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Raumfahrt: Europäer wollen bei Trumps Mond-Mission mitmachen
REUTERS / Christian Hartmann

Die USA streben binnen fünf Jahren die nächste Mondlandung von Astronauten an. Wird es ein nationaler Alleingang? Die Europäische Weltraumorganisation bietet ihre Hilfe an.

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Promethium 28.03.2019, 11:13
20.

Zitat von geotie1
Nicht zu vergessen, Skylab hat uns Europäer sehr viel Geld gekostet, aber die Nutzungsrecht, so habe ich gehört, lagen bei den US-Amis! Da haben wir uns über den Tisch ziehen lassen!
Ich kann aber nicht den geringsten Hinweis auf eine Europäische Beteiligung an Skylab finden!

Tatsächlich steht bei Wikipedia das Skylab eine "rein US-amerikanische Weltraumstation" war.

Das Spacelab hingegen ist von der ESA gebaut und genutzt worden. Allerdings hat die ESA das Spacelab gebaut, aber eben nur das Spacelab selber während die Amerikaner die ganze Technik beigetragen haben um es ins All zu bringen. Das Spacelab ist zu einem Teil auch von den USA genutzt worden, was nur fair ist, wenn man bedenkt das es ohne US Hilfe gar nicht vom Boden weg gekommen wäre.
Ich kann da keinerlei Hinweis auf ein "über den Tisch ziehen" finden.

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Ökofred 28.03.2019, 13:11
21. hmmm..

Zitat von Promethium
Ich kann aber nicht den geringsten Hinweis auf eine Europäische Beteiligung an Skylab finden! Tatsächlich steht bei Wikipedia das Skylab eine "rein US-amerikanische Weltraumstation" war. Das Spacelab hingegen ist von der ESA gebaut und genutzt worden. Allerdings hat die ESA das Spacelab gebaut, aber eben nur das Spacelab selber während die Amerikaner die ganze Technik beigetragen haben um es ins All zu bringen. Das Spacelab ist zu einem Teil auch von den USA genutzt worden, was nur fair ist, wenn man bedenkt das es ohne US Hilfe gar nicht vom Boden weg gekommen wäre. Ich kann da keinerlei Hinweis auf ein "über den Tisch ziehen" finden.
Wahrscheinlich hat der Vorforist nur Spacelab und Skylab verwechselt... das ist ja auch verwirrend mit den vielen Raumstationen.

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jamguy 28.03.2019, 20:03
22.

Zitat von sans_words
Die Kosten eines bemannten Flugs zum Mond sind aufgrund der notwendigen Sicherheitsstandards unverhältnismäßig hoch. Unbemannt mag das vielleicht Sinn machen. Keine Frage jedoch, dass NASA und ESA begeistert sind. Endlich erhält man wieder den Stellenwert, den man sich wünscht. Aus Sicht der Trump-Regierung ist es natürlich Wahlkampf. Die alten Herren denken noch gerne an die Hochzeiten der NASA zurück, als man bangend vor dem Fernseher saß. Vielleicht erhofft sich Donald Trump dadurch den erwünschten Sympathoe-Boost.
vermutlich findet man da massiv Edelsteine nach der Entstehungsgeschichte?

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xtechnokratx 28.03.2019, 20:56
23. Der

Zitat von legeips62
Hallo? Es gibt keine Raumfahrt in den nächsten > 1000 Jahren. Die "Raumschiffe" sind zu langsam und die Entfernungen zu groß. Es ist einfach Geld und Zeitverschwendung... Die Milliarden sind besser bei irdischen Projekten aufgehoben.. Stichwort: Plastikmüll in den Weltmeeren bzw. bei uns dann im Körper...
Mond ist wenige Tage entfernt und dort finden wir fast alle Rohstoffe dies es auf der Erde auch gibt. Ob es dafür bemannt sein muss, eher nicht. Das haben die Chinesen auch verstanden, sie gehen es langsam an aber ihre Sondierung ist weniger wissenschaftlich und dient eher zur Prüfung ob der Mond als zukünftige Rohstoffquelle dienen kann. Trump will dort nur nochmals seine Flagge setzen und wahrscheinlich in dem Zuge gleich den Mond als Eigentum der USA deklarieren.

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newbie99 02.04.2019, 13:36
24. Apollo-Programm war unsagbar teuer!

Das damalige Apollo-Programm war unsagbar teuer. Ich habe letztens gelesen, dass seine Kosten der heutigen Kaufkraft von sage und schreibe 240 Mrd. €. entsprächen!!! Für eine solche Kraftanstrengung benötigt es schon einen ziemlich großen Motivator. In den 60igern war es der Kalte Krieg.

Ob ein heutiges Mondprogramm vergleichbare Kosten verursachen würde, weiß ich nicht. Es hinge natürlich wohl auch ganz wesentlich von der Ausgestaltung ab. Wenn man Mondorbit-Stationen plant u. ä., wird es auf jeden Fall auch nicht ganz billig. Der Motivator heute scheint wohl der aufkeimende Nationalstolz allenorten zu sein. Ob es reicht? Man wird sehen! Trump ist nicht der erste Präsident, der einen Flug zum Mond oder Mars angekündigt hat. Viel passiert ist bislang aber nicht.

Bei dem Umfang einer europäischen Beteiligung möge der finanzielle Aspekt bitte eine wichtige Rolle spielen. Ich fände es zweifelsfrei absolut spannend, wenn zu meinen Lebzeiten ein Mensch auf dem Mond landet. Aber Staatshaushalte ruinieren möchte ich deshalb klar nicht!

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Bernd.Brincken Heute, 10:55
25. Jobs

"Die bisher für die Mondmissionen geplante "SLS-Rakete" hatte vor allem deswegen politische Unterstützung durch Senatoren, weil die Produktion zahlreiche Jobs in mehreren Bundesstaaten versprach."
Tja, so war es auch beim Space Shuttle, es ging dabei politisch vor allem um ein ABM-Programm für die Regionen.
Das Ziel, damit die Kosten der (Erdorbit-) Raumfahrt zu senken, wurde grotesk verfehlt - sie stiegen um Faktor vier.
Das Problem haben Raumfahrtexperten in den USA durchaus durchschaut, und daher kommt auch die politische Unterstützung für die privaten Anbieter.
Die ESA dürfte eher die Interessen der NASA stützen, oder auch kopieren.

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