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Rechenmodell: Simulation zeigt Wege zum Sieg über Ebola
DPA

Die Ebola-Seuche in Westafrika ist außer Kontrolle. Eine neue Computersimulation zeigt, wie die Epidemie eingedämmt werden könnte. Insbesondere Beerdigungen bergen die Gefahr für Neuinfektionen.

kraichgau12 31.10.2014, 19:03
1. ahja,supercomputer battles ebola....

so hiess es bei BBC und anderen,gleiches ergebniss
was diese virtuelle show beinhaltet,sind jahrhunderte alte Quarantäne Grundregeln,die jeder mediziner einhalten sollte oder müsste
isolierung(gell,auch für flotte power krankenschwestern,denen es !noch! gut geht), feuer oder massenbestattung mithilfe von jeder menge ungelöschtem kalk und ansonsten waschen,waschen waschen....
es ist in diesem fall exakt ein problem,das die rechtzeitige eingrenzung erschwert hat,und das ist das flasche rücksicht nehmen auf lokale(islamisch/afrikanische) traditionen,die es erst so richtig haben aufblühen lassen(und ich weiss,das liberia kein islamischer Staat ist,Sumoh,aber indirekt das gleiche problem)
all das haette im maerz schon umgesetzt werden können,falsche rücksichtnahme war ein riesen fehler von allen beteiligten

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musca 31.10.2014, 20:03
2. Supercomputer...

Naja, das an Ebola verstorbene Menschen leider hochinfektiös sind und es in machen Staaten Afrikas der traditionelle Brauch ist die Verstorbenen beim Abschied noch intensiv zu berühren - braucht man dazu Supercomputer und dessen Hochrechungen und Simulation um das, diese Gefahr zu erfassen ???

Wenn ein verstorbener Mensch kein Ebola hatte war das bisher auch kein so Problem dieser Brauch in Teilen ( den ländlichen Ebola- Regionen Afrikas) die letzten intensive Berührung der Angehörigen von ihren Verstorbenen.

Da es nun in Teilen Afrikas Ebola gibt sollte dieser alte Brauch der intensiven Berührung mit den Toten besser vermieden werden, auch wenn es menschlich weh tun mag, die (West) Afrikaner werden das aber mit der Zeit sicher verstehen, nur aufkären darüber sollen direkt vor Ort besser Menschen andere Menschen und nicht irgendein Computerprogramm.

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kraichgau12 31.10.2014, 21:19
3. medialer aktionismus..

das ganze ist nur eine weitere stand up comedian show,denn die basics der hygiene/seuchenkontrolle haben auch docs in liberia im kopf
das eigentliche problem besteht darin,das seit etwa 20 jahren bei echten krisen nicht mehr getan wird,was getan werden muss,sondern, das gerne dorfchefs mal eben die helfer um die ecke bringen,wenn es gegen ihre regeln löaeuft,da die weissen die erklärungshoheit verloren haben und der dorfchef mal eben die freiwilligen helfer im dorf-pit entsorgt,wie geschehen,dann wird der rest der heroischen helfer halt vorsichtiger und stört nicht mehr bei den alten riten
wenn dann die kranken nicht mehr in die kliniken kommen,sondern zuhause gepflegt werden,weil man das stigma ebola vermeiden möchte,gibt es von liberias politiker kaste erfolgsnews...
wobei jedem beteiligten klar ist,das sich damit nur die naechste welle an infizierten aufbaut,die wiederum schlimmer die helferkräfte über beansprucht
diese krise ist vor allem basiert auf dem westlichen versagen,seuchengesetze auch im busch zu erklären und anzuwenden

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awoth 02.11.2014, 13:55
4. Schlimm ist ja nicht,

dass man dazu einen Supercomputer einsetzt, was man (jedenfalls die Hauptaussage des SPON Artikels) auch auf einem Zettel herleiten könnte. Wenn das wirklich alles ist, wad in dem Originalpaper ausgesagt wird, dann ist schlimm, was mittlerweile in SCIENCE abgedruckt wird.....

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