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Reaktionen zu Artensterben: "Der Frühling ist stumm geworden"
D. Vorbusch/ blickwinkel/ imago images

Der dramatische Uno-Bericht zum Zustand der Artenvielfalt hat zahlreiche Reaktionen von Umweltschützern und Politikern hervorgerufen. Umweltministerin Schulze fordert den Stopp von schädlichen Subventionen.

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richey_edwards 07.05.2019, 09:26
1. Der Frühling ist nicht stumm

das ist der Winter der nicht weggeht. Aber selbst da hatte ich in der Stadt schon Ende Februar die Vögel zwitschern vor dem Fenster. Nein, der Frühling ist nicht stumm. Ich nehme an wir brauchen eine "Artenschutzsteuer" ?

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christoph_schlobies 07.05.2019, 09:28
2. Monomaiskulturen für Biogas tödlich für die Arten

Ja -prima-dann müssen sofort die Monomaiskulturen für Biogas
umgewidmet werden.Da sie ja offenbar zur Nahrungsproduktion nicht gebraucht werden,wäre verwildern lassen ,angemessen .

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cruiserxl 07.05.2019, 09:32
3. wir haben es so gewollt...

...wenn eines Tages unsere KInder vor uns stehen - so wie wir vor unserem Großeltern - werden wir wahrscheinlich auch wieder in den verlogenen Reflex verfallen, wir hätten es nicht gewusst - einen scheißdreck haben wir, wir waren nur zu bequem...

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Christoph L 07.05.2019, 09:33
4.

Es ist nur eine Aktion, aber wie wäre es mal nicht permanent seinen Rasen zu schneiden?

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heutemalich 07.05.2019, 09:36
5. so einfach ist es leider nicht, Frau Schulze

"Davon sind wir leider noch weit entfernt." Man müsse "schädliche Subventionen stoppen, weniger Pestizide einsetzen, den Regenwald schützen, die Meere nicht weiter überfischen, mehr und bessere Schutzgebiete einrichten."
Bei uns also nur ein paar Schutzgebiete mehr und weniger Pestizide? Das sind vielleicht ganz nette Ideen, aber das alleine wird das Artensterben nicht aufhalten. Verantwortlich ist nicht nur die hohe Dosis in der Landwirtschaft aus- bzw. ins Ökosystem eingebrachter Gifte, sondern noch viel schlimmer die Überdüngung, die Überfrachtung nicht nur der Äcker (dort bleibt das Zeug leider nicht brav liegen), sondern des gesamten Ökosystems durch Düngemittel (Kunstdünger, Gülle). Schutzebiete? Die stehen großenteils bei uns nur noch auf dem Papier, vor allem die, die in Tälern und nicht auf Bergkuppen liegen. Und die Leute sollen nicht mehr ihre Gärten zubetonieren? Wenn sie stattdessen Kunstdünger streuen (wie dies z.B. fast alle unsere Nachbarn tun - und ich fürchte, dies ist durchaus repräsentativ), dann ist dies schlimmer. Kunstdünger sollte für Privatgärten verboten werden, ebenso alle Pestizide und Biozide. Auf Äckern eine extrem strenge Düngeverordnung, die auch kontrolliert und bei Fehlhandlung mit empfindlichen Strafen belegt wird. Dazu muss man sich massiv mit der "Landwirtschafts"-Lobby anlegen, auch mit Ihrer unsäglichen Kollegin Frau Klöckner und großen Teilen Ihres "christlichen" (welcher Hohn!) Koalitionspartners. Ebenso mit den Baumärkten und Gärtnereien, die so gut wie nur biologisch wertlosen Müll an gezüchteten, standortfremden Pflanzen anbieten. Das Problem ist vielschichtig und nur mit einer massiven Anstrengung über Jahrzehnte hinweg, sprich einem kompletten Umsteuern und Umdenken zu lösen. Ist dies möglich? Man sollte meinen ja - homo "sapiens" ...

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outsider-realist 07.05.2019, 09:47
6. Na ja

Jetzt wird geheult und beim nächsten Autobahnbau durch noch unberührte Landschaften wird gefeiert und man freut sich, das diesen nörgelnden Fortschrittsverweigerern endlich Paroli geboten wird.

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severus1985 07.05.2019, 09:48
7. Stein"Gärten" verbieten

Unsere Art zu leben und zu landwirtschaften zu ändern, wird leider etwas dauern und gegen großen Widerstand erkämpft werden müssen. Aber dieser Kampf muss geführt werden. In der Zwischenzeit kann man gerne schonmal an den vielen kleinen Baustellen schrauben. Steingärten und andere unnötige Flächenversiegelungen gehören verboten (wobei ein akkurat geschnittener Rasen eine ähnliche Artenvielfalt besitzt...). Wir brauchen Mut zum "Unkraut".

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elibobo 07.05.2019, 09:50
8. Man blicke in deutsche Gärten

Kirschlorbeer und Thuja allerorten. Nett anzusehen, aber ökologisch wertlos. Dazu noch reichlich Steingärten, pflegeleicht. Auch hier könnte jeder einen kleinen Beitrag leisten, der über ein klein wenig Grün verfügt. Ich hoffe, dass der kleine Piepmatz, den ich beim Nestbau in meiner Buchenhecke beobachten konnte, erfolgreich sein wird...

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reflashed 07.05.2019, 09:51
9. Leute wie Sie

Zitat von richey_edwards
das ist der Winter der nicht weggeht. Aber selbst da hatte ich in der Stadt schon Ende Februar die Vögel zwitschern vor dem Fenster. Nein, der Frühling ist nicht stumm. Ich nehme an wir brauchen eine "Artenschutzsteuer" ?
sind das Problem. Es wird sich auch nichts ändern bis Ihre Art ausgestorben ist. Hoffentlich sind dann noch genug andere übrig.

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