Forum: Wissenschaft
Report: Menschen vertilgen 300 Millionen Tonnen Fleisch pro Jahr
REUTERS

Der Fleischhunger der Menschheit ist gigantisch. 2012 erreichte er laut einer neuen Studie einen Rekordwert. Besonders schnell steigt der Konsum von Rind, Schwein und Geflügel in den Entwicklungsländern - und sorgt dort für enorme Probleme.

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mitchelle 10.01.2013, 22:32
100. kranke welt

Die Menschheit ist doch einfach krank und abartig. Lieber für einen im wahrsten Sinne des Wortes Leichenschmaus die Umwelt zerstören als auf viel gesündere und umweltbewusstere alternativen zurückzugreifen. Und wer denkt, dass der Mensch Fleisch zum überleben braucht ist in heutigen tagen rückständig. In den Schwellenländern verhungern die Menschen nur damit wir ein stueck Fleisch auf dem Teller haben können. Dieser Wasserverbrauch allein! Das sollte jeden Menschen aufschrecken! Leute, denkt über eure Essgewohnheiten nach! Ohne fleisch- und Milchkonsum gaebe es auch keine wohlstandskrankheiten. Www.earthlings.com soll es so weitergehen?!

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sidv 10.01.2013, 22:35
101. Die Auswüchse des Wohlstandes

Mit bewusstem Fleischkonsum hat dieser Wahn nicht mehr viel zu tun. Wie schön waren die Zeiten, als sich die Familie die ganze Woche auf den Sonntagsbraten gefreut hat und die einschlägigen Tierarten Schwein, Rind und Huhn noch nicht bei 21 Mahlzeiten pro Woche auf dem Teller landeten. Schade, dass man insbesondere in den Ländern des Wohlstandes das Schnitzel oder das Salamibrötchen heute nicht mehr anständig zu würdigen weiß. Das gesunde Maß ist völlig abhanden gekommen.

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adv-dia 10.01.2013, 22:36
102. Noch schlimmer...

Zitat von 8054056
Ähm, nein, Herr Becker, da haben Sie etwas falsch verstanden. Es geht nicht um die im Fleisch enthaltenen "Keime", also Bakterien, gegen die die einfachen Regeln der Küchenhygiene gewiss hülfen, sondern um die Antibiotika-resistenten Bakterien außerhalb des Küchenkosmos, also in Krankenhäusern beispielsweise. Das Stichwort MRSA sollte da genügen. Im übrigen ist die Angabe, dass jährlich etwa 50.000 Europäer an den Folgen (multi-)resistenter Bakterien sterben, korrekt. Siehe bzw. . Fazit: Weniger und dafür qualitativ hochwertiges Bio-Fleisch ist mehr.
Richtig, in den Niederlanden werden Deutsche Bürger bei Krankheitsverdacht bereits unter Quarantäne gesetzt (Multiresistenz). Das war füher nur bei Besuchern aus dem Nahen Osten nötig. Wir müssen endlich aufhören die Fleischproduktion zu subventionieren. Aber ich höre bereits die Sozialdemokraten wie unglaublich unsozial das dann ist...

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DerNachfrager 10.01.2013, 22:46
103.

Die in den Entwicklungsländern solllen erstmal nach dem 8. Kind mit dem Poppen aufhören. Dann hätten wir alle weniger Umweltprobleme.

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Micha123 10.01.2013, 22:53
104.

Zitat von sysop
Der Fleischhunger der Menschheit ist gigantisch. 2012 erreichte er laut einer neuen Studie einen Rekordwert. Besonders schnell steigt der Konsum von Rind, Schwein und Geflügel in den Entwicklungsländern - und sorgt dort für enorme Probleme.
Bin Vegetarier. Wenn man sich einmal näher mit der Fleischindustrie beschäftigt, bleibt keine andere Wahl. Es ist aller- allerübelst, wie sich die Menschheit an der Schöpfung versündigt. Schlachthöfe und Tierfabriken sind Gulags des Grauens.

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expat_ja 11.01.2013, 23:00
105.

Zitat von carvinchen
Es ist doch immer wieder erstaunlich und traurig zugleich, wie blind und verbohrt vermeintlich intelligente Menschen zu argumentieren beginnen, wenn es um ihr Dasein geht. Aus purer Bequemlichkeit und aus rein egoistischen Beweggründen wird übersehen, welche katastrophalen Folgen für die Umwelt und die Menschen der Fleischkonsum hat. Was jedoch wirklich beschämend ist, dass sich der Mensch als am höchsten entwickeltes Wesen über alles stellt und die grausamsten Taten an den Tieren gedankenlos hinnimmt und auch noch als selbstverständlich erachtet. Wir können entscheiden, was wir zu uns nehmen - das unterscheidet uns von den Tieren! Ein Tipp an die Fleischkonsumenten: Seid doch wenigstens ehrlich zu euch und den anderen und gebt eure Schwäche zu, sucht nicht nach peinlichen Argumenten für den abartigen Genuss und beschimpft die Vegetarier nich als Weltverbesserer. Sie sind es, die sich wenigstens bemühen die Welt zu verbessern!
Sie sind lustig. Ich begehe die grausamsten Taten an Tieren selbst. Ich schneide Hühnern mit einem wirklich scharfen Messer den Kopf ab und lasse sie ausbluten bevor sie gerupft werden. 1000 pro Woche. Und wissen Sie was? Es schert mich nicht die Bohne, weil ich 1. meine Familie davon ernähre, 2, Menschen etwas zu essen kaufen können und 3. Hühner nun wirklich nicht schlau sind und es einfach egal ist ob der Kopf dran ist oder nicht. Verbessern Sie ruhig die Welt. Lassen Sie dann bitte aber auch alle Ameisen, Kakerlaken, oder Mücken in Ruhe. Die wollen ja auch nur leben. Ich hoffe Sie leben als peinlicher Weltverbesere mit Kindern und Ungeziefer auf engstem Raum (arme Kinder). Aber es ist ja alles Leben... (schnief,heul)

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koprolith 11.01.2013, 23:01
106. Ach kommen Sie...

Zitat von Peter-Lublewski
Mir ist auch etwas aufgefallen - nämlich dass ich zu meinem größten Missfallen etliche Leute kennenlernen durfte, denen mit dem Fleischverzicht offensichtlich auch der Humor flöten gegangen ist. Traurige Angelegenheit.
... finden Sie die dämlichen, möchtegern-witzigen Kommentare der "Ich will aber trotzdem mein Schnitzel"-Fraktion hier wirklich humorvoll? Beiträge a la "rettet die Pflanzen" oder "der arme Tofu" sind nur wirklich auf Klein-Erna-Witz-Niveau. Ich bin selbst noch Fleischesser, versuche aber meinen Fleisch-Konsum seit einem Jahr auf höchstens zweimal die Woche zu reduzieren. Bei fast jedem Gespräch über die Folgen der exzessiven Fleischproduktion ( und als Fleischesser tue ich einen Teufel, mit erhobenem Zeigefinger rumzuwedeln) erlebe ich regelmäßig die durch und durch unwitzigen, überaus aggressiven und völlig unsachlichen Reaktionen der begeisterten Fleischkonsumenten. Die tun immer so, als sei das bloße NAchdenken über die Folgen des eigenen Handelns eine absolute Zumutung - genau wie bei vielen Foristen hier. Von nennenswert hochentwickeltem Humor kann ich da nicht viel entdecken - aber vielleicht habe ich da nicht den richtigen Maßstab: Ich kann ja auch nicht so schallend über Pipi-Kacka oder Ausländerwitze lachen

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rasta123 11.01.2013, 23:05
107. Sinnbefreite Graphiken...

Ich habe selten so eine stümperhafte Visualisierung von statistischen Daten gesehen.
Als Beispiel: Graphik S. 9: Island (mit 320.000 Einwohnern, kein EU-27-Mitglied!) produziert laut Legende 10-50 Mio t Rind u. Büffel (rot eingefärbt), Also mind. 30 Tonnen pro Einwohner! Pro Jahr oder pro Jahrhundert?
Jedes andere europäische Land ist ebenfalls rot, also scheinbar zwischen 10 und 50 Mio t.
In der selben Graphik steht, dass die EU-27 (500.000.000 EInwohner) "nur" 8 Mio t produziert. Wie passt das zusammen?

Das ist kein Einzelfall. Diese Unzulänglichkeit ziehen sich (fast) durch die gesamte (direkt aus dem "Fleischatlas" entnommene) Bilderstrecke.

Aber verständliche Zahlen sind eh nebensächlich. Hauptsache ist, daß möglichst viel in roter Farbe dargestellt wird, denn das macht den naiven Leser betroffen.
Da öffnet er gerne das Herz und den Geldbeutel für die "besseren" Parteien und Verbände!

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spaltpilz 11.01.2013, 23:10
108. Fragen sie mal einen Kinderarzt,

Zitat von mitchelle
Die Menschheit ist doch einfach krank und abartig. Lieber für einen im wahrsten Sinne des Wortes Leichenschmaus die Umwelt zerstören als auf viel gesündere und umweltbewusstere alternativen zurückzugreifen. Und wer denkt, dass der Mensch Fleisch zum überleben braucht ist in heutigen tagen rückständig. In den Schwellenländern verhungern die Menschen nur damit wir ein stueck Fleisch auf dem Teller haben können. Dieser Wasserverbrauch allein! Das sollte jeden Menschen aufschrecken! Leute, denkt über eure Essgewohnheiten nach! Ohne fleisch- und Milchkonsum gaebe es auch keine wohlstandskrankheiten. soll es so weitergehen?!
Ob die Absenz jeglicher Milchprodukte durch vegane Ernährung wirklich adäquat aufzufangen ist.
ich selbst esse selbst kaum (nicht nicht) Fleisch, weil es mir schlicht nicht schmeckt. Aber alle Anderen nun derart zu diskreditieren halte ich für zweifelhaft.
Wenn sie sich dafür entschieden haben, auf Fleisch gänzlich zu verzichten, ist das Ihre freie Entscheidung, wie es eben die noch freie Entscheidung Andersdenkender ist, jeden Tag Wurst und Fleisch zu vertilgen.
Die intellektuelle Souveränität, Anderen ihren Lebensweg so zu gönnen, wie diese sich entscheiden, wird offensichtlich durch vegetarische Lebensweise nicht gefördert.
Und da das größte aller Übel der Menschheit immer noch die Intolleranz ist, scheint so gesehen ein Pflichtverzehr von mindestens zwei Kilogramm sehr fetten Schweinefleisches (mit Borsten!)
pro Woch gesetzlich zu normieren zu sein.
Sie sind doch für den Weltfrieden! Oder?

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koprolith 11.01.2013, 23:12
109.

Zitat von Savoyen
" Ich will nicht behaupten, dass es zwischen diesen Entwicklungen eine Kausalität gibt, aber mir geht dieses ständige "Damals war alles besser und gesünder" sowas von auf die Nerven....
Dann behaupten Sie es auch nicht! Das " Damals alles besser und gesünder war", hat nämlich niemand behauptet - außer den Vertretern massenhaften Fleischkonsums mit ihrem Steinzeitmenschen, der ja angeblich durch ständigen Schnitzel-, Würstchen- und Hamburgerkonsum die Entwicklung des Homo "Sapiens" vorangetrieben habe. Angesichts des hier in sehr überschaubaren Maßes an Vernunft beschleicht mich allerdings der üble Verdacht, dass exzessiver Fleichkonsum eher zu einer Devolution führt.

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