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Radioaktivität: Cäsium aus Fukushima in Thunfisch vor US-Küste entdeckt
AP

Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt. Die Belastung ist zu gering, um Menschen zu gefährden. Doch sie zeigt anschaulich, wie sich Schadstoffe in Tieren durch die Meere verbreiten können.

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Persiflist 29.05.2012, 13:47
1.

Zitat von sysop
Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt...
Perfekt! Denn da Thunfisch größtenteils nach Japan exportiert und dort weggefuttert wird, schließt sich der natürlich Kreislauf wieder. Die Wunder der Natur, vielfältig sie sind...

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shatreng 29.05.2012, 13:51
2. Grenzwerte

Zitat von sysop
Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt. Die Belastung ist zu gering, um Menschen zu gefährden. Doch sie zeigt anschaulich, wie sich Schadstoffe in Tieren durch die Meere verbreiten können.
Es ist bestimmt richtig, dass die Menge radioaktiver Substanzen nicht gesundheitsgefährdend ist. Sich dabei allerdings auf den Grenzwert der japanischen Regierung zu beziehen, ist blauäugig. Es dürfte jedem klar sein, dass politisch festgesetzte Grenzwerte schon lange nichts mehr mit "wahren Gefahren" zu tun haben. Wenn man sich bspw. die Belastungen von vielen Fischen in Nord- und Ostsee ansieht, sollte man davon lieber die Finger lassen, auch wenn sie unter den europäischen Grenzwerten liegen. Man wird in den nächsten Jahren bestimmt sehen, wie die japanische Regierung an den Grenzwerten herumspielt, bevor sie auf die Idee kommt, die japanische Fischerei einzustellen.
Unser System macht krank...

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felisconcolor 29.05.2012, 13:52
3. Mit etwas

Zitat von sysop
Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt. Die Belastung ist zu gering, um Menschen zu gefährden. Doch sie zeigt anschaulich, wie sich Schadstoffe in Tieren durch die Meere verbreiten können.
mehr Aufwand finde ich überall Cs-137 drin.
Oh Wunder. Und der stammt nicht mal aus Atomkraftwerken,
sondern aus den überirdischen Atomwaffenversuchen in den 60igern.
Wer nur lange genug sucht findet quasi alles.
Es geht schon nix verloren im Universum.
Aber das Aussterben findet deshalb trotzdem nicht statt.

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darkangel_ger 29.05.2012, 13:57
4. so so

Zitat von sysop
Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt. Die Belastung ist zu gering, um Menschen zu gefährden. Doch sie zeigt anschaulich, wie sich Schadstoffe in Tieren durch die Meere verbreiten können.
"Es empfiehlt sich jedoch aus einem anderen Grund, auf Thunfisch als Nahrungsmittel zu verzichten: Alle Arten des Blauflossen-Thun sind massiv überfischt und deswegen der Ausrottung nahe. Zudem ist das Fleisch der Tiere in hohem Maß mit dem Schwermetall Quecksilber belastet. Thunfische stehen als Räuber am Ende einer Nahrungskette, in deren Verlauf sich das Nervengift anreichert."

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Dumb Bunny 29.05.2012, 14:01
5. Esst mehr Cäsium!

Das dürfte so etwa die einzige Möglichkeit für den Thunfisch sein, dieses Jahrhundert zu überleben.

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Hannovergenuss 29.05.2012, 14:05
6.

Zitat von shatreng
Es ist bestimmt richtig, dass die Menge radioaktiver Substanzen nicht gesundheitsgefährdend ist. Sich dabei allerdings auf den Grenzwert der japanischen Regierung zu beziehen, ist blauäugig. Es dürfte jedem klar sein, dass politisch festgesetzte Grenzwerte .......
Nur zu ihrer Information, die Japaner haben ihre Grenzwerte vor wegen Monaten massiv gesenkt, teilweise auf nur 20% von dem was bei uns zulässig ist!

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fitz 29.05.2012, 14:07
7. Tangarra

spon tut nicht so, als wären es eigene erkenntnisse oder forschungsergebnisse- es ist lediglich eine meldung. klugscheißerei hilft nie, insbesondere bei solchen themen.
bemerkenswert ist, das es fast ein jahr braucht, um die ergebnisse zu veröffentlichen, da war die strahlenbelastung schneller... hoffe, das dies nicht dem umstand geschuldet ist, das ein paar zahlen geschönt und berichte "korrigiert" werden mussten...

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Hannovergenuss 29.05.2012, 14:09
8.

Zitat von sysop
Forscher haben radioaktive Substanzen aus dem AKW Fukushima in Thunfischen vor Kalifornien entdeckt. Die Belastung ist zu gering, um Menschen zu gefährden. Doch sie zeigt anschaulich, wie sich Schadstoffe in Tieren durch die Meere verbreiten können.
Mal zum Vergleich:

Bananen enthalten die ca. doppelte Dosis, 0,1 Mikrosievert je Stück.

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Dumme Fragen 29.05.2012, 14:43
9. tja, wenn "Radioaktivität in Thunfisch"

hängenbleiben sollte und daher weniger Thunfisch gefangen und gegessen wird, hat das ganze ja auch positive Seiten...

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