 09:52
6. Nichts von alledem...

... es ist E.T., der Karussell fährt. Für so etwas muss man keinen teuren Satelliten ins All befördern.

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forumgehts? 11.04.2014, 10:10
7. Das

Zitat von sysop
Seit einem halben Jahrhundert messen Astronomen rhythmische Signale aus dem Weltall auf: Die Strahlung stammt von rotierenden Sternen - den Pulsaren. Doch die kosmischen Funker enthüllen nur widerwillig ihre Geheimnisse.
kann man gut verstehen. Dann pfuscht doch gleich wieder die NSA dazwischen, wg evtl extraterrestrischen Terroristen, welche die Sicherhwit der USA bedrohen :)

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der.tommy 11.04.2014, 11:25
8. @hajoschneider

das leuchturmbild ist folgendermassen gemeint. sie stehen nachts irgendwo an der kueste und alle paar sekunden sehen sie in grosser entfernung ein licht eines leuchtturmy aufblinken und dann wieder verschwinden. das tritt periodisch auf, also immer wiederkehrend in wohl definierten zeitlichen abstaenden, die durch die drehgeschwindigkeit der lampe des leuchtturms definiert sind. aehnlich verhaelt es sich bei pulsaren, die aufgrund der erhaltung des drehimpulses auch rotieren und dabei sehr periodisch signale (radiowellen, gammastrahlung etc) aussenden, die wir messen koennen.

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hajoschneider 11.04.2014, 12:17
9. @der.tommy

Danke für die Erläuterung. So macht das Sinn. Die Funktionsweise eines Leuchtturms kenne ich, da ich vor Jahren ein Buch über Leuchttürme gemacht habe. Was mich an dem Artikel stört, ist, dass der Autor an mehreren Stellen Dinge aufführt, die ein Laie nicht wissen kann, ohne sie zu erläutern. Das sollte einem guten Journalisten nicht passieren, nimmt aber in den Medien weiter zu.

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