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Rekordbudget für Esa-Projekte: "Wir wollen nicht wegen eines Meteoriten aussterben"
ID&Sense/ ONiRiXEL/ ESA/ DPA

Der Schutz der Menschheit vor Asteroiden-Einschlag, Erdbeobachtung, Mondmissionen - Europas Raumfahrt hat sich viel vorgenommen. Dafür erhält die Esa so viel Geld wie nie zuvor.

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Grummelchen321 29.11.2019, 14:10
1. austerben durch einen Meteoriten?

Wir sind doch gerade dabei das selbst zu erledigen.

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audaxaudax 29.11.2019, 14:25
2. So oder so aussterben werden

die Hominiden insbesondere der Homo Sampiens bald (bald zum Glück aus paläontologischer Sicht). Die lindenblattförmige Struktur des Bevölkerungszuwachses verdammt uns.

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Rao 29.11.2019, 15:36
3. Bei

fast 8 Milliarden und steigend kann von einem baldigen Aussterben keine Rede sein. Vielleicht kommt es zum Kollaps, sowas gab es in früheren Kulturen schon (Maya), aber ein paar bleiben immer übrig und vermehren sich wieder. So ist der Mensch von der Evolution her programmiert. Die Gefahr aus dem All dagegen kann zum totalen Aussterben nicht nur des Menschen, sondern aller Spezies auf unserer Welt führen. Siehe Impakt der Trümmer von Shoemaker-Levy 9 im Jahr 1994 auf dem Jupiter, in manche der Explosionswolken hätte der Planet Erde am Stück hineingepaßt, geschätztes Zerstörungspotential laut Wiki "50 Millionen Hiroshima-Bomben". Und - anfliegen können Brocken der Marke "Dino-Killer" oder größer jederzeit. Wenn sie aus (relativer) Richtung der Sonne anfliegen, bemerkt man sie unter Umständen gar nicht rechtzeitig, weil sie vom Sonnenlicht überstrahlt werden. Und Zeit ist der Hauptfaktor, wenn man sie umlenken will (sie sprengen a la Hollywood ist zu gefährlich, weil die meisten Trümmer trotzdem Richtung Erde weiterfliegen würden, dann nicht mehr als ein einziger großer Knall, sondern als Ladung aus einer Schrotflinte. Genauso tödlich.)
Deswegen ist ein Kranz aus Teleskopen in weitem Abstand von der Erde, weit genug weg um auch anfliegende Objekte aus ungünstigen Richtungen erkennen zu können, eine der Mindestanforderungen eines zuverlässigen Schutzes. Im Moment wird der Himmel nur stichprobenartig überwacht, mit hohem Risiko, daß gefährliche Objekte viel zu spät entdeckt werden, so daß nur noch eine kurze Vorwarnzeit wie vor einem Atomschlag bleibt, bevor es kracht.

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vox veritas 29.11.2019, 15:48
4.

Man bekommt den Eindruck, daß die mehr wissen als der Rest von uns. Insbesondere, wenn man sich die aktuelle Klimakrise ansieht.

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vielflieger_fred 29.11.2019, 16:22
5.

Ja, natürlich wissen "sie" mehr als wir - weil sie die zweifellos vorhandenen Informationen auch alle lesen und verarbeiten, und sich nicht wie die meisten Menschen heutzutage auf ein paar Schlagzeilen verlassen. Man kann sich ruhig mal wissenschaftliche Arbeiten zu den Themen Klimawandel und Asteroiden-Gefahr ansehen - die sind alle frei verfügbar. Und der Lerneffekt ist dabei auch enorm.

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Kasob 29.11.2019, 16:53
6. Da geht noch was

Die Nasa hat ein Budget von 22 Mrd. $.

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fido14344 29.11.2019, 17:19
7. Aussterben

Per Meteorid geht schneller als Klimawandel.
Beide sind unabwendbar!

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shardan 29.11.2019, 17:24
8. Und jeder...

Und jeder wurstelt vor sich hin. 14 Mrd EUR ESA, 22 Mrd USD Nasa, dazu Russland, China, Indien usw. Wie viel könnte man erreichen, würde man zusammen statt gegeneinander entwickeln. Aber dazu ist der Homo "Sapiens" wohl nicht "Sapiens" genug, oder noch zuviel Homo Neandertalis dazwischen.

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dborrmann 29.11.2019, 18:29
9. Haha, das machen die Menschen doch selber...

die buddeln sich gerade ihr eigenes Grab. Da braucht es keinen Meteoriten, der vielleicht morgen, vielleicht aber auch erst in 66 Millionen Jahren einschlägt. Da braucht es lediglich Braunkohlekraftwerke, Verbrennungsmotoren, Ölheizungen und Mittelmeerurlaube und 50 bis 100 Jahre.

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