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Rätselhafter Fisch: Forscher entschlüsseln Quastenflosser-Genom
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Der Quastenflosser schwamm schon vor Millionen Jahren durch die Meere. Jetzt hat ein internationales Forscherteam das Erbgut des Fischs analysiert. Die Arbeit ermöglicht wichtige Rückschlüsse auf die Entwicklung der Landtiere.

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nimue11 17.04.2013, 22:36
1. Faszinierend!

Ich bin schon ziemlich andächtig ob dessen, was die Wissenschaft heute kann.

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belneddy 17.04.2013, 22:40
2.

Danke für diesen Beitrag.Habe seit langem keinen derartig interessanten und gut geschriebenen Artikel gelesen,der sich mit den wirklich entscheidenden Dingen befasst.

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DonMcM 17.04.2013, 22:58
3. Evolution?

Stammen wir alle aus einer Urzelle ab? Sind die Wissenschaftler in ihrer Evolutionstheorie nur gefangen oder ist alles zweiflesfrei bewiesen? Was wenn nicht nur unser Wasser unsere Rohstoffe aus dem All zu uns kamen, sondern auch immer wieder "lebende Materie"? Was, wenn Entwicklungssprünge des Lebens, wie hier der an Land gehende Quastenflosser, nicht durch die verzweifelte Suche nach neuen Evolutionären Bedingungen, sondern schlicht durch Ankunft neuer , "Zellen" von außerhalb der Erde beeinflußt wurde. Was wenn das Aussterben der Saurier ebenfalls darauf zurückzuführen ist. ....
Was ist mit der bekannten Theorie des "interstellaren Pollenflugs".... ??

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orthorix 17.04.2013, 23:02
4. Stagnation? Von wegen …

Die Tatsache, das ein Bauplan 70 Mio. Jahre überdauern konnte, zeugt nicht von Stagnation, sondern von einem erfolgreichen Entwurf der Evolution.
Dieses erfolgreiche Design erlaubte es Latimeria, in 70 Millionen Jahren sich stetig verändernden Bedingungen zu trotzen.
Natürlich ist der rezente Latimeria nicht der Quastenflosser der späten Kreidezeit, nur sein äußerer Bauplan ist ähnlich. Die Idee, ein genetisch unverändertes „lebendes Fossil“ vor sich zu haben, ist evolutionsbiologisch Schwachsinn. Bakterien, Parasiten, Temperaturen, Salzkonzentrationen, Beutetiere haben sich geändert und Latimeria hat sich diesen angepasst, ist also kein lebendes Fossil sondern ein auf die heutige Umwelt hervorragend angepasstes Lebewesen.

Was seine Cousins (s.u.!) von damals, die Vorfahren der Landwirbeltiere, betrifft: Die Umstellung auf ein Landleben bedingt für ein Wasserlebewesen enormen Anpassungsdruck, der sich dementsprechend lohnen musste. Nehmen wir also ätzende Umweltbedingungen an: Quastenflosser als robuste Fische konnten im Meer trotzdem überleben, während ihre nicht so robusten Verwandten aufs Land ausweichen mussten. Also sind wir die „schwächeren“ und das „Fossil“ vielleicht doch die überlegene Lebensform - nicht aus kultureller, sondern evolutionärer Sicht?

Ach ja: 70 Mio Jahre = späte Kreidezeit, Dinos und so. Umstieg auf Landleben = Devon (Ichtyostega et al.), 370 Mio. Jahre vor unserer Zeit - was will uns das sagen? Daß die Quastenflosser (70 Mio. Jahre) hoch angepasste Fische waren, die mit Landgängen ihrer Vorfahren 300 Mio. Jahre früher schon lange nichts mehr zu tun hatten. Somit doch keine Cousins, sondern damals bereits Ur-ur-ur-…-Ahnen …

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wohlmein 17.04.2013, 23:06
5. Sollte man vielleicht jetzt auf der anderen Seite anfangen?

Wenn es explizit ausgeschlossen ist, daß man bei diesen Forschungen mehr als ein Tröpfchen Blut oder Gewebe benötigt, könnte man...
NEIN. Ich sags nicht. Der Ethik wegen.

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wurzelbär 17.04.2013, 23:13
6. Was ist dann, wenn der Menschheit - - -

"Die Grammatik dieser Schalter zu verstehen", sagt Meyer, "das ist der heilige Gral unseres Fachs."
.
das zur Verfügung steht ?

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derbecherderweissheit 17.04.2013, 23:18
7. So ein quatsch..

Diese wissenschaftlicher wissen dieses nicht jenes nicht.. Aber klar vor abermillionen Jahren hatten wir den selben Vorfahren.. Das ist alles humbuk.. Es gab Asteroideneinschläge die alles zerstört haben.. Aber der quasselflossler hat dann einfach wieder ein paar Eier an Land gespuckt damit sich wieder alles neu entwickelte.. Passt alles vorne und hinten nicht.. Was der schamane auf Pilzen gestern war sind die evo-Wissenschaftler von heute.. Sucht euch anständige Arbeit ihr quastensalber!

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tutmosis 18.04.2013, 00:45
8. Interessanter Ansatz.

Zitat von sysop
Der Quastenflosser schwamm schon vor Millionen Jahren durch die Meere. Jetzt hat ein internationales Forscherteam das Erbgut des Fischs analysiert. Die Arbeit ermöglicht wichtige Rückschlüsse auf die Entwicklung der Landtiere.

Interessanter Forschungsansatz, über den der Artikel einen guten Aufriss gibt. An einer Stelle könnten Sie es dem an SI-Einheiten gewöhnten Leser einfacher machen:

Zitat von sysop
[...]Dann, im Dezember 1938, fischte ein südafrikanischer Trawler ein lebendes Exemplar aus 40 Faden Tiefe.[...]
Ein Faden sind sechs Fuß, also knapp 1,83 Meter, 40 Faden also gut 73 Meter. Allerdings wird die Fangtiefe wohl eher weder meter- noch fadengenau anzugeben sein.

Grüße, tutmosis

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analyse 18.04.2013, 01:04
9. Und da lehrten uns die Evolutionsbiologendaß sich das Erbgut ständig verändert

eine gewisse Mutationsrate bringt beständig Veränderungen im Genom hervor ,die dann von den Umweltverhältnissen selektiert werden! So geht Evolution! Und nun gibt`s einen neuen heiligen Gral ! Es gab schon mal ein Dogma der Molekularbiologen:der Informationsfluß gehe nur von der DNA über RNA zum Protein,niemals umgekehrt! Bis dann die Revers Trandkriptase entdeckt wurde:die kann es auch in die andere Richtung! Für die Entdeckung gab es einen Nobel-Preis!

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