Forum: Wissenschaft
Reaktionen zu Artensterben: "Der Frühling ist stumm geworden"
D. Vorbusch/ blickwinkel/ imago images

Der dramatische Uno-Bericht zum Zustand der Artenvielfalt hat zahlreiche Reaktionen von Umweltschützern und Politikern hervorgerufen. Umweltministerin Schulze fordert den Stopp von schädlichen Subventionen.

Seite 14 von 16
l.augenstein 07.05.2019, 16:34
130. Ja, von oben ...

Zitat von paniketcircenses
äh, meinem Beitrag ist ziemlich leicht zu entnehmen, dass ich genau aus dieser Ecke komme. Aus der Ecke der psychopathischen Klimaleugner, der gewissenlosen Umweltausbeuter etc. pipapo. Nur damit, dass ich von Esso bezahlt werde, kann ich nicht aufwarten. Aber seit ich auf einem Flug nach Japan 10 Stunden lang über russischen Wald geflogen bin, ist mir klar geworden, dass aller Alarmismus nur der Gier nach Macht und Geld entspringt. Im übrigen lebe ich in einer Großstadt.
schaut diese schöen Welt besonders heil aus. Und man kann sich so gut und so leicht einreden, dass ja mit ihr alles in bester Ordnung ist.
Trump trampelt auch gerne über gepflegte Golfplätze mit schönem Baumbestand und schließt vermutlich daraus auf den Gesamtzustand der Welt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thoms1957 07.05.2019, 16:34
131. Erzählen sie das mal den CDU/CSUlern!

Landwirtschaft? Bloß nichts ändern, die Bauern habens schwer genug!. Energie? Bloß nichts ändern, ist viel zu teuer und die ganzen Arbeitsplätze! Verkehr? Bloß nichts ändern, der Bürger muss jederzeit überall hin fahren können und die ganzen Arbeitsplätze in der deutschen Autoindustrie! Die Liste ließe sich fortsetzen. Ignoranz und Fortschrittsverweigerung! Sie finden kaum noch Wissenschaftler, die ihre Thesen stützen, reden aber vom gesunden Menschenverstand. Mit den Rezepten von 1950 - 1980 lassen sich die drängenden Problem der Menschheit nicht bewältigen. Ihre Zahl wird wohl auf 12 Milliarden Individuen steigen und dann längere Zeit auf dem Niveau stagnieren, bevor sie langsam sinkt - falls keine Katastrophen eintreten. Das alles ist bekannt und könnte bewältigt werden, aber nicht von diesen Politikern und nicht mit den alten Rezepten!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
l.augenstein 07.05.2019, 16:51
132. Der Anstieg der Weltbevölkerung...

Zitat von thoms1957
Landwirtschaft? Bloß nichts ändern, die Bauern habens schwer genug!. Energie? Bloß nichts ändern, ist viel zu teuer und die ganzen Arbeitsplätze! Verkehr? Bloß nichts ändern, der Bürger muss jederzeit überall hin fahren können und die ganzen Arbeitsplätze in der deutschen Autoindustrie! Die Liste ließe sich fortsetzen. Ignoranz und Fortschrittsverweigerung! Sie finden kaum noch Wissenschaftler, die ihre Thesen stützen, reden aber vom gesunden Menschenverstand. Mit den Rezepten von 1950 - 1980 lassen sich die drängenden Problem der Menschheit nicht bewältigen. Ihre Zahl wird wohl auf 12 Milliarden Individuen steigen und dann längere Zeit auf dem Niveau stagnieren, bevor sie langsam sinkt - falls keine Katastrophen eintreten. Das alles ist bekannt und könnte bewältigt werden, aber nicht von diesen Politikern und nicht mit den alten Rezepten!
auf 12 Milliarden IST doch die Katastrophe! Und warum soll das Wachstum bei 12 Milliarden stoppen? Falls sich die verschiedenen Länder bis dahin nicht schon an die Gurgel gegangen sind, wird sich das Wachstum sogar beschleunigen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lokalpatriotin 07.05.2019, 17:09
133. Ach, was geht es den Deutschen doch schlecht!

Auch bei uns zwitschert es im Garten. Weiß nicht, wo die Svenja wohnt, sollte vielleicht mal aufs Land ziehen! Jede Nacht "nervt" auch eine liebenstolle Nachtigall. Ich wohne übrigens direkt an einer stark befahrenen Landesstraße und einer Dorfstraße. Fliegende Insekten sind schon weniger zu sehen, das stimmt. Wir hatten aber auch ein sehr trockenes Jahr und das hat nun eben auch Folgen.
Nachhaltig gesehen können wir mit KleinDeutschland die Welt nicht allein grüner machen. Da hilft es auch nicht, wenn wir uns ins eigene Knie schießen. Wenn wir humpeln, freuen sich Andere.
Solange nicht weltweit die großen Länder am Umweltrad mit drehen, können wir uns z.B. mit unserem CO2 - Anteil von 1,6 % (Wirtschaftsminister im April 2019; z. Vergleich USA 16 % und China 28 %) im Weltvergleich anstrengen, es wird nicht zu merken sein. Wenn sich am Klima insgesamt nichts ändert, ändert sich auch nichts an der Artenvielfalt oder an der Biodiversität, weil Lebensräume unwirtlich werden.
Global denken heißt auch, die eigenen Wirtschaftsakteure, z.B. die Landwirte, nicht zu benachteiligen, sonst sieht es schlecht aus mit dem Konkurrenzkampf. Dann liegt in den Supermärkten bald nur noch Ware aus Ländern, die sich um Umwelt- oder Tierschutz nicht die Bohne scheren. Wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen wurden, dass sich alle Bürger zertifizierte Bioware leisten können und nicht nur Privilegierte, können Landwirte auch ohne Direktzahlungen produzieren. Mir scheint außerdem, dass so mancher Wortmelder nicht weiß, welche Maßnahmen noch aus dem EU-Agrartöpfchen bedient werden. Da kann man sich mal auf den Homepages der Kommunen erhellen lassen.
Ich kannte in meiner Kindheit auch keinen Kiebitz, eine Feldlerche oder ein Rebhuhn, sachliche Fakten von Frau Schulze wären hilfreicher gewesen. Mit der eigenartigen Blühwiesenaktion, mit der sich nun überall auf die Schulter geklopft wird, wird man nichts reißen oder was wird da erwartet? Bin gespannt auf den Eintrag von Wildkräutern in Vorgärten oder noch besser in kommunales Nichtkulturland. Fröhliches Bücken und Zupfen all denen, die das noch nie machen mussten, denn mit spritzen ist ja da nichts. Ich genieße jedenfalls diese Zeit im Garten. Wenn sich Insekten nicht vermehren konnten, sind es eben im nächsten Jahr weniger, da können so viele Blümchenwiesen stehen, wie sie wollen. Bienen haben laut unseren regionalen Imkern übrigens noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Diese aufzugreifen, ist scheinbar schon für einige Umweltschützer zu viel oder es passt einfach nicht in den politischen Diskurs!
Ganz ehrlich, wir jammern in Deutschland aber auf ganz hohem Niveau!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
paniketcircenses 07.05.2019, 17:16
134. @ l.augenstein 132.

richtig, die sogn. Überbevölkerung ist eine Kathastrophe, und daran wird die Menschheit zu Grunde gehen. Merken Sie nix?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
l.augenstein 07.05.2019, 17:27
135. Sie wissen aber schon,

Zitat von Lokalpatriotin
Auch bei uns zwitschert es im Garten. Weiß nicht, wo die Svenja wohnt, sollte vielleicht mal aufs Land ziehen! Jede Nacht "nervt" auch eine liebenstolle Nachtigall. Ich wohne übrigens direkt an einer stark befahrenen Landesstraße und einer Dorfstraße. Fliegende Insekten sind schon weniger zu sehen, das stimmt. Wir hatten aber auch ein sehr trockenes Jahr und das hat nun eben auch Folgen. Nachhaltig gesehen können wir mit KleinDeutschland die Welt nicht allein grüner machen. Da hilft es auch nicht, wenn wir uns ins eigene Knie schießen. Wenn wir humpeln, freuen sich Andere. Solange nicht weltweit die großen Länder am Umweltrad mit drehen, können wir uns z.B. mit unserem CO2 - Anteil von 1,6 % (Wirtschaftsminister im April 2019; z. Vergleich USA 16 % und China 28 %) im Weltvergleich anstrengen, es wird nicht zu merken sein. Wenn sich am Klima insgesamt nichts ändert, ändert sich auch nichts an der Artenvielfalt oder an der Biodiversität, weil Lebensräume unwirtlich werden. Global denken heißt auch, die eigenen Wirtschaftsakteure, z.B. die Landwirte, nicht zu benachteiligen, sonst sieht es schlecht aus mit dem Konkurrenzkampf. Dann liegt in den Supermärkten bald nur noch Ware aus Ländern, die sich um Umwelt- oder Tierschutz nicht die Bohne scheren. Wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen wurden, dass sich alle Bürger zertifizierte Bioware leisten können und nicht nur Privilegierte, können Landwirte auch ohne Direktzahlungen produzieren. Mir scheint außerdem, dass so mancher Wortmelder nicht weiß, welche Maßnahmen noch aus dem EU-Agrartöpfchen bedient werden. Da kann man sich mal auf den Homepages der Kommunen erhellen lassen. Ich kannte in meiner Kindheit auch keinen Kiebitz, eine Feldlerche oder ein Rebhuhn, sachliche Fakten von Frau Schulze wären hilfreicher gewesen. Mit der eigenartigen Blühwiesenaktion, mit der sich nun überall auf die Schulter geklopft wird, wird man nichts reißen oder was wird da erwartet? Bin gespannt auf den Eintrag von Wildkräutern in Vorgärten oder noch besser in kommunales Nichtkulturland. Fröhliches Bücken und Zupfen all denen, die das noch nie machen mussten, denn mit spritzen ist ja da nichts. Ich genieße jedenfalls diese Zeit im Garten. Wenn sich Insekten nicht vermehren konnten, sind es eben im nächsten Jahr weniger, da können so viele Blümchenwiesen stehen, wie sie wollen. Bienen haben laut unseren regionalen Imkern übrigens noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Diese aufzugreifen, ist scheinbar schon für einige Umweltschützer zu viel oder es passt einfach nicht in den politischen Diskurs! Ganz ehrlich, wir jammern in Deutschland aber auf ganz hohem Niveau!
dass Ihr vielgelobtes Deutschland im Weltranking bezüglich Klima- und Umweltschutz lediglich an 27. bzw. 33. Stelle steht?
Da ist noch viel Luft nach oben!
In einem Punkt haben Sie aber Recht: Das ganze Land mit Windrädern vollpflastern löst die Problem nicht mal ansatzweise!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bruno_67 07.05.2019, 17:46
136.

Zitat von Beat Adler
Ueberbevoelkerung ist abgesagt. Weltweit ist die Bevoelkerung im Griff. Dank dem stabilen Trend einer stark sinkenden Geburtenrate weltweit, stabilisiert sich die Erdbevoelkerung zwischen 2040 und 2045 auf 8.1 bis 8.2 Milliarden Menschen....
Ach ja ? Das hier klingt irgendwie anders:

".. Die Vereinten Nationen erwarten 2050 etwa 9,7 Milliarden Menschen auf dem Globus. Für das Jahr 2100 werden 11,2 Milliarden Menschen prognostiziert.[3][4]..."

https://de.wikipedia.org/wiki/Weltbevölkerung

Können Sie Ihren Optimismus irgendwie belegen ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
architekt 07.05.2019, 17:51
137. Spricht die Umweltministerin nicht mit der Landwirtschaftsministerin?

Die kindlichen Vorstellungen der aktuellen Umweltministerin entspringen sicherlich einem alten Kinderbuch, als die Welt noch in Ordnung schien. Jedoch gibt es hier in diesem Land noch eine Landwirtschaftsministerin die die Felder und Äcker als Teil eines Wirtschaftssystems begreift, so als wären es Maschinenanlagen. Solange deren Auffassung von Landwirtschaft in unserem von Lobbygruppen manipuliertem Land weiterhin vorherrschen ist von Artenschutz keine Rede.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
l.augenstein 07.05.2019, 18:13
138. Das einzige, was ich merke,

Zitat von paniketcircenses
richtig, die sogn. Überbevölkerung ist eine Kathastrophe, und daran wird die Menschheit zu Grunde gehen. Merken Sie nix?
ist, dass leider viel zu viele Mitmenschen die Augen vor der Realität verschließen. Die Weltbevölkerung ist derzeit bei ca. 7,5 Milliarden Menschen und alleine für Afrika wird ein Bevölkerungsanstieg von 100 Millionen Menschen pro Jahr prognostiziert. Wenn Sie die ganz normalen Grundrechenarten beherrschen, sollten Sie eigentlich etwas merken. Sie können aber auch weiterhin den Kopf in den Sand stecken. Ändert nur nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
l.augenstein 07.05.2019, 18:19
139. Die Landwirtschaftsministerin Klöckner ...

Zitat von architekt
Die kindlichen Vorstellungen der aktuellen Umweltministerin entspringen sicherlich einem alten Kinderbuch, als die Welt noch in Ordnung schien. Jedoch gibt es hier in diesem Land noch eine Landwirtschaftsministerin die die Felder und Äcker als Teil eines Wirtschaftssystems begreift, so als wären es Maschinenanlagen. Solange deren Auffassung von Landwirtschaft in unserem von Lobbygruppen manipuliertem Land weiterhin vorherrschen ist von Artenschutz keine Rede.
ist schon alleine durch ihre Äußerungen zu Tierschutz und Massentierhaltung ein intellektueller Offenbarungseid. Was erwarten Sie von der?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 16