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Pumpspeicher: Forscher planen Windkraft-Akkus am Meeresgrund
Hochtief Solutions AG

Wenn es kräftig weht, produzieren Windparks viel Energie - doch die lässt sich bisher nur schwer aufbewahren. Forscher wollen das ändern: Gewaltige Betonkugeln am Meeresgrund sollen den Strom speichern.

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Marvin II 23.02.2016, 11:47
1. Die kanadische Firma heißt Hydrostor

Können Sie das bitte korrigieren?
Danke

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albrecht21 23.02.2016, 11:55
2. Speicherung - Warum erst jetzt?

Mit der Entwicklung von Speichertechniken hätte man beginnen müssen, als die Entwicklung von Windkraftanlagen anfing. Das Problem war von Anfang an bekannt. Warum geschah (fast) nichts? - Man kann vermuten, dass solche Speicherprojekte politisch nicht ins Auge fallen. Einen Windspargel sieht jeder, eine Speicherkaverne ist nur Eingeweihten bekannt. So kann man bei Umweltbegeisterten wohl keine Wahl gewinnen.

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meinerlei 23.02.2016, 11:57
3. Hydrostor

Soweit man das auf den Photos sehen kann, nennt sich die amerikanische Firma "Hydrostor" und nicht "Hydrostar". Ansonsten: Interessanter Artikel.

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Hirnretter2.0 23.02.2016, 12:01
4. Humbug!

Die Lösung heißt 'Power-to-gas'. Das daraus gewonnene Gas lässt sich in vorhandenen Gas-Kavernen speichern und über die Gaspipelines in D verteilen. Ebenso laufen Kolbenmotoren mittelerweile haltbar und sicher auf Gas - womit man sich den ganzen überteuerten Elektro-Batterie-Kram im Auto sparen kann.

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sysop 23.02.2016, 12:01
5. @Marvin II

Vielen Dank für Ihren Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert,
die Redaktion.

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widaman 23.02.2016, 12:05
6. Wo bleibt die Realität, weiteres nasses Grab für die Stromzusatzabgaben?

Speicher mit Salzwasser sind und bleiben problematisch. Warum? Ganz einfach die benötigten Materialien sind sehr teuer und der Bau und die Wartung sind und bleiben äußerst aufwändig. Um eine halbweg sinnvolle Standzeit von 35 Jahren hinzubekommen ( oberirdische Pumpspeicherwerke amortisieren sich frühestens in 50 Jahre) müsste alles aus V4 Stahl gebaut werden. Von dem Materialaufwand und Kosten ganz zu schweigen. Typisches Fraunhoferprojekt: Realisierbarkeit aufzeigen, Kostenstruktur schönreden und für bedrucktes Papier viel Forschungsgeld kassieren.

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jupp78 23.02.2016, 12:07
7.

Zitat von albrecht21
Mit der Entwicklung von Speichertechniken hätte man beginnen müssen, als die Entwicklung von Windkraftanlagen anfing. Das Problem war von Anfang an bekannt. Warum geschah (fast) nichts?
Weil alle diese Projekte unglaublich teuer sind und unglaublich wenig bringen.
Was da am Ende eine MWh kostet, das geht auf keine Kuhhaut. Da ist es viel billiger ab und an abzuschalten.

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to78ha 23.02.2016, 12:09
8. Beeinträchtigung der Umwelt.

Mal abgesehen davon das es eine sehr gute Idee ist kommt es dennoch zu einer Beeinträchtigung der Umwelt. Wir sehen die blos nicht. Aber das Konzept ist wirklich raffiniert! Darauf muss man erstmal kommen.

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Hundskarmille 23.02.2016, 12:09
9. Pumpspeicherwerk

sind Pumpspeicher-Stauseen ineffizienter ?

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