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Reaktionen zu Artensterben: "Der Frühling ist stumm geworden"
D. Vorbusch/ blickwinkel/ imago images

Der dramatische Uno-Bericht zum Zustand der Artenvielfalt hat zahlreiche Reaktionen von Umweltschützern und Politikern hervorgerufen. Umweltministerin Schulze fordert den Stopp von schädlichen Subventionen.

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bernteone 07.05.2019, 11:33
70. Wer entscheidet was schlecht ist ???

Am.besten wäre alle Subventionen kurzfristig abzubauen . Es würde Deutschland um einiges besser und gerechter machen .

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Morrison 07.05.2019, 11:34
71. Grüne Städter

Es ist nun mal ein Paradoxon, dass die Grünen eine städtische Bewegung sind! Bei uns hier auf dem Land zwitschert und pfeift es den ganzen Tag! Wenn die Sonne scheint! Da im Augenblick aber, bedingt durch die Fridays for Future Schulschwänzer Demos, die Sonne eine Pause einlegt, weil sie sich zu unrecht diffamiert sieht, zwitschert es auch nicht! Das ändert sich aber in ein paar Tagen wieder.... hoffentlich

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neanderspezi 07.05.2019, 11:37
72. Die Politik wird bemüht sein, den Frühling herbeizuzitieren

Wenn der Vogelgesang noch länger ausbleibt, werden von der Politik zur Wahrnehmung der Ankunft des Frühlings sehr wahrscheinlich Vogelstimmenimmitatoren in großer Zahl zum Zwitschern in die Wohngebiete der Menschen geschickt, um den Lauschern eine entsprechende Lautgebung fürs Frühlingsfeeling zu vermitteln. Die Politik in Gestalt von Umwelt- und Landwirtschaftsministerium kann das, die Politik macht das und die Politik kann auch weiterhin dafür sorgen, dass die hochnotwendigen Monokulturen für Biosprit und Nahrung absolut sicher vor Unkräutern und davon lebenden Insekten geschützt bleiben.

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Beat Adler 07.05.2019, 11:40
73.

Zitat von Magentasalex
An der Entropie kommt niemand vorbei. Unser Physiklehrer hat uns das dermaleinst plastisch klar vorgeführt. Auf der rechten Seite steht ein Tintenglas mit schwarzer Tinte. Auf der linken Seite steht ein Glas mit Wasser. Nun berechnen wir die Energie, die notwendig war, die Dinge zu produzieren, die auf beiden Seiten stehen. Nun schütten wir die Tinte in das mit Wasser gefüllte Glas. Und berechnen auch die Energie, die wir für die Schüttung benötigt haben. Nun soll die Tinte vom Wasser wieder getrennt werden. Die Energie, die nun dafür benötigt wird, liegt um wieviel Prozent höher als die Energie, die zur Herstellung von Glas und Tinte und Arbeit der Hand benötigt wurde? Jeder kann das berechnen und wird dann erstaunt sein. Und er wird verwundert feststellen, dass Energie nicht Energie erschaffen kann. Alle Energie bleibt erhalten und kann sich nicht vermehren.
Was hat das mit dem Blog-Strang zu tun? Was soll uns das sagen? Was hat das mit meinem vorherigen Beitrag zu tun? Bitte um Aufklaerung.
mfG Beat

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hansi_wurst 07.05.2019, 11:41
74. Jeder MUSS

Zitat von elibobo
Kirschlorbeer und Thuja allerorten. Nett anzusehen, aber ökologisch wertlos. Dazu noch reichlich Steingärten, pflegeleicht. Auch hier könnte jeder einen kleinen Beitrag leisten, der über ein klein wenig Grün verfügt. Ich hoffe, dass der kleine Piepmatz, den ich beim Nestbau in meiner Buchenhecke beobachten konnte, erfolgreich sein wird...
Natürlich MUSS jeder seinen Beitrag leisten - schließlich ist uns allen die Erde nur geliehen in unserer kurzen Verweilzeit.
Kleinvieh macht zwar auch Mist, aber im Vergleich zur Landwirtschaft (wie ich das Wort "Wirtschaft" doch verabscheue - Bauernhof ist mir tausendfach lieber...aber die Zeiten sind leider vorbei) und dem unsäglichen Abholzen von Wäldern und der Flächenfraß durch Straßen und Beton ist doch das hauptsächliche Übel dieser Misere.
Was kann man schnell und kurzfristig unternehmen? Mal die Wirtschaft mit ins Boot nehmen! Grüne Dächer auf den Aldi-Filialen z.B. - Verpflichtung bei jedem Neubau bzw. Sanierung eines Gebäudes, welches sich baulich eignet.
Man braucht Urwälder und Urwiesen. Der Mensch bekämpft alles, was seinem wirtschaftlichen Denken schadet - z.B. den Borkenkäfer. Ein Holzwirt schimpft auf ihn, weil er seinen Lebensraum in dessen Holz hat - allerdings bedenkt niemand, dass besagtes Insekt lieber in Totholz geht, anstatt in gesunden Bäumen. Mal was liegen lassen von dem Totholz und der Käfer ist kein Problem mehr. Schließlich ist auch er teil der Nahrungskette ;)
Alles totgewirtschaftet und totgeregelt. Aus wirtschaftlichen Gründen. Immer.

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weltverkehrt 07.05.2019, 11:41
75.

Zitat von christoph_schlobies
Ja -prima-dann müssen sofort die Monomaiskulturen für Biogas umgewidmet werden.Da sie ja offenbar zur Nahrungsproduktion nicht gebraucht werden,wäre verwildern lassen ,angemessen .
Ihnen scheint da etwas nicht ganz klar zu sein:

Fast die Hälfte der Energie aus "erneuerbaren Energien" in Deutschland, also praktisch gesehen, die Hälfte des Stroms aus EE, kommt aus Biogas-Anlagen.

Wenn Sie die Biogasanlagen stilllegen, können Sie Ihre Energiewende komplett vergessen.

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kayakclc 07.05.2019, 11:43
76. Was für eine Propaganda von Fake News ist denn das?

Wir schauen aus dem Fenster und sehen Insektenschwärme in der Mittagssonne, sehr viel Vögel im Garten, ein Eichhörnchen, dass in einem Ahorn ein Nest baut, die Rehe des Nachbarfeld klacken mit ihren Hufen auf unserem Waschbetonplatte und fressen unsere Rosen und anders Grünzeug ab, sehr viel Bussarde und machmal hören wir auch die typsichen Fuchslaute in der Nacht und bei der Dämmerung. Stummer Frühling? nicht bei mir. Zudem: es sind schon die ersten Fledermäuse unterwegs, die Abends auf Jagt nach Insekten gehen. Unser Nachbar ist Hobby-Imker und seinen Bienenvölkern geht es gut. Aber vielleicht lebe ich einfach in einem Paralleluniversum das kein Überlap mit der Politik hat, die ständig im Mediengeschrei laut um Aufmerksamkeit ringt.
Auch wundere ich mich über die Fake News des 80% Insektensterben. Dazu gibt es gar keine wissenschaftliche Daten, aber jeder Journalist schreibt "80%". Die magere Datenlage hatte es aber damals es am 31.08.17 zur Unstatistik des Monates geschafft und ist schon gar nicht mehr erhältlich. Fake News wohin man sieht.

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Beat Adler 07.05.2019, 11:46
77.

Zitat von ewald
Das zentrale Problem ist: auf der Erde leben mehr Menschen, als die Erde auf Dauerverkraften kann und das Bevölkerungswachstum ist aktuell noch ungebremst. Der hohe Wohlstand in der westlichen Welt mit Mobilität, guter Ernährung, warmem Wohnraum, guter Gesundheitsversorgung... gründet sich auf den Einsatz von fossilen Energieträgern und den Verbrauch von auf der Erde nicht unendlich vorhandenen anderen Ressourcen. Nebenwirkungen/ Abfallprodukte davon sind Umweltverschmutzungen und die Vernichtung von anderen sehr spezifischen ökologischen Nischen von anderen Lebewesen, die irgendwie mit den Menschen konkurrieren. Länder z.B. der dritten Welt sind auf dem Weg, die westliche Industrialisierung nachzuvollziehen mit entsprechend zunehmendem Energie- und Ressourcenbedarf und wir in der westlichen Welt wollen auf diese Errungenschaften nicht verzichten. Eine längerfristige Lösung der Probleme kann nur darin bestehen, dass die Weltbevölkerung abnimmt. Der Mensch ist als extrem dominante/ überwiegende und sich weiter ausbreitende Spezies in dem komplizierten und begrenzten Ökosystem Erde mit dem Gleichgewicht dieses Systems wohl nicht auf Dauer vereinbar. Das wurde vor Jahrzehnten auch schon diskutiert, ist aktuell aber anscheinend irgendwie TABU. Nebenbei: Finanzielle Mittel für punktuelle und wenig effektive Massnahmen müssen erst erwirtschaftet werden durch Arbeit, d. h. unter Ressourcenverbrauch und CO2- Erzeugung, Beispiele: PKW- Verschrottung im Zusammenhang mit der Dieseldebatte, Palmölplantagen, ewiges Abpumpen von Grundwasser in stillgelegten Kohlegruben, 500 000 Euro für eine künstliche Fledermaushöhle, die von diesen dann nicht "bewohnt" wird.... ...ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft....
"Das zentrale Problem ist: auf der Erde leben mehr Menschen, als die Erde auf Dauerverkraften kann und das Bevölkerungswachstum ist aktuell noch ungebremst."

Das ist schlicht falsch. Warum die Wissenschaftsredaktion des SPON NICHT auf die neuen Untersuchungen zum Bevoelkerungswachstum einging, weiss ich nicht. Es sollte nicht dazu fuehren, ewig alte Zahlen weiterzuverwenden. Vor 20 Jahren hiess es: Im Jahre 2050 hat die Welt 10 Milliarden Einwohner. Nach heutigen Zahlen heisst es, dass sich die Weltbevoelkrung zwischen 2040 und 2045 zwischen 8.1 und 8.2 Milliarden stabilisiert und anschliessend langsam zu sinken beginnt.
mfG Beat

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blabla55 07.05.2019, 11:47
78.

Sehe und höre ich jeden Tag beim Sparziergang,Monokulturen im Grün,kaum Insekten und Vögel.
Was ist eigentlich so schwer in der Landwirtschaft die Ackerränder der Felder umzupflügen und Blühflanzen zu säen?

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kaethe 07.05.2019, 11:51
79. RoundUp und Co.

Der Verkauf von Insektiziden, Pesitziden, Fungiziden und was es da nicht noch alles gibt, sollte umgehend für den Privatmenschen verboten werden.
Solange diese noch in jedem Baumarkt in 5 Liter Kanistern zu haben sind, sollte nicht auf die Landwirte eingeprügelt werden. Die wissen zumindest was sie tun - auch wenn ich eine ökologisch orientierte Landwirtschaft bevorzuge und seit Jahren konsequent "Bio" einkaufe.
Aber immer nur auf die Landwirte einzuprügeln halte ich für falsch.

Und wenn der Mensch die 1000001 Spezies ist die ausstirbt, juckt es den Planeten nicht - die Natur braucht den Menschen nicht und wird sich von ihr erholen.

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