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Revolutionäre Beobachtung im All: Forscher zeigen erstmals Foto von einem schwarzen L
EHT Collaboration

Ein weltweites Netzwerk von Teleskopen hat eine Beobachtung ermöglicht, auf die Astronomen seit Jahrzehnten warten: Das erste Bild von einem schwarzen Loch. Wir erklären, was zu sehen ist.

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Spiegelpfau 10.04.2019, 19:16
100. Fotos „von“ einem schwarzen Loch

Ich wusste noch gar nicht, dass gemeine schwarze Löcher Fotos machen können. Das ist eine neue Erkenntnis. Spiegel sei Dank!

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Layer_8 10.04.2019, 19:18
101.

Zitat von dex1281
Was ist denn jetzt vermeintlich richtig? Gestern habe auf SpOn ein Video gesehen in dem behauptet wurde, dass es in einem schwarzen Loch keine Materie gibt, sondern die gesamte Energie in die Raumzeit übergegangen ist, wie man sich das auch immer vorstellen mag. Und in diesem Artikel wird wieder die geläufige "Gesamte Masse in einem winzigen Punkt" - Theorie genannt.
Erstere Interpretation (Video) ist richtig. Die "gesamte Masse in einem Punkt" -Theorie war nie eine ist eine sehr veraltete populäre Veranschaulichungsmethode. Am Ereignishorizont ist für uns weit entfernte Beobachter Schluss und "dahinter" befindet sich die gesamte Masse in einem endlichen Raumgebiet, also nicht punktförmig. Mehr kann man heute nicht sagen und ist Gegenstand aktueller Grundlagenforschung ("Quantengravitation")

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Fuscipes 10.04.2019, 19:20
102.

Man sieht eigentlich das Licht "hinter" dem Schwarzen Loch, und zwar am gesamten Umfang, macht das ganze noch verwirrender.

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dirksalzenberg 10.04.2019, 19:21
103. PR-Gag

Das schwarze Loch ist doch wohl dadurch definiert, dass es nicht einmal elektromagnetische Strahlung aussendet. Wieso kann man es dann fotografieren? Hier brauchte eine Branche mal wieder ein wenig Aufmerksamkeit, um ihre Existenz zu rechtfertigen.
Damit will ich jedoch nicht die technische Leistung an sich in Frage stellen.

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foaquito 10.04.2019, 19:31
104.

Zitat von foaquito
Ähm die Kugelgestalt der Erde war bereits in der Antike bekannt. Aristoteles und Eratosthenes dürften da wohl mit die fruchtbarsten Gewährsmänner sein. Mehr als 1500 Jahre später schreibt Thomas von Aquin in der "summa theologica": „Astrologus demonstrat terram esse rotundam per eclipsim solis et lunae.“ - terram esse rotundam... "Erde sein rund..." oder etwas schicker: "Der Astrologe zeigt anhand der Finsternisse von Sonne und Mond, dass die Erde rund ist." Vlielleicht einfach ein wenig mehr informieren, dann gelingt es auch den latenten Wissenschaftsskeptizismus, den sie auch im letzten Satz ausdrücken, zu überwinden.
nur dass da kein Durcheinander mit Begriffen passiert: In der zitierten Stelle von Thomas ist die Rede vom "Astrologus." Das bedeutet aber NICHT, dass dort die Rede vom Astrologen im Gegensatz zum Astronomen ist (wie wir es heute zurecht unterscheiden). In dieser Zeit war die Astrologie noch anerkannter Teilbereich der Astronomie und wurde an Universitäten in diesem Teilbereich der "sieben freien Künste" gelehrt. Selbst Kepler hat im 17. Jhrh. noch Horoskope für Fürsten oder Leute wie Wallenstein erarbeitet.

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mhauptreif 10.04.2019, 19:33
105. Sorry

..jetzt haben wir also ein Bild vom Arschloch des Universums. Ok, ich bin ein Spielverderber, aber wieviel hat dieses Bild gekostet und was hätte man mit dem Geld besseres machen können? In Europa krebsen Menschen am Existenzminimum, Krankenhäusern fehlt das Geld, um mit einer effizienteren Hygiene vermeidbare Infektionen zu verhindern, die zig Tausend Menschen jedes Jahr das Leben kosten. Ich war, nein ich bin ein glühender Liebhaber der Astronomie, aber richtig freuen kann ich mich nicht.

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ebieberich 10.04.2019, 19:34
106. Flatholers

Das schwarze Loch ist eine Scheibe. Jetzt gibt's nicht nur "Flatearthers" sondern auch noch "Flatholers".

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lathea 10.04.2019, 19:41
107. Es ist faszinierend zu sehen,...

.....wie aus Protonen und Elektronen Neutronen werden, die sich dann wieder irgendwo und irgendwie in Protonen und Elektronen, also Atome, spalten - passend zu dem Satz "Ich bin der Anfang und das Ende". Vielleicht müssen wir in noch mehr Dimensionen denken und nach weiteren Dimensionen forschen, um Schwarze Löcher zu verstehen. Vielleicht haben sie etwas mit Wiedergeburt und unserer Seele zu tun und wir erkennen die Zusammenhänge nur deswegen nicht, weil wir uns unserer eigenen Dimensionalität nicht bewusst sind und diese weder kennen, noch erkennen. Manche Dinge lassen sich zwar mit dem Auge erkennen und in den Dimensionen des Auges darstellen, aber nicht verstehen. Das Photo des SLs ist den Wissenschaftlern jedenfalls gut gelungen.

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Skeptiker99 10.04.2019, 19:52
108. @ nesmo

Wenn sie aus einem anderen Blickwinkel auf das Schwarze Loch schauen wollen müssen sie schon zu einer anderen Galaxie reisen. Die Erde (und selbst die Milchstraße) ist nicht groß genug um den Blickwinkel soweit zu verändern, daß es einen Unterschied machen würde. Die Entfernung ist einfach zu groß.
wenn ich am Horizont einen Berg erblicke habe ich ja auch keinen signifikant anderen Blickwinkel wenn ich zwei Schritte nach links mache.

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itchy00 10.04.2019, 20:42
109. verstehe ich nicht?!?

Zitat von mhauptreif
..jetzt haben wir also ein Bild vom Arschloch des Universums. Ok, ich bin ein Spielverderber, aber wieviel hat dieses Bild gekostet und was hätte man mit dem Geld besseres machen können? In Europa krebsen Menschen am Existenzminimum, Krankenhäusern fehlt das Geld, um mit einer effizienteren Hygiene vermeidbare Infektionen zu verhindern, die zig Tausend Menschen jedes Jahr das Leben kosten. Ich war, nein ich bin ein glühender Liebhaber der Astronomie, aber richtig freuen kann ich mich nicht.
Dann sind sie also ohne Umschweife bereit auf Ihr Smartphone, Navigationssystem, Auto, Fotoapparat, Cerankochfeld(!),und so weiter und so weiter, kurzum, den Großteil der Technik und Technologien, die Sie heute umgeben zu verzichten?
Das alles wäre nämlich ohne Grundlagenforschung - ja auch in der Astronomie - nie möglich geworden. Schade, dass man als Wissenschaftler doch immer wieder die Finanzierung seiner Arbeit aus öffentlichen Geldern rechtfertigen muss. Es gibt wirklich genügend andere Bereiche unserer Gesellschaft in denen Geld unsinnig investiert und verbraten wird... die Wissenschaft gehört sicher nur zu einem winzigen Anteil dazu.

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