Forum: Wissenschaft
Raumfahrt: Europäer wollen bei Trumps Mond-Mission mitmachen
REUTERS / Christian Hartmann

Die USA streben binnen fünf Jahren die nächste Mondlandung von Astronauten an. Wird es ein nationaler Alleingang? Die Europäische Weltraumorganisation bietet ihre Hilfe an.

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Olaf 27.03.2019, 16:50
1.

Es kommt wieder Bewegung in die bemannte Raumfahrt. Ich denke es wird auch dringend Zeit den Horizont der Menschen wieder zu erweitern und einen Gegenpunkt zu den Zukunftsängsten und Katastropenpropheten zu setzten und woher soll so ein Impuls kommen, wenn nicht aus Amerika?

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olicrom 27.03.2019, 16:53
2. Na dann bin ich mal gespannt

... ob die Ununited States of America noch schafft, was die USA als Kennedys Erbe 1969 in einer gewaltigen, gemeinsame Anstrengung einer Nation schon mal gestemmt haben. Hab ich so meine Zweifel. Das Angebot der Europäer ist in diesem Sinne sicher hilfreich. Aber Donald ist bestimmt der Meinung, er schafft das alleine. Mondlandung kann er selber. Im Fernsehen landen die doch schon längst ganz woanders.

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Atheist_Crusader 27.03.2019, 17:02
3.

Da hängt Herr Wörner aber eine Wunschvorstellung an. Man muss Trump nur mal fünf Minuten über die Erforschung des Weltalls schwafeln hören, dann merkt man sofort um was es hier geht: Weder Wissenschaft noch internationale Zusammenarbeit, sondern nationalistische Symbolpolitik ist das Hauptziel. Ein Auffrischen der Erinnerung an einen historischen Höhepunkt der USA - und zwar bitte noch in seiner Amtszeit. Der Eine oder Andere wird sich vielleicht noch erinnern, wie er zuerst zu einer neuen Mondmission bis 2020 gedrängt hat. Das war kein Zufall, das war kalkuliert.

Aber dafür ist es eben wichtig dass sie es allein tun, oder zumindest in einer so unbestreitbaren Führungsrolle, dass die Anderen sich das Mitmachen sparen können. Dem Artikel ist jedenfalls nicht zu entnehmen, dass es da schon viel Absprache gab, nur eine reine Absichtserklärung der Europäer. Meine Vorhersage: Wenn man die ESA mitmachen lässt, dann in komplett unbedeutenden und unglamourösen Rollen. Wir zahlen, die pflanzen ihre Flagge.

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bibabuzelmann 27.03.2019, 17:19
4. Ariana 5 + ATV?

Will man die alten Pläne für das bemannte ATC wieder ausgraben?

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Kostenexplosion 27.03.2019, 17:20
5. Warum nicht?

"Bitte kein nationalistisch motiviertes Space Race"

Warum nicht? Ohne den Kalten Krieg wäre der Mond vermutlich immer noch jungfräulich. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, so wie es jetzt schon die Chinesen tun, die Trump wohl motivieren. Ich denke daneben nicht, dass die Amis die Europäer mit ins Boot holen. Viel zu bieten haben die nicht, sind zumeist zerstritten, wissen aber alles besser und wie man schon dem Artikel entnimmt, vor allem wie man dann politisch korrekt zum Mond kommt d.h. viel darüber debattiert. Das werden die Amerikaner alles nicht wollen und haben es auch nie anders gehalten, weshalb es überhaupt die ESA gibt. Und die kann ja selber zum Mond fliegen, wenn sie es denn will und hinbekommt.

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The Restless 27.03.2019, 17:20
6. Mitmachen!

Es ist eher belanglos, welche Motive Herr Trump mit seinem neuen Programm im Sinn hat - Trump wird längst Geschichte sein, wenn es richtig Fahrt aufnimmt. Wir treten an, das Weltall zu besiedeln - packen wir es an!

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sans_words 27.03.2019, 17:26
7. Unnütz

Die Kosten eines bemannten Flugs zum Mond sind aufgrund der notwendigen Sicherheitsstandards unverhältnismäßig hoch. Unbemannt mag das vielleicht Sinn machen.

Keine Frage jedoch, dass NASA und ESA begeistert sind. Endlich erhält man wieder den Stellenwert, den man sich wünscht.

Aus Sicht der Trump-Regierung ist es natürlich Wahlkampf. Die alten Herren denken noch gerne an die Hochzeiten der NASA zurück, als man bangend vor dem Fernseher saß. Vielleicht erhofft sich Donald Trump dadurch den erwünschten Sympathoe-Boost.

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ALASKA-1950 27.03.2019, 17:30
8. Ein Platz am Katzentisch für die ESA

Ich glaube nicht dass Präsident Trump die ESA an den Mondflügen beteiligt. Alle Regierungen in Europa vor allem die deutsche Regierung hat ihn über Jahre in übelster Art und Weise beschimpft. Die vereinbarten 2% für die NATO werden nicht erreicht. Die USA braucht solche Partner nicht. Das stemmen die ganz alleine. Eigentlich schade aber selber dran schuld.
So bleibt auf Jahr nur ein Platz am Katzentisch frei.

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Ökofred 27.03.2019, 17:31
9. Echt jetzt?

Zitat von Atheist_Crusader
Da hängt Herr Wörner aber eine Wunschvorstellung an. Man muss Trump nur mal fünf Minuten über die Erforschung des Weltalls schwafeln hören, dann merkt man sofort um was es hier geht: Weder Wissenschaft noch internationale Zusammenarbeit, sondern nationalistische Symbolpolitik ist das Hauptziel. Ein Auffrischen der Erinnerung an einen historischen Höhepunkt der USA - und zwar bitte noch in seiner Amtszeit. Der Eine oder Andere wird sich vielleicht noch erinnern, wie er zuerst zu einer neuen Mondmission bis 2020 gedrängt hat. Das war kein Zufall, das war kalkuliert. Aber dafür ist es eben wichtig dass sie es allein tun, oder zumindest in einer so unbestreitbaren Führungsrolle, dass die Anderen sich das Mitmachen sparen können. Dem Artikel ist jedenfalls nicht zu entnehmen, dass es da schon viel Absprache gab, nur eine reine Absichtserklärung der Europäer. Meine Vorhersage: Wenn man die ESA mitmachen lässt, dann in komplett unbedeutenden und unglamourösen Rollen. Wir zahlen, die pflanzen ihre Flagge.
Das Problem ist, das die ESA Teile nun mal schon eingebaut werden in die Orion. Die werden auch nicht mehr durch NASA Komponenten ersetzt werden (vor allem nicht in 5 Jahren). Aber egal, die ESA Astronauten dürfen dann erst in der 2. Woche auf den Mond, und das ist ja auch gut so. Die ESA wird sich aber aus diesem Projekt nicht mehr rausdrängen lassen. Und wenn interessiert schon eine Flagge auf dem Mond?

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