Forum: Wissenschaft
Reaktionen zu Artensterben: "Der Frühling ist stumm geworden"
D. Vorbusch/ blickwinkel/ imago images

Der dramatische Uno-Bericht zum Zustand der Artenvielfalt hat zahlreiche Reaktionen von Umweltschützern und Politikern hervorgerufen. Umweltministerin Schulze fordert den Stopp von schädlichen Subventionen.

Seite 2 von 16
bruno_67 07.05.2019, 09:55
10. Stumm ?

Ich sitze gerade im Büro und bei mir zwitschert es trotz geschlossener Fenster ziemlich heftig. Grüne Ökoinsel München-Giesing ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
_gimli_ 07.05.2019, 09:55
11.

Das Gerede des Bauernpräsidenten, die Landwirte würden ja schon viel für die Umwelt tun, ist nichts als Lobbyistengeschwafel, solange die Realität hier in Franken so aussieht: https://www.infranken.de/regional/forchheim/fraenkische-schweiz-landwirte-faellen-aus-unsicherheit-ihre-streuobstbaumbestaende;art216,4201710 Für mich sind das Verbrecher und ich bin kein "Grüner".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
EinzHeinz 07.05.2019, 09:55
12. Meine persönlichen Beobachtungen..

...wurden bestätigt. Ich füttere Vögel ganzjährig, in meinem Garten einer kleinen hess. Gemeinde mit ca. 20 TSD Einwohnern. Seit ca 5 Jahren nimmt die Futtermenge die ich pro Jahr brauche stetig ab und wenn mal ein Stieglitz oder eine Goldammer landet ist das mittlerweile ein Highlight. Selbst die abends beleuchtete Wohnung bei offener Terrassentür, zieht kaum noch Insekten an...eine Motte oder auch mal 2. Mehr nicht! Aber auch hier, in unserer Gemeinde, wurde "Nachverdichtet" was das Zeug hält und viele Gärten und Freiflächen wurden bebaut. Es ist leise geworden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pförtner 07.05.2019, 09:56
13. Artenschutz

Und ich bin so blöd, und fange vorsichtig eine Fliege ein, die sich ins Wohnzimmer verirrt hat, und setze sie an die Luft, weil sie einen Vogel noch als Nahrung dienen könnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
traurigeWahrheit 07.05.2019, 10:00
14. Seitdem

bei uns (Sauerland) vor drei Jahren ein Windpark in meiner Nachbarschaft eröffnet wurde, gibt es deutlich weniger Insekten und Vögel. Es ist ja bekannt, das Windkraftanlagen Vögel schreddern und Insekten vernichten, das es aber so schlimm ist, hätte ich nicht gedacht. Seit 40 Jahren versuche ich, ein insektenfreundlichen Garten zu führen (keine Kiesgärten) und dann kommt die Energiewende.........Sehr schlimm finde ich auch, was man unter diesen 140 Meter Ungetümen alles findet: Rotmilane, nicht mehr zu identifizierende Greifvögel und natürlich Fledermäuse. Das die Rotoren ständig abgestellt und sauber gemacht werden müssen, weil soviele Insekten dagegen fliegen, sagt auch einiges aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
siebke 07.05.2019, 10:00
15. Beton

"ach wie schön, die neuen "Gärten" betoniert und mit Japanischendesign." Aber bestimmt beim Rettet die Bienen mit unterschrieben! Wir haben einen Vogelgarten, wurde früher immer etwas beanstandet , jetzt sitzen unsere Freunde am liebsten bei uns im Garten, Frage warum ?
Bitte im kleinen anfangen und den Kleinen helfen !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pförtner 07.05.2019, 10:01
16. Er ist nicht stumm.

Er schreit um Hilfe.
Wir machen nur nicht Augen und Ohren auf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jr-minerals 07.05.2019, 10:01
17. Die Natur des Menschen

... wird es richten. Ich sehe keine Chance, diesen Prozess rechtzeitig zu stoppen. Dazu wären Massnahmen nötig, wozu die Menschheit einfach nicht fähig bzw- bereit ist. Was nützt der xte Klimagipfel oder die klare Erkenntnis, dass etwas getan werden muss, wenn die meisten Prozesse die zur Lebensraumvernichtung führen, sich aktuell eher beschleunigen, als verlangsamen. Das beste Beispiel dafür ist der brasilianische Regenwald. Seit Jahrzehnten ist klar, was dieser Wald für eine immense, vielfältige Bedeutung hat, doch seine Vernichtung schreitet ungebremst fort. Und wofür? Für Soja und Fleisch ....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Das Pferd 07.05.2019, 10:01
18.

Zitat von cruiserxl
...wenn eines Tages unsere KInder vor uns stehen - so wie wir vor unserem Großeltern - werden wir wahrscheinlich auch wieder in den verlogenen Reflex verfallen, wir hätten es nicht gewusst - einen scheißdreck haben wir, wir waren nur zu bequem...
stimmt, wir haben es gewusst. Seit meiner Schulzeit in den 70ern. Völlig richtig. Sowohl CO2 als auch abnehmende Biodiverität. Und irgendwann wurde ich immer nachlässiger, die anderen machten ja auch nichts.... Und ganz klar wider besseren Wissens.


Ich sofern bin ich begeistert von dem, was die jungen Leute derzeit anstoßen. Ich habe zwar alles gewusst, aber das im Laufe der Jahre immer weniger umgesetzt. Da braucht es manchmal diesen moralischen Schubs, und die gezielte Regelübertretung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rösi 07.05.2019, 10:04
19.

Beitrag Ja, ich finde auch, es ist ruhiger geworden und die Möglichkeit, Landwirte bei höherem Einsatz für den Artenschutz finanziell auszugleichen ist nicht die schlechteste Idee.
Noch besser wäre es, die Ehrenämtler, die sich seit Jahren schon für Naturbelange einsetzen, mit z.B.kostenfreien Bustickets o.Ä. aufzuwerten und deren Einsatz anzuerkennen.
Bestimmt wäre das auch motivierend, um neue ehrenamtliche Kräfte zu gewinnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 16